Der Hausarzt unseres Sohnes drückt sich mit der Begründung „das ist sooo teuer“ um die Schilddrüsendiagnostik herum.
Auch der Hinweis, dass sowohl ich einen Hashimoto habe, meine Mutter eine Thyreotoxikose überstanden hat und die andere Oma ebenfalls Hashioto hat, beeindruckt ihn nicht.
Mal ganz abgesehen davon, dass unser Sohn Haarausfall hat, ziemlich lahmarschig geworden ist und auch deutlich an Gewicht zugelegt hat.
Nun überlegen wir, die Antikörperbestimmung selbst zu bezahlen, wüssten aber gerne vorab, wie teuer das wohl wird.
Zur Vorgeschichte sei vielleicht noch erwähnt, dass meine Schilddrüsenfehlfunktion erst festgestellt wurde als eine gute Seele mal die AK bestimmt hat.
T3 und T4 waren nämlich immer total normal, und das, obwohl es mir gelinde gesagt besch*ssen ging. Nun, mit Medikation, geht es deutlich besser!
was, um Himmels Willen, willst Du bei so einem Arzt? Schließlich muß er das nicht bezahlen sodern Deine Krankenkasse. Wer bei der von Dir geschilderten familiären Vorgeschichte als Arzt so reagiert, hätte mich als Patientin das letzte Mal gesehen. Selbst wenn Du den Test selbst bezahlst, hättest Du nicht weiterhin die Sorge, daß der Arzt aus Kostengründen vielleicht norwendige Medikamente lieber erst mal nicht verschreibt oder sich zumindest so davor drückt, daß Du dann erneut das Portemonai zückst? Das käme seinem Quartalbudget nämlich sicher sehr gelegen.
Ist dieser Arzt ein Allgemeinmediziner oder ein Schilddrüsenfacharzt? Falls nur Allgemeinmediziner, würde ich sowieso sofort einen Facharzt aufsuchen, der vermutlich aufgrund seiner Ausbildung einen etwas klügeren Umgang mit der möglichen Erkrankung Deines Sohnes pflegen wird.
Er ist Internist, aber als Hausarzt niedergelassen. Das Problem ist, dass hier alle Hausärzte so reagieren.
Stichwort *Budget*
Ich selbst habe Jahre gebraucht, bis mich ein Arzt mit meinem Beschwerdebild ernstgenommen hat!!!
Aber Du hast schon Recht, ich werde wohl deutlicher werden müssen, auch wenn unser Sohn (18) offiziell erwachsen ist.
google doch mal nach " Hashimoto Forum " vielleicht findest Du da genaue Antworten und ansonsten würde ich mich an Eurer Stelle zu einem Endokrinologen überweisen lassen. Nimm halt dann Deine bisherigen Werte mit…
wenn Dein (erwachsener) Sohn mit dem gebührenden Nachdruck eine Überweisung zum Nuclearmediziner wünscht, wird Euer hausärztlicher Internist da nichts dagegen haben können. Notfalls (wenn der Doc eine Überweisung nicht ausstellen will), kann er (der Sohn) auch ohne Überweisung zum Nucl. gehen, muss dann allerdings noochmal 10 € löhnen. Mehr kostet der „Spass“ nicht.
Angelika: was meinst Du mit „nur Hausarzt“? Kein Wunder, wenn die Termine für Fachärzte erst in x Monaten vergeben werden, wenn jeder wg. Wehwehchen gleich zum Spezialisten rennt…
mein leloup
Angelika: was meinst Du mit „nur Hausarzt“? Kein Wunder, wenn
die Termine für Fachärzte erst in x Monaten vergeben werden,
wenn jeder wg. Wehwehchen gleich zum Spezialisten rennt…
Das habe ich nicht geschrieben, und ich habe auch sonst kein Problem mit Hausärzten.
Nur dann habe ich ein Problem, wenn ich das Gefühl habe, der Patient wird nicht ernstgenommen.Unabhängig von der Fachrichtung.