Hallo allerseits,
leider jagt mein Hund. Er ist zwar kein Hardcore-Jäger, aber in gewissen Situationen flitzt er einfach ab und ist dann nicht erst einmal nicht mehr abrufbar. Natürlich mache ich mir Gedanken über Jagdpächter, Rehkitze, befahrene Straßen und nicht zuletzt darüber, dass es nicht jeder so klasse findet, u.U. plötzlich einem frei laufenden 70-cm-Hund ohne sichtbarer Halterin gegenüberzustehen. Obwohl er sich dann wohl eher verdrücken würde, denn fremde Menschen machen ihm ein bisschen Angst.
Wir arbeiten zurzeit u.a. an diesem „Problem“, in dem ich mit ihm ein Praxisseminar für den Umgang mit dem jagenden Hunden besuchen. Themen sind dort: Schleppleinentraining, Aufbau eines Superschlachtrufs, Aufbau eines Umkehrsignals, Vertiefung des Komm-Signals, jagdliche Beschäftigung durch Futterbeutel, Blickkontakttraining, Orientierungstraining, Ablenkungstraining u.v.m.
Mich würde interessieren, ob eure Hunde auch ein „Jagdproblem“ haben oder hatten und wie ihr damit umgeht, welche Methoden ihr empfehlen könnt.
Eine Bekannte war außerdem recht erfolgreich mit dem Einsatz eines Sprühhalsbandes. Sie setzt es allerdings erst ca. drei Monate ein und von anderer Seite habe ich gehört, dass es langfristig keine Wirkung zeigen würde. Kann jemand vielleicht auch dazu von Erfahrungen berichten?
Danke und Gruß
Christiane
