Antidepressiva ja oder nein?

Hallo!
Ich brauche eine Entscheidungshilfe. Meine Probleme würde ich wie folgt beschreiben:

Ich kann mich einfach nicht dazu aufraffen etwas für die Uni zu tun. Ich bin auch total müde und weil ich so viel schlafe fehlt mir einfach die Zeit, die ich bräuchte um alle Dinge des alltäglichen Lebens zu meistern. Außerdem habe ich extrem viel Hunger mit Fressanfällen, bin total leicht reizbar geworden und aggressiv und reagiere sehr empfindlich auf Geräusche. Körperlich und geistig bin ich kaum noch belastbar. Bin total schnell erschöpft. Gleichzeitig fühle ich mich aber irgendwie überdreht, auffallend glücklich und irgendwie „high“. Nachts wache ich oft durchgeschwitzt mit Panikattacken auf, denke dann an die 1000 Dinge die ich dringend erledigen müsste und schlafe dann aber sofort wieder ein. Außerdem muss ich nachts ständig pinkeln.

Eigentlich müsste ich mich total schlecht fühlen, das tue ich oft auch, aber ansonsten bin ich eigentlich absolut glücklich und zufrieden mit meinem Leben. Eigentlich denke ich manchmal ich bin nicht ganz normal, weil es mir fast schon zu gut geht, dafür dass ich so viele Symptome habe. Ich bin eigentlich vollkommen glücklich, irgendwie schon sorglos und leichtsinnig.

Im Grunde weiss ich schon gar nicht mehr warum ich eigentlich beim Psychotherapeuten war, aber ich war die ganzen letzten Monate in diesem oben beschriebenen Zustand „gefangen“ und jetzt kanns mir nicht so einfach wieder gut gehen.

Jedenfalls meinte mein Therapeut, dass ich drüber nachdenken soll mir Antidepressiva verschreiben zu lassen. Die soll ich vom Hausarzt kriegen und dann beim Therapeuten weiter eine Gesprächstherapie machen.

In erster Linie will ich einfach weniger schlafen, nachts nicht mehr aufs Klo müssen, weniger essen und mehr für die Uni tun.

Bin ich da mit Antidepressiva richtig? Muss ich dann irgendwie regelmäßig zum Hausarzt gehen und das kontrollieren lassen oder so?

Haben die Nebenwirkungen? Ich war als Kind/Jugendliche mal in der Psychiatrie und habe da ganz viele Medikamente bekommen, ich denke da waren auch Antidepressiva dabei und ich hatte echt enorme Nebenwirkungen. Aber natürlich weiss ich nicht, welche Medikamente das waren.

Im Grunde genommen habe ich kein Problem damit, eine Zeit lang Medikamente zu schlucken, aber ich zweifel an dem Erfolg. Kann mir nicht so richtig vorstellen, dass die was bringen sollen, weil ich mich nicht ansatzweise depressiv fühle.

Liebe Grüsse Ali

Hallo Ali,
schwer zu entscheiden so von weitem, was richtig wäre für Dich. Woher soll man denn wissen, was Dir fehlt, ohne Dich zu kennen, ohne Deine Vorgeschichte gehört zu haben? Das ist, als wenn Du hier fragst, ob es Dein Blinddarm ist oder Deine Gallenblase, die Dir Bauchweh verursacht…!
Warum warst Du als Kind in der Psychiatrie? Das alles sind sehr persönliche Fragen, die ich, wenn es mich selbst beträfe, nicht in ein öffentliches Forum stellen würde.
Es gibt alternative Ansatzpunkte und Behandlungsmethoden - ob Du dafür offen bist, weiß ich nicht. Wenn Du Näheres wissen möchtest, kannst Du mir ja mailen, dann sehen wir weiter.
Liebe Grüße,
Susanne

