Antizipative Rechnungsabgrenzung

Hallo,

wie man es auf dem Papier bucht, habe ich gelernt, ist mir auch klar.

Allerdings habe ich für meine Debitoren / Kreditoren in der Software EINE Möglichkeit ein Sammelkonto zu hinterlegen. Im Regelfall 1400 Forderungen / 1600 Verbindlichkeiten gem. SKR03.

Wie wird das dann in der Praxis mit EDV gebucht bzw. gibt es Software, die automatisch erkennt, dass es sich um eine sonstige Forderung / sonstige Verbindlichkeit handelt?

Danke und vG
Monroe

Hi !

Standardmäßig bucht man im SKR03 die Sonstigen Forderungen in den Bereich #15XX und die sonstigen Verbindlichkeiten in den Bereich #17XX.

Sollten hier diverse Beträge aus diesen Bereichen vorliegen, ist es in vielen Programmen auch möglich, bestimmte Debitor-/Kreditorbereich einem solchen Konto (als Sammelkonto) zuzuweisen. Dabei gibt es in den verschiedenen Programmen unterschiedliche Möglichkeiten. So lassen einige Programme jeweils nur eine gesamte Debitor-/Kreditorklasse (z.B. 7XXXX) einem Sammelkonto zuordnen, während andere Programme eine solche Zuordnung für jedes einzelne Konto ermöglichen.

Es hängt also maßgeblich von der verwendeten Software ab, ob und wenn ja, in welchem Umfang eine solche Zuordnung machbar ist. Möglicherweise geben ja das Handbuch, die Hilfe oder die Hotline hier Hilfestellung.

BARUL76

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Hi,

danke Dir.

D.h. die Software „erkennt“ dann auch automatisch, wenn es sich um einen Abgrenzungsposten handelt und bucht automatisch auf dem einem „Sonstigen“ Sammelkonto? Das kann meine nicht…

Das kann doch u.U. für ein Unternehmen mit vielen Belegen einen irren Aufwand darstellen. Wird das in der Praxis wirklich so gemacht?

Was habe ich da für einen wirklichen Vorteil von? Ich habe verstanden, wie ich es lt. Lehrbuch buchen soll, weiss aber nicht wirklich, was das für einen Vorteil hat. Ist es nicht egal, auf welchem Konto diese Forderung/Verbindlichkeit bilanztechnisch landet oder welchen Unterschied macht es in der Bewertung?

Danke :smile:

VG
Monroe