Antwort auf Wild und Hund, lang vom 02.12.2008

Antwort auf Wild und Hund, lang vom 02.12.2008 von steffen:

ist es nicht schlecht fürs geschäft, wenn ein hundetrainer sich an treibjagd und co beteiligt? Ich habe mir mit einer antwort sehr viel zeit gelassen. mich beschäftigt das verhältnis hundetrainer und evtl. jäger sehr ! hab mit beiden zu tun und nicht alles ist erfreulich !

=======================aus steffens-beitrag
Heute wurde mit Schrot Fasan, Hase und Fuchs gejagt. D.h. alles was auf dem Feld so vorkommt.
Mal ehrlich, wer mir noch einmal sagt, sein Hund würde nicht jagen, und im Feld wären ja keine Hasen mehr oder Rehe oder ähnliches, der war nie draußen mit dabei.
=========================mein beitrag dazu
Ich bin tagtäglich mit meinen hunden in des jägers revier unterwegs – 2 bis 4 stunde – das schafft heute kein jäger mehr, das täglich.
Mit schrot auf fasan, hase und fuchs - der fuchs muss bejagt werden, weil eben heute mit schrot auf fasan und hase gejagt wurde. Wo kämen wir denn hin, wenn der fuchs sich dann an haushühnern vergreifen würde,

=======================aus steffens-beitrag

Einen Fall möchte ich hier Beispielhaft beschreiben damit mal begriffen wird wie sich z.B. ein Hase verhält.
Die Schützenreihe hatte gehalten da ein Tier geborgen werden musste-
In diesen ca. 5 Minuten Ruhepause wurde laut und deutlich gesprochen und die führigen Jagdhunde gingen ihrem Trieb auf dem vorher abgesuchten Feld nach, da noch ein Hase als Krankgeschossen vermisst wurde.
=============================mein beitrag dazu
Ein mit schrot krankgeschossener hase wird vermisst – alle achtung !

=======================aus steffens-beitrag
Kaum daß alle aus dem Schusskreis raus waren ging ein Hase hoch und wurde gelegt.
==============================mein beitrag dazu
Der hase wurde erschossen !!!

=======================aus steffens-beitrag

Der Hase hatte die ganze Zeit keine 5 Meter hinter uns gewartet um dann im letzten Moment los zu hetzen.

========================mein beitrag dazu
Der hase hatte die ganze zeit keine 5 meter hinter uns in todesangst gewartet.
=======================aus steffens-beitrag

Mir als Neuling war der Hase nicht aufgefallen.

=========================mein beitrag dazu
Ja willst du denn weitermachen mit schrot u.sw…?

=======================aus steffens-beitrag
Daher meine Bitte wiedermal an alle. Wer in obiger Situation seinen Hund nicht sicher im Griff hätte, bitte laßt die Hunde nicht frei!
Nur ein sauber abgerichteter Hund sollte hier freilaufen dürfen.

==============================mein beitrag dazu
Warum muss der hundehalter seinen hund im griff haben, wie du so schön schreibst, und der jäger kann mit seinen hunden machen, was er will – schliesslich hat er ja jagdhunde und die dürfen jagen.

ich habe herden schutz-/ und treibhunde – noch aus der alten linie, welche nur auf das arbeiten aus war – alles treiben und beschützen. Da werden dann manchmal falsche schlüsse gezogen – und das darf dann der jäger – der knallt mir dann einfach den hund ab. Darf er nicht !!!
eine meiner hündinnen ist mehr als 95%ig – aber wenn der jäger abends um 20bis21uhr mit licht auf die jagd geht – ja, mit licht – blenden und so – und dann noch schiesst, und ich das nicht rechtzeitig vor meinem hund merke – d.h. schuss und sofort kommando hier – klappt nicht immer, weil hund ja nicht ständig neben meinen beinen läuft, dann rennt der hund in panik – ja panik – einfach drauf los – und dann kann es sein, dass eben der jäger meint, dieser hund jagd und den muss er auch noch abknallen. Zum einen sagt der jäger, dass er immer vor der jagd das revier mit seinem fernglas absucht, damit ja keine unbeteiligten in die schusslinie geraten – er jagd alleine und hat natürlich 4-paar augen. Meistens jedoch jagd er mit dem auto – weil es einfacher ist !? ich sehe ihn dann wenigstens rechtzeitig.

ich weiss, die jagd muss heute sein – die natürlichen feinde in der kette fehlen eben – ob gewollt oder ungewollt – eine jäger ist nicht nur jäger – er ist auch heger und pfleger – und könnte die kette so ganz langsam wieder schließen – könnte – könnte …………….

