Hallo zusammen,
es ist gerade schwierig für mich. Im August habe ich einen neuen Job angefangen, wieder als Berater für eine Softwarefirma. In der Regel ist man da viel unterwegs, was mich früher nicht gestört hat.
Mal davon abgesehen das mir der Job, das Team und die Führung nicht wirklichen Spaß an der Freude bereitet, ich die letzte Woche komplett unterwegs war und morgen Nachmittag wieder los muss (nach Finnland), hat mich meine 17 Monate alte Tochter letzten Donnerstag erst „gar nicht erkannt“.
Ich weiß ja wie das so mit Kindern in dem Alter und Männern sein kann. Aber so hab ich sie noch nicht erlebt. Das fand ich schon ziemlich traurig.
Kurzum, ich möchte einen anderen Job - wo ich nicht mehr so viel unterwegs bin. Ich hab da auch etwas in Aussicht, aber noch nichts unterschrieben oder so (was auch derzeit nicht absehbar ist).
Innerlich spiele ich mit dem Gedanken zu Kündigen oder um Kündigung zu bitten (so dass ich im Notfall noch Geld vom Amt bekommen würde, was ich nicht anstrebe).
Wie geschrieben, morgen gehts wieder los und ich hab gar keine Lust.
Es geht zwar nur zu einer Schulung, aber gerade das bereitet mir ein schlechtes Gewissen.
Eigentlich sollte die Firma kein Geld mehr in mich investieren. Okay. Den Flug kann ich wohl auch nicht mehr stornieren.
Ich frag euch, denk ich einfach zu vergurkt? Sollte ich vielleicht einfach los fliegen, die Woche hinter mich bringen, die danach wohl auch noch, warten bis ich fest was anderes habe? Das wird zu Spannungen führen, bei mir und bei meinen Vorgesetzen.
Ich will nicht sagen das ich meine Lebensfreude verloren habe, aber diese Situation belastet mich schon arg - was ich in der Form auch nicht von mir kenne.
Ich möchte fair bleiben. Ob man fair zu mir ist werde ich sehen, aber ich möchte mir nix nach sagen lassen.
Was kann man in so einer Situation tun?
Danke, olli