Hallo Ali

erst einmal eine kleine Aufklärung über Antidepressiva
oder auch Thymoleptika genannt:
sie sind
*stimmungsaufhellend
*antriebssteigernd
*anxiolytisch (angstlösend)
und werden eingesetzt bei
*allen Formen der endogenen (von innen) Depression
*schizophrene, neurotische und Erschöpfungsdepression
*Behandlung von Panik, Phobien, Angsstörungen, Zwangsneurosen
*chronischen Schmerzen
grundsätzlich sollte eine zeitliche Einnahme mit langsamen Absetzten eingehalten werden…

unterteilt in aktivierende und sedierende (beruhigend)

Also überwiegend wird diese Medikamentenform bei Depressionen
eingesetzt…

Ich kann mich einfach nicht dazu aufraffen etwas für die Uni
zu tun. Ich bin auch total müde und weil ich so viel schlafe
fehlt mir einfach die Zeit, die ich bräuchte um alle Dinge des
alltäglichen Lebens zu meistern. Außerdem habe ich extrem viel
Hunger mit Fressanfällen, bin total leicht reizbar geworden
und aggressiv und reagiere sehr empfindlich auf Geräusche.
Körperlich und geistig bin ich kaum noch belastbar. Bin total
schnell erschöpft. Gleichzeitig fühle ich mich aber irgendwie
überdreht, auffallend glücklich und irgendwie „high“. Nachts
wache ich oft durchgeschwitzt mit Panikattacken auf, denke
dann an die 1000 Dinge die ich dringend erledigen müsste und
schlafe dann aber sofort wieder ein. Außerdem muss ich nachts
ständig pinkeln.

Eigentlich müsste ich mich total schlecht fühlen, das tue ich
oft auch, aber ansonsten bin ich eigentlich absolut glücklich
und zufrieden mit meinem Leben. Eigentlich denke ich manchmal
ich bin nicht ganz normal, weil es mir fast schon zu gut geht,
dafür dass ich so viele Symptome habe. Ich bin eigentlich
vollkommen glücklich, irgendwie schon sorglos und
leichtsinnig.

Für mein Empfinden hast du keine Depressionen sondern eher ein Burnout Syndrom welches oft aus einer zu hohen eigenen Erwartungshaltung (beruflich ) hervorgerufen wird
Die Erscheinungsmerkmale im einzelnen beschrieben, würde zu weit führen…
Eigentlich hast du sie schon selber beschrieben!

Im Grunde weiss ich schon gar nicht mehr warum ich eigentlich
beim Psychotherapeuten war, aber ich war die ganzen letzten
Monate in diesem oben beschriebenen Zustand „gefangen“ und
jetzt kanns mir nicht so einfach wieder gut gehen.

Eine Gesprächtherapie solltest du auf jeden Fall weiterführen, allerdings unterstützend mit Entspannungstechniken, wie z.B. Yoga, Autogenes Training oder Progressive Muskelrelaxion nach Jakobson u.a. oder einfach körperliche Aktivitäten - Sport.

Haben die Nebenwirkungen? Ich war als Kind/Jugendliche mal in
der Psychiatrie und habe da ganz viele Medikamente bekommen,
ich denke da waren auch Antidepressiva dabei und ich hatte
echt enorme Nebenwirkungen. Aber natürlich weiss ich nicht,
welche Medikamente das waren.

hast du deinen Therapeuten darüber informiert???

wie die meisten Medikamenten haben auch Antidepressiva ihre Nebenwuirkungen…ist natürlich auch abhängig von der Einnahme des Medikamentes und der Handhabung ( Konsum von Alkohol) und der körperlichen Beschaffenheit der Person.

einge Nebenwirkungen sind:
Fingerzittern, Kreislaufschwäche, Schweißausbrüche, Beeinträchtigung der Herzfunktion, delirante Bilder, Krampfanfälle, Lichtempfindlichkeit der Haut…:

Im Grunde genommen habe ich kein Problem damit, eine Zeit lang
Medikamente zu schlucken, aber ich zweifel an dem Erfolg. Kann
mir nicht so richtig vorstellen, dass die was bringen sollen,
weil ich mich nicht ansatzweise depressiv fühle.