Jetzt wieder zu meinen treibhunden – die sehen – ja sehen – ein karnickel – hasen gibt es bei uns nicht mehr – oder sehr sehr wenige – alle abgeschossen – sehen also das karnickel und rennen sofort darauf zu. Treibhunde treiben mit den augen und nicht mit der nase. Karnickel nicht dumm, rast sofort los und weg iss es . ein haken, zwei haken und meine treibhunde sind hoffnungslos verloren, die zunge hängt bis zum boden – hechel hechel u.sw… mit huetehunden kennt sich die jägerschaft doch gar nicht aus ! für die sind doch alle hunde über einen kamm geschoren jagende hunde – totbeisser – wildwegbeisser – habnichtsmehrzuschiessen. Ein jäger hat einem meiner hunde bescheinigt, der jagt nett – der hot jo die nas net uffem bode. Mir fällt da nichts mehr ein.

Der letzten treibjagd auf rehe hätte ich beiwohnen können – nein danke – morgens um neune, ja nicht sechs , sieben oder achte – um neune, wo dann die ersten turisten evtl. unterwegs sind – treibjagd auf rehe und nicht auf wildschweine, neeee zusätzlich noch auf füchse. Die mussten erstmal beschleuniger zu sich nehmen – der jüngste jäger war so um die 50ig, alle weiteren mindestens weit über 60ig bis in die 70ig. Alle ihre hunde waren in den autos, nur meiner nicht und noch nicht mal angeleint. Die haben nichts zu mir gesagt, waren wahrscheinlich erstmal mit dem aufwärmen beschäftigt.
Und wenn ich morgens um sechse in jägers revier unterwegs bin, dann habe ich des öfteren blickkontakt mit wildschweinen – so ca. 50m entfernung – hab auch schon mein schaff gehabt mit einer meiner hündinnen – die wäre gerne mal hinter her – zum glück konnte ich sie abrufen – da hatte ich echt glück – sonst hört die nicht so gut. Na ja, jetzt kenne ich den trampelpfad der wildschweine – aus dem wäldchen heraus am friedhof vorbei durch die wingert in den ort – aber jagen will man heute erstmal rehe und füchse! ich nehm dann halt einen anderen weg und treffe vieleicht karnickel - aber die schlafen noch - vielleicht der fuchs? ja den sehe ich öfter - meine hunde auch.

viele grüße

manfred

Hi Manfred
verzeih mir bitte wenn ich so blöd nachfrage…
entweder bin ich heute dank Schmerzmittel neben mir oder ich seh keine Logik hinter deiner Aussage.
Denn…
ich finde es faszinierend…

  1. Fast alle Jäger haben daheim Hunde, keiner will sie erschießen
  2. Die Strecke an Hunden durch Jäger ist weit unter der welche durch falsche Führung im Verkehr oder durch Wildsauen zur Strecke kommen und dennoch wird auf der Jägerschaft rum gehackt.
  3. Wenn Sauen durchs Dorf laufen… super… rat mal wer als erster Kreischt wenn der englische Rasen zerstört wurde?
  4. Welche natürlichen Feinde sollen denn die Jäger ins Boot holen ohne daß die Bevölkerung der Herzinfarkt trifft?
    Den Wolf? Vergiß es.
    Den Bär? Bruno grüßt aus dem Museeum
    Den Luchs? Dafür ist das Gebiet weit aus zu zersiedeltals daß er überleben könnte.
    Wer bleibt übrig?

Die „Luftwaffe“ darf nicht mehr bejagt werden. Stehen alle unter Abschussverbot. Warum nur gibts in manchen Gegenden keine Hasen mehr?
Weil n paar Jäger einmal im Jahr übers Feld rennen und an einem Tag von mir aus 20 Hasen killen?
Denk mal bitte logisch nach.

Ein Jäger der nach 1985 seinen Jagdschein machte muss mindestens 16 Stunden nur Hundewesen können, muss darin eine gesonderte Prüfung schreiben, heute Multiple Choice Test, welche vom Schwierigkeitsgrafd jede Prüfung des VDH um Längen übertrifft.
Ich weis daß viele alte Jäger keine Ahnung von Hunden haben oder haben wollen. Warum auch, wird nicht geschossen.
Wer einen Hund verschießt ist selber Schuld. Kostet saumäßig viel und bringt nur Ärger.
Gibt sicher manche die es noch machen. Aber die Modernen Jäger halten sich von sowas fern und die welche es androhen werden zumindest in den Gebieten wo ich jagen durfte und mit Jägern in Kontakt kam, geächtet.
Nur… nochmal, mir ging es u.a. um die Sicherheit der Hunde der Normalos und daß Trainer nicht wild drauf los trainieren sollen sondern erstmal lernen was sie trainieren und wofür. Ist das Falsch?

