Ist es ratsam, bei Auftreten von Scheidenpilz während der Schwangerschaft ein entsprechendes Präparat (z.B.Kadefungin 3) anzuwenden? Immerhin wird vor Risiken gewarnt, andererseits ist ein Pilz sicher auch nciht förderlich für das werdende Kind.
Ich würde es nehmen (natürlich immer in Rücksprache mit dem betreuenden Arzt).
Abzuraten hingegen ist von „natürlichen“ Mitteln wie Teebaumöl, Ringelblumenöl oder dergleichen, da man sich damit die Scheidenflora zerschießen kann mit den entsprechenden Konsequenzen.
In Abstimmung mit dem Gynäkologen kann alternativ auch mal über die Kombination Joghurt / Honig nachgedacht werden. Diese ist besonders dann interessant, wenn Schwangere sehr empfindlich auf Befall reagieren. Besonders der Joghurt hat neben wachstums- und entzündungshemmender Wirkung, wenn er denn aus dem Kühlschrank kommt, noch den bei brennendem Juckreiz sehr angenehmen Effekt der Kühlung.
Ist natürlich auch nicht jederfraus Sache. Aber ich kenne viele Gynäkologen, die in dem Fall - unter Beobachtung des Befalls - die Frau entscheiden lassen, womit sie sich wohler fühlt.