Ein Patient hatte vor vier Jahren eine Lungenembolie. Die folgenden drei Jahre nahm er Falithrom-Tabletten unter I.N.R-Kontrolle. Trotz guter I.N.R.-Werte erlitt er dann eine Hüftgelenksblutung, woraufhin ihm die Ärzte empfahlen, die Falithromthearpie zu beenden. Ohne diese Behandlung hat er eine erneute Unterschenkelthrombose bekommen. Seit etwa einem halben Jahr spritzt er täglich Clexane Multidose und fragt sich, ob er das zeitlebens machen solle. Kennt jemand eine bessere (sicherere) Form der Antikoagulation?
Der Patient ist 45 Jahre alt, männlich, übergewichtig und Nichtraucher.
Ein Patient hatte vor vier Jahren eine Lungenembolie. Die
folgenden drei Jahre nahm er Falithrom-Tabletten unter
I.N.R-Kontrolle. Trotz guter I.N.R.-Werte erlitt er dann eine
Hüftgelenksblutung, woraufhin ihm die Ärzte empfahlen, die
Falithromthearpie zu beenden. Ohne diese Behandlung hat er
eine erneute Unterschenkelthrombose bekommen. Seit etwa einem
halben Jahr spritzt er täglich Clexane Multidose und fragt
sich, ob er das zeitlebens machen solle. Kennt jemand eine
bessere (sicherere) Form der Antikoagulation?
Der Patient ist 45 Jahre alt, männlich, übergewichtig und
Nichtraucher.
Erst mal klären ob erworbene oder angeborene Thrombophilie vorliegt. Also Testprogramm mit Antithrombin III, Protein S, Protein C, Homocystein, Prothrombin- Mutation, APC Resistenz, Lupus- Antikoagulans und evtll weitere Parameter. Das nennt man ein Thrombophilie- Screening. Es muss von einem erfahrenen Gerinnungslabor durchgeführt werden.
Udo Becker