vieleicht noch mit xpclean free aufräumen
… als auch dieses Programm können deinen PC leider nicht
vollkommen säubern und sind deshalb nutzlos.
Nutzlos ? Womit beseitigst du denn temp-Dateien, Verlauf,
Index-Dat usw. ?
Was soll bitte das säubern der Temp-Dateien oder des Verlaufs gegen Viren oder Trojaner bringen? Das bringt dir höchstens mehr Platz auf deiner Platte. Für den Schutz vor Schadsoftware bringt xpclean nichts, ist _dafür_ also nutzlos. Zum Aufräumen deines Temp-Ordners mag es durchaus taugen.
dann hast du ausreichend
Schutz und dein Pc bleibt auch grösstenteils vom Datenmüll
verschont.
Schön wärs, stimmt nur leider nicht.
er hatte „größtenteils“ geschrieben
Wir reden hier aber von Trojanern. Ein Programm, dass du nach einem Befall mit einem Trojaner laufen lässt, hat offensichtlich nicht den Befall verhindert. Da es ihn aber auch nicht zuverlässig beseitigen kann, ist es ebenfalls nutzlos um sich vor Schadsoftware zu schützen. Schutz wäre, wenn es erst gar nicht zum Befall mit einem Trojaner kommt und dazu taugen Spybot & Co nichts.
Der PC wird vor allem dadurch geschützt, dass sein Herrchen,
also derjenige der davor sitzt, verantwortungsbewußt mit
seinen Daten und seiner Kommunikation umgeht,
eine wahrlich hilfreiche Aussage, die jeder Normal-User jetzt
sofort umsetzen wird
Schau, wer z.B. jeden Anhang ohne nachzudenken öffnet, dem nützt keine Software was. Dir nützt schließlich auch die beste Alarmanlage nichts, wenn du die Diebe selbst ins Haus rein lässt.
Eine gewisse Verantwortung beim Datenaustausch hat also jeder Nutzer, den kann dir keine Software abnehmen. Und der vernünftige Umgang mit Fremddaten und Programmen ist nunmal dein bester Schutz.
Selbst ein Virenscanner erkennt nicht jeden Virus, v.a. nicht in der besonders heißen Phase, wo er sich gerade initial ausbreitet. Selbst wenn du täglich deinen Scanner updatest (was wahrscheinlich die wenigsten Leute tun werden) kann sich ein Virus zwischen den Updates bereits rasant ausgebreitet haben.
Ein Virenscanner senkt daher lediglich das Risiko, aber zuverlässig ist auch er nicht. Das muss man immer im Hinterkopf haben und nicht einfach wie ein wilder alles öffnen und sich denken: Ich hab ja nen Virenscanner. Wenn du z.B. generell keine ausführbaren Dateien als Anhang akzeptierst, dann stellt sich dieses Problem zum größten Teil erst gar nicht für dich.
die Updates für
sein Betriebssystem, Browser etc regelmäßig einspielt und dass
sein PC von außen keine Angriffspunkte bietet (Offene Ports
etc).
Wie macht der Normal-User denn das ?
Ganz einfach:
Jedes neue Betriebssystem (egal ob Windows/Linux/MacOSX) hat eine automatische Updatefunktion, die man auch so einstellen kann, dass täglich nach updates gesucht wird. In der Regel kann man diese auch gleich automatisch installieren lassen, wenn man das will. Der Aufwand, sein Betriebssystem up-to-date zu halten ist also minimal bis kaum vorhanden und von jedermann bewerkstelligbar.
Seinen Computer von außen unzugänglich zu machen ist genauso simpel. Am einfachsten nutzt man einfach einen Router. Dies ist auch von jedermann machbar. Sinnvollerweise kann man ergänzend außerdem natürlich sämtliche Dienste nach außen deaktivieren (z.B. mit dingens.org, spart auch Arbeitsspeicher und Leistung) und die bei jedem neuen Betriebssystem integrierte Firewall aktivieren.
Trifft eines dieser Dinge nicht zu, dann ist der PC potentiell
unsicher. Da hilft dann weder ein Virenscanner noch andere
Tools, die einem Sicherheit vorgaukeln, aber nicht bieten.
Jetzt leg aber mal los und erzähle, wie und womit du deinen PC
so in Schuss hälst.
Mein Rechner bietet keine Dienste nach außen an, weil ich ihm diese abgeschaltet habe (s.o.). Außérdem sitze ich auch so oder so noch hinter einem Router. Ein Angriff auf meinen PC ist also direkt gar nicht möglich.
Ansonsten prüft mein Betriebssystem täglich ob neue Updates vorliegen. Ich surfe nicht mit IE und nutze kein Outlook Express, da gibt es mehrere bessere und sicherere Alternativen. Ich öffne generell keine ausführbaren Anhänge, weil es keinen Grund gibt, dass mir jemand eine ausführbare Datei schickt und bin auch sonst vorsichtig im Umgang mit Anhängen und anderem Datenaustausch.
Ich installiere nicht jeden Schwachsinn, sondern nur Programme, die ich brauche, die ich nutze und die zumindest eine hohe Wahrscheinlichkeit haben, keine Malware zu enthalten (eine seriöse Quelle oder Opensource ist hier schon mal ein gutes Anzeichen).
Programme, mit denen man Fremddaten öffnet (Office, Browser, Mail-Client, Mediaplayer usw) bieten außerdem meist automatische Update-Funktionen oder -Benachrichtigungen, die es einem ebenfalls leicht machen, diese Programme ohne Aufwand up-to-date zu halten. Firefox & co sind dabei z.B. wunderbar geeignet.
Natürlich arbeitet man auch nicht als root oder Administrator auf seinem PC…
Das ist auf jeden Fall nichts, was ein „normaler User“ nicht auch tun könnte. Er muss sich nur halt mal damit beschäftigen, d.h. er muss sich informieren. Er sollte sich deshalb rudimentäres Wissen zulegen, WIE sich Schadsoftware verbreiten kann. Denn wenn er weiß, wie sie sich verbreitet, dann versteht er auch, welche Sachen Gefahren bergen und ist dann wesentlich sensibler.
Natürlich ist es wesentlich einfacher, sich ein „Super-Sicherheits-Paket“ zu kaufen und allerlei Tools zu installieren, die einem Sicherheit vorgaukeln aber keine bieten.