Antwort der Schlichtungsstelle dauert an

Allseits guten Tag!

Ich habe mich bei der Schlichtungsstelle der Sparkasse in Hannover über meine Sparkasse beschwert.
Grund war eine Gebührenbelastung für eine Adressauskunft meiner Sparkasse. Ich hatte meine neue Anschrift bereits mit Umzug im letzten Jahr mitgeteilt. Die Adresse war bisher auch auf den Auszügen geändert!
Irgendwann im Oktober wurde seitens der Sparkasse meine Adresse auf den alten Stand zurückgesetzt. Ein Brief konnte mir nicht zugestellt werden. Für die Adressauskunft beim Einwohnermeldeamt wurden mir 14,80 EUR belastet, obwohl sich nichts geändert hat.

Eine telefonische Beschwerde blieb erfolglos „die Leistung der Adressauskunft wurde ja erbracht…“!
Ich beschwerte mich daraufhin bei der Schlichtungsstelle, und setzte eine Frist für die Gebührenerstattung von 14 Tagen.

Bisher keine Reaktion (3,5 Wochen sind seit Eingang des Schreibens vergangen). Weder von der Schlichtungsstelle, noch von der Sparkasse. Der Betrag wurde auch nicht gutgeschrieben.

Wie lange dauert normal eine Bearbeitung der Schlichtungsstelle?
Ab welchen Zeitraum sollte man sich die Verzögerung nicht länger gefallen lassen und den „offiziellen“ Rechtsweg einschlagen?

Vielen Dank für die Antworten.

Allseits ein schönes Weihnachtsfest

mfg T.K.

Hallo,

Wie lange dauert normal eine Bearbeitung der
Schlichtungsstelle?

Bei mir 6 Monate.

Ab welchen Zeitraum sollte man sich die Verzögerung nicht
länger gefallen lassen und den „offiziellen“ Rechtsweg
einschlagen?

Warum sollte man. Ob die 15 € nach 2 Wochen, oder 2 Jahren erstattet werden ist doch bei dem Fall egal.

Beim „offiziellen“ Rechtsweg (gibt es einen anderen?) besteht das Risiko, den Prozess zu verlieren und zusätzliche Kosten an der Backe zu haben.

So sicher würde ich den Anspruch nicht halten, dass ein Gerichtsverfahren zwingend erfolgreich sein muss. Hier liegt ja offenbar ein Fehler der Post und keiner der Bank vor. Die Post hat der Bank ja mitgeteilt, der Kunde sei umgezogen. Also musste die Bank annehmen, der Kunde sei erneut umgezogen und hätte seine Pflicht gemäß AGB die neue Adresse zu melden versäumt. Im mutmaßlichen Interesse des Kunden hat die Bank eine EMA gestartet und die Kosten gemäß AGB dem Kunden belastet.

Ich würde eher die Post als die Bank verklagen.

Danke für die Antwort Karsten!

Kurz zur Erklärung: mit „offiziellen“ meinte ich den Rechtsweg überhaupt - statt der Schlichtung!

Der Fehler lag bei der Sparkasse und nicht bei der Post!!!
Meine Kontoauszüge bis Sept. waren mit der aktuellen und neuen Adresse angedruckt. Die im besagten Oktober (was mir erst durch die Abbuchung aufgefallen ist) aber wieder mit der alten vor einem Jahr gültigen Anschrift! Daher war die Zustellung seitens der Sparkasse nicht möglich und der Nachsendeauftrag längst abgelaufen!
Ironisch frage ich daher als Laie: War da ein alter Datenbestand bei einer Rücksicherung im Laufwerk???
Und für diesen Fehler soll ich bezahlen und evtl. bis zu 2 Jahren auf eine Rückzahlung warten?! Vermutlich würde die Sparkasse im entgegengesetzen Fall nicht mal 4 Wochen bis zu einem Mahnbescheid / Kontosperrung warten!

Im übrigen habe ich besagtes Schreiben bis heute nicht erhalten - aber ist ja bald Weihnachten, vielleicht gibt 's dann Post…

mfg T

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Hallo,

mit meinem posting wollte ich hauptsächlich feststellen, dass man vor Gericht und auf hoher See in Gottes Hand ist, und die Klärung des Sachverhalts durch den Richter manchmal zu unerwarteten Ergebnissen führen kann.

Aber ernsthaft: Das Ombudsmannverfahren der Bankenverbände ist gerade bei solch kleinen Beträgen das Mittel der Wahl. Die lange Bearbeitungszeit kann man dann verschmerzen. Bei mir ging es um 2000 €…

Ja, das stimmt! Recht haben und Recht bekommen sind manchmal zweierlei…
Und richtig ist natürlich auch, wegen eines solchen Betrages nicht die Gerichte zu bemühen - Stichwort „Maschendrahtzaun“!

Andererseits würde ich auch davor nicht zurückschrecken!

Bin ich eigentlich Kunde bei der Sparkasse?!
Muss ich dafür dankbar sein, dass mein Konto dort „verwaltet“ wird?!
Darum geht es! Um die Überheblichkeit einiger Mitarbeiter/Vorgesetzten den Kunden gegenüber! Ich bzw. wir als Kunden sorgen für die Jahresüberschüsse!!!

Aber jetzt will ich mich weiter auslassen - das gehört ja alles gar nicht mehr in diesen Artikel und ist Out of Toppic…
Ist vielleicht etwas für einen Chat oder Forum oder so…
Hat jemand interesse an solchen „Stammtisch-Diskussionen“???

Danke nochmals und schöne Feiertage zusammen!!
T. K.

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