Gruß Steffen

Miteinander?
Hallo Steffen, hallo Manfred,

ich meine, es geht im Großen und Ganzen doch nicht um Fraktionsbildung, sondern um ein Miteinander, was nun einmal von Ort zu Ort unterschiedlich ausfallen kann.

Hier gibt es auch die Jagd-Pächter aus der Großstadt, die sich beschweren, dass sie kein Wild vor die Flinte bekommen. Der eine war dafür bekannt, dass er drohte, JEDEN Hund abzuschießen. Ist leider so. Glücklicherweise wurde sein Pachtvertrag nicht mehr verlängert!

Ein anderer Jadgpächter gestand ein, seinen Hund nicht unter Kontrolle zu haben, sagte aber zu uns, wir sollten unsere an der Leine führen - obgleich diese keine 5 Meter von uns entfernt waren.

Wir laufen hier jeden Tag über Felder und an angrenzende Wälder vorbei. Natürlich nehmen die frei laufenden Hunde mal eine Spur auf, sind aber nach kurzer Zeit und auf Pfiff wieder zurück. Gut, manchmal dauert es dann schon 5 Minuten. Aber ich werde meinen Hund gewiss nicht grundsätzlich an die Leine nehmen. Ich kenne die Bereiche - dort kommt er ran, aber ansonsten soll er seine Freiheit genießen. Aber ich muss dazu sagen, dass es hier keine Bahnschienen, große Straße o.ä. gibt. Falls er durch eine Wildsau zur Strecke gebracht werden sollte, ist dies sicherlich mehr als traurig, aber ich vergleiche es mit der Katzenhaltung: Lieber ein freies Tier mit kurzem Leben, als ein beschränktes mit langem.

Warum sollte ich meinem Tier Grenzen auferlegen, die letztlich durch den Menschen gemacht sind.

Und eins verstehe ich nun wirklich nicht, daher muss ich mal ganz naiv fragen: Wenn es für die natürliche Regulation zu wenig Feinde gibt, warum ist der „Hund“ dann der größte Feind des Jägers?

Viele Vorweihnachtsgrüße

Kathleen

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Hi Manfred
verzeih mir bitte wenn ich so blöd nachfrage…

du fragst nicht blöd nach - du verstehst mich nur nicht

ich finde es faszinierend…

all deine punkte unter faszinierend verstehe ich nicht:

  1. Fast alle Jäger haben daheim Hunde, keiner will sie
    erschießen

lediglich ein pensionierter jäger, den ich kenne, will die hunde auch nicht erschiessen - der sagt mir, der hund fängt den hasen nicht - beim jagdhund kann das anderst aussehen

  1. Die Strecke an Hunden

die strecke kenne ich nicht

  1. Wenn Sauen durchs Dorf laufen

und noch nichts passiert ist und ich den jäger informiert habe und weiterhin nichts passiert und die sauen weiterhin vom wäldchen am friedhof vorbei in den ort / in richtung ort wechseln

  1. Welche natürlichen Feinde sollen denn die Jäger ins Boot

das liegt evtl. an der mangelnden aufklärung und evtl. an artikeln der freien presse. ich hatte mal nen schwarzen und, weil aber immer schwarze hunde ins zielfeuer geraten sind, war sogleich mein scharzer hund gefährlich - liegt halt an den menschen selbst.

Die „Luftwaffe“ darf nicht mehr bejagt werden. Stehen alle
unter Abschussverbot.

weil vielleicht zuviel gejagt wurde und der bestand sich bedrohlich verkleinert hatte - es soll ja noch jäger geben, welche sich für die luftwaffe eingesetzt haben.

Ein Jäger der nach 1985 seinen Jagdschein machte muss
mindestens 16 Stunden nur Hundewesen können, muss darin eine
gesonderte Prüfung schreiben, heute Multiple Choice Test,
welche vom Schwierigkeitsgrafd jede Prüfung des VDH um Längen
übertrifft.

ich hab ebenmal so einen test durchlaufen und von 15 fragen konnte ich grad mal 4 richtig beantworten - habe leider versagt in der waffenkunde.