Wie schon gesagt oder besser geschrieben :wink: du hast in meinen Augen keine Depressionen.

ich hoffe ich konnte dir mit diesen Infos etwas weiterhelfen !!!

Liebe Grüße
Tusnelda

Hallo,

Also überwiegend wird diese Medikamentenform bei Depressionen
eingesetzt…

…oder z.B. beim Burn-Out-Syndrom.

Was anderes:

Persönlich finde ich Ferndiagnosen immer riskant, und würde mich wegen vor ihnen hüten.

Ich finde diese Diagnose auch nicht unbedingt zutreffend, da von Schwierigkeiten in der Kindheit (Klinikaufenthalt) berichtet worden ist. Ohne dieses näher abzuklären wäre eine Diagnostik verfrüht.

Sport oder andere an den Patienten Anforderungen stellende Behandlungsmaßnahme bei Verdacht auf Burn-Out-Syndrom zu empfehlen halte ich persönlich für sehr kühn - wie gasagt völlig unabhängig ob hier überhaupt dieses Syndrom vorliegt.

Ich würde das noch einmal überdenken.

Lieben Gruß
Patrick

Hallo!
Nein, meinen Therapeuten habe ich nicht darüber informiert, dass ich bestimmt schonmal ganz viele Antidepressiva genommen habe.
Grüsse Ali

Hallo!
Ja, stimmt das ist hier wirklich schwer im Internet zu entscheiden. Aber ich gehe ja eh bald zum Hausarzt. Wenn der das auch so sieht, dass mir ein Antidepressiva weiterhelfen kann, dann werde ich ihm und dem Therapeuten wohl vertrauen und das einfach mal nehmen. Aber ich glaube einfach nicht, dass es hilft.

Als Kind war ich in der Psychiatrie, weil meine Eltern sehr gewalttätig und alkoholabhängig waren, ich dann immer weggelaufen bin und mich irgendwann umbringen wollte.

Grüsse Ali

Wie schon gesagt oder besser geschrieben :wink: du hast in meinen
Augen keine Depressionen.

Ein Hammer, da kämpft sich der Fragesteller endlich durch zu einem Fachkundigen, und dann kommt im Forum prompt eine Ferndiagnose, die dem fachlichen Rat des Therapeuten, der den Patienten selbst gesehen hat, widerspricht.

Nicht sehr hilfreich.

Morrighan

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Jedenfalls meinte mein Therapeut, dass ich drüber nachdenken
soll mir Antidepressiva verschreiben zu lassen. Die soll ich
vom Hausarzt kriegen und dann beim Therapeuten weiter eine
Gesprächstherapie machen.

Ich würde wie schon öfter von mir erwähnt, solche Medikamente nur von einem Facharzt der Psychiatrie verschreiben lassen.

In erster Linie will ich einfach weniger schlafen, nachts
nicht mehr aufs Klo müssen, weniger essen und mehr für die Uni
tun.

Dabei können Dir die richtigen Medikamente helfen.

Bin ich da mit Antidepressiva richtig? Muss ich dann irgendwie
regelmäßig zum Hausarzt gehen und das kontrollieren lassen
oder so?

Die richtige Medikamentenkombination kann Dir nur der Arzt verschreiben, der Dich persönlich sieht. Und Antidepressiva können dabei sein. Regelmäßige Kontrolle ist sogar sehr wichtig.

Haben die Nebenwirkungen? Ich war als Kind/Jugendliche mal in
der Psychiatrie und habe da ganz viele Medikamente bekommen,
ich denke da waren auch Antidepressiva dabei und ich hatte
echt enorme Nebenwirkungen. Aber natürlich weiss ich nicht,
welche Medikamente das waren.

Aus Erfahrung (ich nehme seit ca. 1995 Medikamente): Es sind in den Packungen wirklich alle möglichen Nebenwirkungen aufgelistet, auch die ganz unwahrscheinlichen. Viele (wie Müdigkeit) können auch durch die Krankheit bedingt sein, und geben sich nach kurzer Zeit. Also ich habe positive Erfahrungen gemacht, die Medikamente helfen mir einen anspruchsvollen Job nachzugehen, obwohl ich depressive, psychotische und schizoide Symptome hatte.

