Hallo!
Meine 14-monatige Tochter hat seit fast drei Monaten immer mal wieder Husten (und Schnupfen). Sie ist zwischendurch höchsten nur eine Woche krank. Der Arzt meint, dass wir uns keine Gedanken machen müssen. Wir haben es bisher mit Homöopathie und handelsüblichen Medikamenten aus der Apotheke versucht. Der Arzt hat vorgeschlagen, dass wir es bei der nächsten Erkrankung mit Antibiotika versuchen. Ich bin da nicht sehr begeistert von. Nun suche ich Argumente dafür und dagegen.
Was meint ihr? Ist eine Behandlung mit A. in dem Alter empfehlenswert? Gibt es andere gute Mittel?
Ist eine Behandlung mit A. in dem Alter
empfehlenswert? Gibt es andere gute Mittel?
Das Alter ist dabei uninteressant. Antibiotika sind ausschließlich bei bakteriellen Infektionen angezeigt. Sind diese wiederkehrend, könnte eine chronische Infektion vorliegen, die durchaus gut mit Antibiotika behandelt werden könnte. Ohne Kenntnis des Einzelfalles läßt sich das aber nicht sagen. Alternativ könntest Du den Arzt nach Mitteln zur Stärkung der Immunabwehr fragen.
Mag sein, daß ich da etwas hineininterpretiere, aber ich höre da einen allgemein skeptischen Grundton gegenüber Antibiotika heraus. Kein anderes Medikament hat während der Weltgeschichte jemals mehr Menschen das Leben gerettet und die Lebenserwartung entschiedener ansteigen lassen, als Antibiotika. Noch vor 70 Jahren sind Menschen an einem vereiterten Zehnagel und massenhaft an Wundbrand gestorben - von klassischen Infektionskrankheiten ganz zu schweigen. Wir alle sollten Gott täglich für die Entdeckung der Antibiotika danken.
Ist eine Behandlung mit A. in dem Alter
empfehlenswert? Gibt es andere gute Mittel?
Das Alter ist dabei uninteressant. Antibiotika sind
ausschließlich bei bakteriellen Infektionen angezeigt. Sind
diese wiederkehrend, könnte eine chronische Infektion
vorliegen, die durchaus gut mit Antibiotika behandelt werden
könnte. Ohne Kenntnis des Einzelfalles läßt sich das aber
nicht sagen. Alternativ könntest Du den Arzt nach Mitteln zur
Stärkung der Immunabwehr fragen.
Benni
So ist es, denn hier sollte der Ursache doch nachgegangen werden, mit der homöopathischen Vorgehensweise werden doch ja nur in erster Linie die Eltern behandelt und auch hier wieder der Beweis, dass der homöopathische „Wirkstoff“ im Krankheitsfall nutzlos ist.
Richtig ist, dass Antibiotika der Menschheit immens geholfen haben, gegen schwere Infektionskrankheiten vorzugehen. Dagegen ist nichts einzuwenden. Richtig ist auch, dass Antibiotika bei einer BAKTERIELLEN Infektion helfen. Falsch ist, gleich ein Antibiotikum zu verschreiben, ohne Nachweis eines Erregers und nur, weil das Kind „immer mal wieder“ krank ist. Das ist m.E. absolut fahrlässig! Experten vermuten, dass die Ära der Antibiotika bald vorbei sein wird, denn die Bakterien sind einfach schlauer als wir (http://www.3sat.de/3sat.php?http://www.3sat.de/nano/…).
Auch, wenn ich hier gleich wieder von überzeugten „Schulmedizinern“ gemaßregelt werde, möchte ich Dir den Tipp geben, Deinem Kind ein PFLANZLICHES (jaja, ich weiß, KANN ja gar nicht wirken…)Mittel namens Angocin zu geben (kurmäßig 4-6 Wochen; gibts als Tabletten oder Tropfen in der Apo). Hierbei handelt es sich um ein Komplexmittel aus verschiedenen Pflanzenextrakten, die alle ihrerseits auf verschiedene Keime wirken. Denn Pflanzen können sich (im Gegensatz zum Menschen) schnell auf neue Erreger einstellen und entwickeln ihrerseits neue Abwehrmechanismen, denn auch sie werden von Erregern befallen.
So, nur ein Hinweis einer Mutter, die sich mit der Gesundheit ihrer Kinder auseinandersetzt und der Meinung ist, dass man im Hinblick auf den Fortbestand der Menschheit nicht mit Antiobiotika um sich werfen sollte, wenn es nicht Not tut.
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Ich würde jedenfalls von einem Arzt Abstand nehmen, der einfach mal auf Verdacht (das hat den Antibiotikas nämlich erst den schlechten Ruf eingehandelt!) etwas verschreibt! Egal ob es sich dabei um ein 14-monatige altes Kind, oder einen Erwachsenen handelt! So bin ich nämlich zu einer netten Allergie gekommen…
Antibiotika sind bei bakteriellen Infektionen indiziert und sonst nicht! Sprich, der Arzt muss als erstes abklären, ob eine solche überhaupt vorliegt. Ist dies der Fall, dann muss er bestimmen um was es sich für Bakterien handelt und welches Antibiotikum am besten geeignet ist.
Ich weiß, ich rede gerade von einer Idealisierten Welt, aber ich hab einen Arzt gefunden, der mir beim letzten Husten ein Päckchen Salz in die Hand gedrückt hat und gemeint ich soll inhallieren, das erleichtert und ansonsten im Bett bleiben Bei nem Virus muss das Immunsystem selbst damit fertig werden.
Meine Meinung ist, das Antibiotikas durchaus sinnvoll sind, wenn sie sinnvoll eingesetzt werden!
Ansonsten halt ich ganz viel von Echinazea zur Abwehrstärkung (kann auch Einbildung sein, aber in letzter Zeit bin ich kaum noch krank , aber ich weiß nicht ob das für kleine Kinder gut ist!
Und dann hat meine Schwägerin mal gesagt, dass kleine Kinder bis zu 25 Infekte im Jahr haben können und das auch zum Bilden des Immunsystems brauchen!? Ob’s stimmt kann ich allerdings nicht sagen
Hi Benni,
also Prinzipiell gebe ich dir ja recht!
Ich danke Gott so er denn existiert, vielleicht dafür das es Penicilin gibt.
Ich danke ihm ganz sicher nicht dafür, dass es mir ein Arzt so exzessiv verschrieben hat, dass ich jetzt gegen Penicilline, Lincosamide und Tetracycline allergisch bin.
Heißt für mich, das die meisten gängigen Standartantibiotika, die so verschrieben werden, in meinem Fall ausfallen… es gibt Gott sei Dank (noch) genügend Ausweichmöglichkeiten, wenns mich wirklich erwischt, aber war das wirklich nötig?
Ich finde ein wenig Skepsis gar nicht so schlecht! Versteh mich nicht Falsch ich finde Antibiotika gut und wichtig, aber nicht wie damit umgegangen wird!