Wenn man die hälfte eines Unternehmens überschreibt bekommt, weil man z.B. einen Privatkredit gegeben hat, wie verhält es sich dann mit den Anteilen, sollte die Firma doch Insolvenz gehen?
Wenn man die hälfte eines Unternehmens überschreibt bekommt,
Nicht ratsam, denn wenn das so direkt geschähe, dann würde man als Miteigner/Mitunternehmer auch für die Unternehmensschulden einzustehen haben …
Hallo Rudi!
Wenn man die hälfte eines Unternehmens überschreibt bekommt,
Nicht ratsam, denn wenn das so direkt geschähe, dann würde man
als Miteigner/Mitunternehmer auch für die Unternehmensschulden
einzustehen haben …
Ohne Kenntnis von Rechtsform und Hintergründen ist solche Aussage im besten Fall ganz schön mutig, vermutlich aber glatt falsch.
Gruß
Wolfgang
In der Regel werden die Anteile wertlos;
eventuell muss man noch Geld nachschiessen, oder man haftet noch mit seinem privaten Vermögen für Schulden des Unternehmens.
Im Grundsatz werden die Anteile nicht anders behandelt wie die Anteile aller anderen Eigentümer. Wenn das Unternehmen Insolvenz anmeldet, stehen die Eigentümer in der Kette der Ansprüche an letzter Stelle und bekommen im Regelfall gar nichts mehr. Etwas anderes ist die Frage, was dann mit dem Darlehen passiert. Dazu müsste man mehr über die Hintergründe wissen. Wird das Darlehen in die Anteile umgewandelt, „erlischt“ es also bei Ausgabe der Anteile, oder bleibt es fortbestehen und die Anteile gibt es zusätzlich oben drauf? Wenn ich die Frage richtig verstehe, dann wird das Darlehen in Anteile umgewandelt. Im Insovenzfall ist dann also voraussichtlich das ganze Geld weg.