Ich weis daß viele alte Jäger keine Ahnung von Hunden haben

die haben schon ahnung - wollen aber angst machen - es geht ja schließlich um den geliebten hund

Wer einen Hund verschießt ist selber Schuld. Kostet saumäßig
viel und bringt nur Ärger.

da stimme ich zu - revier weg, waffen weg, dauert so zwei bis drei jahre, bis der jäger recht bekommt - aber: evtl. nie mehr revier - nie mehr waffen

Aber die Modernen Jäger

der moderne jäger muss nicht der junge jäger sein - verantwortungsvolle jäger sollten sich stets weiterbilden und mit den themen auseinander setzen - das miteinander bleibt manches mal auf der strecke

Nur… nochmal, mir ging es u.a. um die Sicherheit der Hunde
der Normalos und daß Trainer nicht wild drauf los trainieren
sollen sondern erstmal lernen was sie trainieren und wofür.
Ist das Falsch?

nein, das ist sicherlich nicht falsch - nur habe ich in meiner hundelaufbahn erkannt, dass die mehrheit der hundetrainer spezialisiert sind auf unterordnungshunde und da sicherlich viel wissen angehäuft haben.
was ich nicht verstehe, dass der stadtmensch seinen rottweiler , dobermann oder auch pinscher schussfestmachen muss.
und bis ich alle hundeschulen und trainer durchhabe, bin ich ein vermögen los.

und in deienm speziellen fall verstehe ich nicht, dass ein hundetrainer eine jagd mit so possitiven worten auskleidet.
der hase hat angst gehabt und ist nun mal totgeschossen worden - auch der verletzte hase hat dieses schicksal nicht verdient.

wie der fuchs in unserem revier plus seine 5 jungen - die füchsin war - ja war - eine ausgezeichnete elstern-fängerin - mehrfach von mir beobachtet . der jaäger vor ort beklagte sich über das abschußverbot und jetzt ist der fuchs tot - übrigens verbotenerweise vergast mit seinen jungen - jäger ist mal gerade so um die 50ig - nur kann man das nicht beweisen - habe lediglich die langen flexiblen rohre gesehen - hatte leider keinen foto dabei.

es ist halt so wie mit den motorad-fahrern - es gibt einige exemplare die den geschwindigkeitsrausch ausleben müssen - und diese wenigen sind der untergang der zunft auf unseren strassen - sie sterben nicht aus, haben aber einen schlechten ruf!

viele grüße

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Hi Manfred
da ich mit gebrochener Kniescheibe rumhänge dank Hund…
Also mal kurz eine Antwort.

Zum Einen. Ich bin ein Gastjäger und hab kein eigenes Revier.
Jagd ist mehr als Töten. Aber das wird auch immer falsch dargestellt.
Und ich hab kein Problem mit einem toten Hasen. Sorry. Ich hab Hunger und er schmeckt.
Da gibts andere Dinge im Hunde und Menschenwesen was mich eher schockiert(Athen heute als Beispiel)
Aber jetzt gehen wir mal realistisch ran.
Ein Bär taucht z.B. in einer Kleinstadt wie Karlsruhe auf.
Ein Rudel Wölfe durchstreift den Stadtwald von Darmstadt
Da Hilft keine Aufklärung per Presse. Das ist utopisch so zu denken.
Heutzutage antworten Kinder auf die Frage: Woher kommt die Milch= aus dem Supermarkt. Und da soll der Wolf oder der Bär im Stadtwald leben?
Vergiß es. Das ist zwar Wildromantisch aber nicht mehr zeitgemäß.

Schutzhunde sind für mich ebenfalls Irrsinn. Das aber ist nicht meine Intension gewesen und darüber hab ich mich oft genug ausgelassen.

Der Rest führt hier wenn ich antworte zu weit da nichts mehr mit Haustieren in Verbindung steht… soory aber die Mods brauchen keine unnötige Löscharbeit :smile:
Wenn du willst laß uns privat weiter diskutieren.

Gruß Steffen

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hi Kathleen,

Lieber ein freies Tier
mit kurzem Leben, als ein beschränktes mit langem.
Warum sollte ich meinem Tier Grenzen auferlegen, die letztlich
durch den Menschen gemacht sind.

Das ist mir doch ein fettes Sternchen wert!