Das Dumme ist, dass sich bei psychischen Problemen nicht sagen lässt das ist ausschließlich eine Depression oder Psychose oder wasweißichwas - die Symptome sind oft nicht scharf abzugrenzen. Daher würde ich auch nur einen Facharzt die Medikamente verschreiben lassen, der Dich hoffentlich regelmäßig kontrolliert.

Im Grunde genommen habe ich kein Problem damit, eine Zeit lang
Medikamente zu schlucken, aber ich zweifel an dem Erfolg. Kann
mir nicht so richtig vorstellen, dass die was bringen sollen,
weil ich mich nicht ansatzweise depressiv fühle.

Naja, nach meinem (wiederholten) Plädoyer für den Facharzt: Du hast alles organische abgeklärt (wie ich Deinen früheren Postings entnehme), es geht Dir trotzdem irgendwie schlecht, aber es ist nicht greifbar. Du hast die Aussage eines Therapeuten, der die Einnahme befürwortet. Du solltest auf jeden Fall ernsthaft darüber nachdenken, ob die Medikamente eine Chance für Dich sind.

Liebe Grüsse Ali

Liebe Grüße ebenfalls
Morrighan

Als Kind war ich in der Psychiatrie, weil

Hi,
eine Therapie bringt nicht viel, wenn Du Deine Kindheit nicht auch
mit aufarbeitest, bzw dem Therapeut gegenüber erwähnst.

Erst dann kann er sich halbwegs ein Urteil bilden - somit basiert
seine jetzige Empfehlung quasi auf ‚falschen Fakten‘. Was nicht
zwangsläufig heisst, dass er Dir, wenn er die Fakten kennt, nicht
auch Antidepressiva empfehlen würde. Das wirst Du rausfinden müssen.

Aber auch ich würde sagen: Antidepressiva und dergleichen von einem
Facharzt der Psychatrie verschreiben lassen!

Dein Therapeut kann sie nicht selbst verschreiben, also lässt er das
Rezept quasi vom Hausarzt ausfüllen. Geht zwar auch (und in anderen
Ländern ist es normal, Antidepressiva vom Hausarzt zu bekommen, aber
nur, weil das System da anders funktioniert). Wenn Du aber die
Möglichkeit hast, den Facharzt über Medikamente entscheiden zu
lassen, dann nutze sie!

All the best,
isabel

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Hallo,

Also überwiegend wird diese Medikamentenform bei Depressionen
eingesetzt…

…oder z.B. beim Burn-Out-Syndrom.

Das wäre in dem Falle auch sehr kühn behauptet, da es einen Unterschied gibt zwischen depressiven Verstimungen, wie sie bei einem Burn-Out vorkommen können oder einer ausgewachsenen Depression…und bei depressiven Verstimmungen wäre es nicht ratsam Antidepressiva zu verschreiben…was leider viel zu voreilig gemacht wird teilweise aus Bequemlichkeit…möchte ich aber hier im Forum nicht weiter drüber dikutieren !!!

Persönlich finde ich Ferndiagnosen immer riskant, und würde
mich wegen vor ihnen hüten.

Da gebe ich dir sogar recht…auch wenn ich sie gemacht habe, da von ali sie sehr deutlich beschrieben wurde…auch Psychologen und Psychotherapeuten stellen Diagnosen aus dem Krankheitsbild ( erzählen / schreiben)und das meistens sehr schnell.

Ich finde diese Diagnose auch nicht unbedingt zutreffend, da
von Schwierigkeiten in der Kindheit (Klinikaufenthalt)
berichtet worden ist. Ohne dieses näher abzuklären wäre eine
Diagnostik verfrüht.

