in den letzten 2 monat habe ich unmngen von schokolade und anderen suessigketien verdrueckt.
als kind hatte ich einen candida-pilz und habe jetzt leichte paranoia, dass der wiederkommt.
momentn habe ich auch probleme mit dem darm…
ich habe im internet zwar gefunden was man bei einer sogenannten „Antipilzdiät“ nicht essen darf aber eben nicht WAS man denn essen darf…
bringt das ueberhaupt was, wenn ich jetzt einfach ~ 2 woche keine suessen produkte esse oder bin ich da total auf dem holzweg?
ich habe im internet zwar gefunden was man bei einer sogenannten
„Antipilzdiät“ nicht essen darf aber eben nicht WAS man denn essen
darf…
Örm, so spontan würde ich sagen: du darfst alles essen, was in der Liste, die du gefunden hast, nicht srinsteht. Musst natürlich aufpasse, ob irgendeine Zutat vielleicht in einem Gericht mehr oder weniger versteckt ist. Z.B. wenn Dir Milchprodukte verboten sind, musst Du auch von Pizza die finger lassen.
Vielleicht hilft das ja schon, ansonsten müßte man mehr über deine Liste wissen.
als kind hatte ich einen candida-pilz und habe jetzt leichte
paranoia, dass der wiederkommt.
ja, ich erinnere mich. der war mal sehr in mode.
vergiss ihn! heute musst du schon mindestens eine laktoseintollleranz vorweisen, um noch punkten zu können.
ernähre dich abwechslungsreich und in allem in maßen - und gut ists.
in den letzten 2 monat habe ich unmngen von schokolade und
anderen suessigketien verdrueckt.
Dass Unmengen von Schokolade zu Verstopfung führen können,
ist allg. kein Gehimniss.
als kind hatte ich einen candida-pilz und habe jetzt leichte
paranoia, dass der wiederkommt.
Diese Art von Pilzen hat fast jeder Mensch, ohne deshalb Probleme zu haben.
momentn habe ich auch probleme mit dem darm…
Bei der Ernährung womöglich ganz normal.
ich habe im internet zwar gefunden was man bei einer
sogenannten „Antipilzdiät“ nicht essen darf aber eben nicht
WAS man denn essen darf…
Wenn du Artikel liest, in denen die Wörter „Entschlacken“, „innere Reinigng“
und „Heilfasten“ vorkommen, dann sollte man sehr vorsichtig sein, weil
es sich sehr wahrscheinlich um esoterischen Schwachfug handelt und nur
zum Ziel hat:
völlig überflüssige Ergänzungsnahrungsmittel zu überhöhen Preisen
zu verkaufen
Das Ego selbsternannter Heilsbringer und Ernährungsgurus zu fördern
Bücher von selbsternannten Heilsbringern und Gurus gewinnbringend zu
vermarkten.
bringt das ueberhaupt was, wenn ich jetzt einfach ~ 2 woche
keine suessen produkte esse oder bin ich da total auf dem holzweg?
Fange an, mit gesundem Menschenverstand zu denken und vor allem vernüftig
zu ernähren.
Stellungnahme Prof. Dr. Volker Eckardt (Gastroenterologe in Wiesbaden) in der Medical Tribune Nr. 1/2, 12. Januar 1996:
Heilpraktiker und Ärzte, die sich als Heilpraktiker betätigen, haben eine neue Einkommensquelle entdeckt, nämlich die “Mikroökologie“ des Darmes. Das Prinzip ist einfach: zunächst schürt man die Sorge der Bevölkerung vor Erkrankung, bietet dann kostenintensive Verfahren zur Frühdiagnose an und verspricht schließlich Heilung durch dubiose Therapiemethoden. Ein Paradebeispiel für dieses Vorgehen sind die Diagnose und Therapie von Pilzen im Darm.
Ein mittelhessisches Institut für Mikroökologie suggeriert in Hochglanzbroschüren, dass 30 bis 40 Millionen aller Bundesbürger an Pilzbefall erkrankt sind, ohne für diese groteske Aussage auch nur den geringsten Beweis anzutreten. Hier wird offensichtlich Pilzerkrankung mit Pilzbesiedlung verwechselt. Ersteres ist eine Rarität und findet sich fast ausnahmslos bei vorgegebener Schädigung des Immunsystems oder der Integrität der Körperoberfläche. Letzteres ist dagegen als Normalzustand zu betrachten und bedarf vor allen Dingen keiner therapeutischer Maßnahmen.
Dass Pilzbefall für unspezifische Symptome wie Meteorismus* und wechselnde Stuhlgewohnheiten verantwortlich ist, ist wilde Spekulation und widerspricht jedem erwiesenen Konzept der Pathophysiologie gastrointestinaler Symptome. Viel eher sind diese Symptome auf bakteriellen Metabolismus von Kohlenhydraten und Motilitäts- bzw. Sensitivitätsstörungen des Darmes zurückzuführen. Der Versuch, das Colon irritabile zur Pilzerkrankung zu deklarieren, mag zwar dem einen oder anderen Institut zur Existenzsicherung dienen, beinhaltet jedoch erhebliche ökonomische Schäden für unser Gesundheitssystem und eine zusätzliche Belastung für den ohnehin psychisch vorgeschädigten Patienten.
(* “Blähungen“)
Zusammenfassung:
Die Pilzbesiedlung des Darmes ist physiologisch und nicht gleichzusetzen mit einer Pilzerkrankung, die vorwiegend bei Patienten mit verminderter Immunkompetenz vorkommt.
Hallo Ania,
schau nach unter www.candida.de - und wenn Du Dir sicher bist (Stuhltest veranlassen?) vermeide halt alles, was schnell oder weniger schnell verdauliche Kohlenhydrate beinhaltet - einschl. Alkohole.
Empfehlenswert finde ich diesbezüglich: Sigrid Flade: Nahrungsmittelallergie natürlich behandeln (ISBN 3-7742-3375-6 Buch anschauen)
Gruß, Susanne