Hallo zusammen,
was haltet Ihr von Opipramol bei leichten Angststörungen in einer Dosis von 50mg abends?
Im Internet habe ich Unterschiedliches gelesen… angefangen von gar keine Wirkung bzw. nicht mehr Wirkung als ein Placebo, bis hin zu ständig müde und schlapp als Nebenwirkung.
Kann es bei solch einer geringen Dosierung auch zu solchen Nebenwirkungen kommen?
Freu mich über Eure Meinungen oder vielleicht sogar Erfahrungen
Gruß
Sandra
Hallo Sandra,
Opipramol ist ein Anxiolytikum mit zusätzlich antidepressiver Wirkung. Die angstlösende Wirkung wurde in Medikamentenstudien überprüft. In einer dieser Studien wurde Opipramol mit Alprazolam und Placebo verglichen. Beide Medikamente waren dabei wirksamer als Placebo:
http://www.aerztezeitung.de/docs/2001/12/06/221a1503…
Die Dosierung in dieser Studie betrug 200 mg Opipramol. Die 50 mg, die Du nimmst, gelten dagegen als untere Dosierungsgrenze. Ein fehlender Wirkungseintritt kann u.U. an der zu niedrigen Dosierung liegen oder daran, daß einige Personen nicht auf das Medikament reagieren. Dieses unterschiedliche Ansprechen gibt es auch bei anderen Medikamenten. Deshalb sollte man Berichte von Personen, bei denen das Medikament nicht gewirkt hat, so interpretieren, daß es nicht bei allen wirkt, wohl aber bei einem mehr oder minder großen Teil Patienten.
Zu den Nebenwirkungen: Relativ häufig kommt es unter Opipramol zu vermehrter Müdigkeit. Bei manchen Patienten ist sie so groß, daß sie sie schwer ertragen können. Ein Abhängigkeitspotential wie andere angstlösende Medikamente soll Opipramol dagegen nicht haben (siehe auch den Link oben).
Erfahrungsberichte von Patienten kannst Du z.B. hier
http://www.forum.angst-und-panik.de/thread.php?threa…
http://www.depressionen.cc/beitrag3859.html
nachlesen.
Grüße,
Oliver Walter
Haftungsausschluß: Ich bin kein Arzt, habe in diesem Rahmen kein Medikament verordnet und übernehme keine Haftung für den Inhalt des Postings. Alle Angaben sind selbständig zu überprüfen. Im Zweifelsfall gilt: Arzt oder Apotheker fragen.
Hallo alleine,
ich bekam eine Zeitlang Opipramol in einer Dosis von 50mg morgens und 100mg abends verschrieben gegen Depressionen (vorher Insidon das den gleichen Wirkstoff enthält in geringerer Dosierung).
Mir haben diese Tabletten leider nicht geholfen, ich hatte genauso meine Tiefphasen wie vorher auch. Nebenwirkungen hatte ich allerdings auch keine.
Da dieses Medikament nicht abhängig macht, kannst du es ganz guten Gewissens ausprobieren. Man muss Opipramol nicht ausschleichen, wenn man eine andere Medikation verschrieben bekommt.
Einer Freundin hat genau meine Dosis übrigens ganz gut geholfen.
Gruß Carolin
Vielen Dank für Eure Hilfe!
Hallöchen,
tja… die Meinungen bzw. Wirkungen bei dem Opipramol scheinen ja wirklich auseinander zu gehen 
Wichtig für mich zu lesen ist, dass es keine Abhängigkeit macht und die Nebenwirkungen einen nicht vom Hocker reissen.
Also… vielen Dank für Eure Antworten.
Gruß
Sandra
Hi!
was haltet Ihr von Opipramol bei leichten Angststörungen in
einer Dosis von 50mg abends?
Bevor du dich selbst mit Medikamenten versorgst, geh zum Psychiater, der hat eine Ausbildung dafür. Diese Selbstmedikationen führen dich sonst noch tiefer ins Schlamassel rein!
Bye
Hansi
Hi Hansi,
Bevor du dich selbst mit Medikamenten versorgst, geh zum
Psychiater, der hat eine Ausbildung dafür. Diese
Selbstmedikationen führen dich sonst noch tiefer ins
Schlamassel rein!
danke für Deine „Sorge“, aber ich wollte nur generell eine Meinung dazu haben, d.h. nicht, dass ich selbst das Medikament ohne Absprache mit einem Arzt in eigener Dosierung nehme.
Ich wollte nur einfach wissen, was von diesem Medikament in dieser Dosierung zu halten ist.
Gruß
Sandra
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