Gebe ich dir wiederum recht…aber die Frage war eindeutig
Antidepressiva ja oder nein??? und ich bin der Meinung, dass oft zu schnell Medikamente verschrieben werden…bei Depressionen mit Siuzid-Gedanken z.B. sehe ich das auch unbedingt angebracht, aber die liegen hier ja wohl nicht vor.

Sport oder andere an den Patienten Anforderungen stellende
Behandlungsmaßnahme bei Verdacht auf Burn-Out-Syndrom zu
empfehlen halte ich persönlich für sehr kühn - wie gasagt
völlig unabhängig ob hier überhaupt dieses Syndrom vorliegt.

Ich glaube Bewegung oder sonstige therapieunterstützende Methoden hat noch keinem geschadet…„Keine Nebenwirkung“ und wird teilweise sogar von den Krankenkassen mitfinaziert

Auf alle Fälle, Ali wäre es wichtig für dich deinen Therapeuten über deinen Klinksaufenthalt in deiner Kindheit zu informieren…

Lieben Gruß
Patrick

Auch lieben Gruß
Tusnelda

Also, Ali, jetzt muss ich doch mal etwas sagen:

Als Kind war ich in der Psychiatrie, weil meine Eltern sehr
gewalttätig und alkoholabhängig waren, ich dann immer
weggelaufen bin und mich irgendwann umbringen wollte.

Wenn Du sowieso nicht daran glaubst, dass Dir Antidepressiva helfen, dann geh doch mal einen ganz anderen Weg. Einen Weg, den schon viele gegangen sind, und der sehr, sehr oft wirklich geholfen hat:

Ich lege Dir zwei Bücher heiß ans Herz:

  1. Sandra Ingerman: „Auf der Suche nach der verlorenen Seele“.
    Sandra Ingerman ist eine bekannte amerik. Familientherapeutin, die auch schamanisch arbeitet.
    Zitat: „Traumatische Erlebnisse führen aus schamanischer Sicht zum Verlust von Teilen der Seele. Ob es sich um Trennungsschmerz handelt oder um sexuellen Missbrauch - ein Stück der Seele entfernt sich, als könne sie nur so den Schmerz überstehen.“ … „Was sind die Folgen? ,Ich bin nicht vollständig hier’, sagte einer meiner Klienten, ,ein Teil von mir beobachtet mit meinem Verstand, aber ich stehe nicht mit meinen Gefühlen in Verbindung.’ Personen, die einen Seelenverlust erfahren haben, sagen häufig, dass sie sich in irgendeiner Weise als bruchstückhaft empfinden, oder dass ihnen ein wichtiger Teil fehlt.“ (In der modernen Psychologie kennt man dieses Phänomen unter dem Begriff Dissoziation.)

  2. Carlo Zumstein: „Reise hinter die Finsternis - Aus der Depression zur eigenen Schamanenkraft“.
    Carlo Zumstein studierte Psychologie an der Universität Zürich. Nach einer Weiterbildung zum Psychotherapeuten war er Leiter einer Suchtbehandlungsstation. Seit 1984 arbeitet er als Psychotherapeut und wendet schamanische Heilrituale bei Behandlung seelischer und körperlicher Leiden an. Er geht (auch aus eigener Erfahrung, weil er sehr lange nach einer schlimmen Kindheit selbst depressiv war) einen anderen Weg: Er behandelt Depressive nicht mit Antidepressiva (eine seiner Kundinnen sagte, sie fühlte sich dadurch wie abgeschnitten von sich selbst o.ä.), sondern lässt sie bewusst in jenen Tunnel gehen, in die Schwärze, wohin der Depressive sich zurückzieht, wohin es ihn zieht - und dann durch Tagträume/schamanische Reisen DAHINTER - und dort finden die Patienten ihre Lebenskraft wieder.

Viele Bücher findest Du billiger unter www.zvab.de - es lohnt sich!
Liebe Grüße, Susanne

PS: In dem Buch von Zumstein stehen hinten auch Kontaktadressen drin - falls Du, evtl. nach Lektüre der o.g. Bücher - auf dem gezeigten Weg weitermachen willst, findest Du darüber vielleicht jemanden, der Dir direkt helfen kann.