Gruß,

Anja

Hi Kathleen
ich möcht nur die Frage mit dem Hund beantworten.
Das Problem ist daß

  1. wenn ein Hund jagt es lt Gesetz Wilderei ist.
  2. Wenn EIN Hund jagt sagt keiner was. Wenn aber in einem Revier das Wild täglich mehr als 100 mal gestört wird ist das nicht gerade Gesundheitsförderlich.
  3. Wenn ein Hund einen Hasen jagt ist das nicht gerade das Schlimmste.
    ABER! Wenn ein Reh in Schneegebieten wenig zu äsen hat und dann unnötig Energie verbraucht weil es andauernd gejagt wird, wird das Wild krank und überlebt nicht. Das ist auch eine Art von Tierquälerei.
  4. Rehe werden im Spätsommer gedeckt. Dann kommt eine Ei-Ruhe zustande.
    Im Februar langsam beginnt das Reh, Ebenso andere Wildarten übrigens auch, das Ei zu entwickeln. Dann im April Mai ist es hochtragend. Jetzt möcht ich gerne wissen ob du es klasse finden würdest im 9. Monat Schwanger jeden Tag unzählige Male durch den Wald gehetzt werden zu wollen nur weil ein Hund nicht an der Leine ist.
  5. Viele Wildarten sind Bodenbrüter oder Nesthocker. Was soll der Blödsinn den Hund übers Feld rennen zu lassen wenn man weis daß Wild nicht flüchtet?
  6. Rehe stecken gerne zum Schutz ihrer Kitze diese ins Feld. Warum wohl Gibt es beim Mähen Wildretter und ist es vorgeschrieben daß Ein Bauer der Mäht dieses Feld erst vom Jäger begehen lassen muss(wird nicht immer gemacht aber es bürgert sich ein)

Dies sind mal die obersten 6 Antworten auf deine Frage aus Sicht eines Tierschützers der Jäger ist und daher nicht nur eine Seite beobachtet sondern alle Seiten im Blick hat.
Auch ich laß meine Hunde auf Wiesen rennen. Ja warum nicht. Aber

  1. sind sie dann im Kommando,
  2. nur im Herbst nach der letzten Mahd, d.h. ich kann von dem Punkt aus sehen wo was ist und lasse erstmal meine Jagdhündin frei die alles klärt
  3. Nie im Wald
  4. Nur im Revier eines befreundeten Jägers welcher mir die Freigabe erteilt hat.

Nebenbei ist das Betreten lassen von Äckern und Wiesen im Zeitraum März bis September eine strafrechtlich verfolgbare Tat. Es ist Betreten fremden Eigentums und Zerstörung fremden Eigentums.
Siehe die Örtlichen Vorgaben und wird bei Wiederholung meist mit 50€ und mehr bestraft, kann auch eine Vorstrafe ergeben.

Hoffe ich hab aufgeklärt

Mir liegt hier nicht am einzelnen Hundehalter, sondern an den Trainern damit diese entsprechend vernünftig ausbilden und vermitteln.

Und zum Schluss… wenn ich meinen Hund bei dir im Vorgarten einfach rennen lasse… ist das illegal und du willst es auch nicht.
Viele hier sind Tierschützer. Aber nur solange man keine Gesetze dadurch vor die Nase bekommt. Tierschützer sind die, welche jedes Tier und die Natur schützen, egal ob damit Grenzen für sie und ihre 4-Beiner aufgestellt werden. Der Respekt vor dem Leben zeigt sich hier

Gruß Steffen

ich dachte schon, es wäre alles gesagt - nun denn mein schlusswort ! (?)
Steffen hat recht und Kathleen hat recht – der hüter des gesetzes setzt nicht alles so menschlich tierisch / tierisch menschlich um. Wenn sich jeder an vorgaben, vorschriften und bitten hält, dann ist allen gedient. Problem ist immer das umsetzen letztendlich, weil das verbot sofort da ist, die alternative jedoch nicht folgt. Das liegt aber nicht am tierhalter, sondern an dem, der verbietet.
Hund an der leine wird krank – kann sich nicht sozialisieren – da sag mir einer, was er will – das ist so.
früher lag in jeder hofeinfahrt ein hund oder zwei hunde ohne leine – für heute würde ich mir das auch wieder wünschen – geht aber nicht.
Hunde sind heute eine gefahrenquelle und geldeinnahmequelle. Das haben viele erkannt. Huhndesteuer wird willkürlich festgesetzt – hundeschulen haben das auch erkannt – bei uns sind derzeit 3 hundeschulen und im letzten halben jahr haben noch 2 weitere eröffnet. Soviele hunde gibt es bei uns gar nicht .
Heute muss man nicht mehr die menschen vor dem hunde schützen – heute muss man den hund vor dem menschen schützen. Als hundehalter ist man eh der letzte dreck – letzten sommer begegnung folgender art: laufe mit zwei hunden durch die strasse richtung wingert, höre ich eine frau ihren mann rufen: erwin komm mal schnell – da läuft einer mit zwei hunden – gott wie assozial ! in den letzten drei jahren wurden bei uns auch mehrer hunde vergiftet. das zeigt mir aber immer wieder, des hundes qual ist manch menschen freud.

viele grüße