Zuerst müsstest Du eine Empfangsprognose erstellen. Das geht z.B. auf dieser Seite:
http://www.ueberallfernsehen.de/empfangsprognose.html
Demnach zu urteilen liegt man hier wohl im Außenantennenbereich.
stimmt.
Weiter solltest Du wissen, in welchen Frequenzbändern (VHF, UHF) die Fernsehkanäle in Deinem Sendegebiet liegen. Liegen alle Kanäle im UHF-Bereich (Kanäle 14 bis 64), vereinfacht es den Antennenbau. Aber das ist selten. Meistens ist ein VHF-Kanal (Kanäle 5 bis 11) dabei. Weiter solltest Du in Erfahrung bringen, ob in Deinem Sendegebiet das Signal :horizontal (wie beim bisherigen analogen Fernsehen) oder vertikal polarisiert ausgestrahlt wird.
Wo stehen denn solche Details?
auf Seite 2 des folgenden Dokuments
http://www.dvbt-mitteldeutschland.de/Presse/download…
…
Wenn Du weitere Hilfe benötigst, musst Du schon folgende Angaben machen:
Standort
- an einem leichten ‚Hügelhang‘ mit Gefälle Richtung Ost-Nordost im Städtchen Schraplau
…
Kurze Beschreibung der Wohnsituation …
- momentan in einem Einfamilienhaus, 1. OG mit Blick nach Süd-Südost
Der für Dich zuständige Sender steht in Halle an der Saale.
Der Sender befindet sich in Richtung ONO von Deinem Standort etwa 20km entfernt
Er sendet vertikal polarisiert auf den Kanälen 22, 24 und 35. Alles VHF, das vereinfacht die Sache.
Die Frequenzen liegen zwischen 498MHz und 586MHz. Wenn wir die Antenne für die mittlere Frequenz (etwa 545MHz) auslegen, haben wir eine Wellenlänge von ca. 0,55m (Lichtgeschwindigkeit geteilt durch Frequenz).
Wenn wir die Antenne als Halbwellendipol betrachten - mit dem Anschluss in der Mitte - dann muss jeder Arm des Dipols die Länge einer viertel Wellenlänge haben, also 55cm/4=13,75cm. Da sich die Radiowellen im Draht allerdings nicht mit der gleichen Geschwindigkeit fortpflanzen wie im Vakuum und diese Geschwindigkeitsreduktion auch noch von der Dicke des elektrischen Leiters abhängt, gehen wir mal von einer Fortpflanzungsgeschwindigkeit im Draht von 80% bis 90% der Lichtgeschwindigkeit aus. Wir müssen die Dipolarme also auf 90% der errechneten Länge kürzen (abschneiden kann man später immer noch), das wären pro Dipolarm ca. 12,5cm.
Jetzt zur Bauanleitung für einen ersten Versuch:
Das Folgende ist ein (modifizierter) Ausschnitt aus der Webseite
http://www.qxm.de/digitalewelt/20040517-111208?com=1
Diese Seite befindet sich im Moment in der Umstellung und die benötigten Inhalte sind vorübergehend(?) nicht verfügbar
Zitat Anfang:
Antennen:
In der Regel können die bisherigen Fernsehantennen weiterverwendet werden. Im Hauptsendebereich reicht es jedoch oft auch aus, ein Koax-Kabel ca. 12,5 cm abzumanteln. Das Massegeflecht (der „Schirm“) wird dann ca. 12,5 cm über den Außenmantel gestülpt, während der Innenleiter des Kabels ebenfalls ca. 12,5 cm aus dem abisolierten Kabel herausragt. Die so gebastelte Dipol-Antenne wird dann senkrecht am Fenster ausgerichtet. Eine höhere Montageposition trägt gewöhnlich zur Empfangsverbesserung bei
Hier meine Version der Anleitung, die ursprünglich aus der Printausgabe der c’t stammt.
Man benötigt:
1 altes Antennenkabel. Das Antennenkabel hat zwei verschiedene Stecker, den mit dem Röhrchen als Stift schneidet man ab.
Anschließend entfernt man an der steckerlosen Seite des Kabels 15cm von der Kunststoff-Ummantelung, so dass die Abschirmung (das Drahtgeflecht) offen liegt. Dieses Drahtgeflecht zieht man nach hinten über den Kunststoffmantel.
Die Seele, das ist der Draht, der nun frei liegt, schneidet man auf 12,5cm Länge zu.
Das zurückgeklappte Drahtgeflecht schneidet man ebenfalls auf 12,5cm Länge zu und umwickelt es zur mechanischen Stabilisierung mit Isolierband oder Tesaband oder Leukoplast oder…
Zitat Ende.
Ich hoffe, das hilft Dir erst mal weiter.
merimies