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Geschichten aus 1000 und 1 Nacht

Hallo!
Ich brauche eine Entscheidungshilfe.

Wieviele denn noch?

Liebe Sandra,

wie lange möchtest Du die Gemeinde mit Deinen Geschichten noch nach Strich und Faden verarschen?
Du berichtest von Deinem Therapeuten, wusstest weiter unten aber nicht, wie Du einen findest.
Inzwischen wissen wir aus dem Medizin Brett alles über Deine gastrointestinalen Beschwerden und Deinen Uni Werdegang oder eben nicht.

Ebenso wissen wir, wieweit Du Dir analrektal die Thermoskanne reinschieben kannst, bis Blut kommt.

Wie gehts denn weiter?
Gib doch mal eine Übersicht, in welchen Rubriken Du die werte Gemeinschaft noch Be-Trollen möchtest?

Es reicht langsam
frieeda

… und ungeheuer unheilbare Hamster! :wink: (owt)
*

Hallo

Direkt kann ich dir nicht helfen, aber ursächlich schon

Kauf dir das Buch optimale ernährung für das Gehirn von Hoford.Wissenschaftlich , gut lesbar und angewandte Aussagen stehen drinn, die meist helfen.

Gruss
beat

pilzparanoia u.ä.

Kauf dir das Buch optimale ernährung für das Gehirn von
Hoford.

sach mal, beat: wie oft denn noch?
willst du wieder mal deine „der-darmpilz-ist-an-allem-schuld“-these
verbreiten und diejenigen verunsichern, die diese alte nummer noch
nicht kennen?

e.c.

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Und ich dachte sowas gibbst nur vom im Taunus
Gruss frieeda

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo!

Das wäre in dem Falle auch sehr kühn behauptet, da es einen
Unterschied gibt zwischen depressiven Verstimungen, wie sie
bei einem Burn-Out vorkommen können oder einer ausgewachsenen
Depression…und bei depressiven Verstimmungen wäre es nicht
ratsam Antidepressiva zu verschreiben…was leider viel zu
voreilig gemacht wird teilweise aus Bequemlichkeit…möchte
ich aber hier im Forum nicht weiter drüber dikutieren !!!

Das ist schade, denn so etwas bildet.

Ich persönlich kann die Grenze zwischen „Depression“ und „Burn-Out-Syndrom“ nicht ziehen, und ich weiß nicht, was Du mit „depressiver Verstimmung“ meinst?

Wenn bei Burn-Out - was eben nicht unwahrscheinlich ist - eine Depression vorliegt (Fehlanpassung in Bezug auf Stress ist ein herausragendes Merkmal der Depression - und passt doch auch wunderbar zu diesem anderem Kranmkheitsbild), dann ist Handlungsbedarf gegeben.

Bei einer Depression ist der Hirnstoffwechsel aus dem Gleichgewicht - und das bedeutet leider eine Gefahr für das Hirn. Je schneller hier Hilfe erfolgt, desto günstiger die Prognose.

Eine Ablehnung gegen Medikation sollte nicht pauschal erfolgen. Vielmehr sollten psychische Erkrankungen nicht tabuisiert und verharmlost werden. In vielen Fällen ist eine Medikation dringend notwendig - auch um Folgeschäden abzuwenden.

Und es wird nicht zuviel verschrieben: Medikamente sind billig und bringen dem Arzt nichts ein. Psychotherapie ohne Medikation würde länger dauern und wäre finanziell viel einträglicher. Medikamente werden nicht „nur so“ verschrieben, sondern weil es eine Notwendigkeit aus Sicht vieler Ärzte und Psychologen darstellt.

Persönlich finde ich Ferndiagnosen immer riskant, und würde
mich wegen vor ihnen hüten.

Da gebe ich dir sogar recht…auch wenn ich sie gemacht
habe, da von ali sie sehr deutlich beschrieben
wurde…auch Psychologen und Psychotherapeuten stellen
Diagnosen aus dem Krankheitsbild ( erzählen / schreiben)und
das meistens sehr schnell.

Aufgrund ihrer Ausbildung, was jahrelanges Lernen bedeutet, sind sie dazu wohl auch in der Lage. Aber in eine Diagnostik fließen viel mehr Informationen als das, was der Patient von sich aus preis gibt, mit ein (Körperhaltung, Gestik, Mimik, Sprache). Zudem werden Diagnosen zusätzlich durch objektive Tests gestützt.

Ich finde diese Diagnose auch nicht unbedingt zutreffend, da
von Schwierigkeiten in der Kindheit (Klinikaufenthalt)
berichtet worden ist. Ohne dieses näher abzuklären wäre eine
Diagnostik verfrüht.

Gebe ich dir wiederum recht…aber die Frage war eindeutig
Antidepressiva ja oder nein??? und ich bin der Meinung, dass
oft zu schnell Medikamente verschrieben werden…bei
Depressionen mit Siuzid-Gedanken z.B. sehe ich das auch
unbedingt angebracht, aber die liegen hier ja wohl nicht vor.

Wenn der Hirnstoffwechsel entgleist ist, tun Medikamente Not. Niemand kann mit Gewissheit sagen, welche Folgeerkrankungen eine unbehandelte Depression haben kann. Z.B. ist die Gefahr bei einer Angsterkrankung an Herz- Kreislauf-Erkrankungen zusätzlich zu erkranken vervielfacht.

Sport oder andere an den Patienten Anforderungen stellende
Behandlungsmaßnahme bei Verdacht auf Burn-Out-Syndrom zu
empfehlen halte ich persönlich für sehr kühn - wie gasagt
völlig unabhängig ob hier überhaupt dieses Syndrom vorliegt.

Ich glaube Bewegung oder sonstige therapieunterstützende Methoden hat noch keinem geschadet…„Keine Nebenwirkung“ und wird teilweise sogar von den Krankenkassen mitfinaziert

Zusätzliche Anforderungen an einen Burn-Out-Patienten zu stellen ist absolut unvernünftig. Er wird den Sport selbstständig sehr wahrscheinlich nicht ausüben können (im Rahmen einer ambulanten Therapie). Das würde ihn dann zusätzlich frustrieren. Was aber nicht unbedingt toll ist.

Auf alle Fälle, Ali wäre es wichtig für dich deinen
Therapeuten über deinen Klinksaufenthalt in deiner Kindheit zu
informieren…

Das kann mit Sicherheit nicht schaden und wäre in der Tat für eine Psychotherapie sehr hilfreich.

Lieben Gruß
Patrick

Auch lieben Gruß
Tusnelda

Lieben Gruß
Patrick

Hilft bestimmt nicht gegen extreme Müdigkeit, nächtlichen Harndrang, Gereiztheit, Konzentrationsproblemen und Depressionen. Außerdem nützt das beste Buch nichts, wenn man einfach zu schwach und müde zum Kochen ist.

Hallo Ali…

Ich habe das Gefühl dass du selber noch überhaupt kein Gefühl davon hast wie es dir wirklich geht.
Das macht die Situation irgendwie schwieriger…Was mir auffällt ist, dass du immer wieder das Essen erwähnst; klingt so als ob da was nicht ganz normal läuft.Und der Rest, den du schilderst ist ein einziger Schwall; querbeet und grösstenteils wiedersprüchlich.
Versuch doch mal dich bischen zu sortieren, auch wenn es schwer ist.

gruss Firdevsii

Das Essen ist bei mir ja auch eigentlich ein großes Problem. Wobei es immer besser wird und ich schon deutlich weniger esse.

Im Moment würde ich sagen, dass ich wieder normal esse, aber merkwürdigerweise nehme ich nun zu. Wenn das so bleibt, dann sitze ich nächste Woche bei meinem Hausarzt auf der Matte.