Anulierung einer Adoption

Kann jemand sagen was wäre wenn:

Wenn vor ca. 10 JAhren sich jemand hätte scheiden lassen, im Zuge dieser Scheidung hätte er einer Adoption seines Sohnes (der heute knapp 11 Jahre alt wäre) auf den neuen Mann der Frau zugestimmt. Er aber damals Dorgenabhängig war, was dann mit Sicherheit durch Verurteilungen beweissbar wäre.
Dieser jemand aber nun, sagen wir mal seit ca. 7 JAhren clean ist, und nun dadurch dass seine damalige Exfrau sich nun auch von dem neuen Mann hätte scheiden lassen, wieder Kontakt zu seinem Sohn hatte.
Der Sohn aber nun bei seinem Adoptiv Vater lebt der den Kontakt verbietet.

Kann man die Adoption anulieren lassen, auf Grund der Drogenabhängigkeit. Da man ja unter Drogen eigentlich gar nicht selbst Steuerungsfähig ist, und die Tragweite seiner Handlungen richtig einschätzen kann.

Und wenn ja, was wäre mit den Unterhaltsansprüchen der letzten 10 Jahre ?

Kann man die Adoption anulieren lassen, auf Grund der
Drogenabhängigkeit. Da man ja unter Drogen eigentlich gar

Denkt jemand auch mal an den Sohn oder nur an sich selbst ? Ich möchte mir nicht ausmalen, was bei dem bedauernswerten Kind durch ein neuerliches Verfahren ausgelöst wird.

Und wenn ja, was wäre mit den Unterhaltsansprüchen der letzten 10 Jahre ?

Wenn jemand für 10 Jahre Unterhalt nachzahlen müßte, würde er dann die Adoption auch annulieren wollen ? Oder habe ich die Frage falsch verstanden ?

Nimm mal an das dass Kind nun bei jemand lebt der trinkt, schlägt und seine Spielsachen bei ebay verkauft. Und nimm mal an dass die Mutter nicht die nötige Kraft hat zu kämpfen.
Und wenn es so wäre, dann ist das Kind wirklich bedauernswert. Ich denke in dem Fall denkt jemand nicht an sich, sondern wirklich NUR an dass Kind, dass sich bei den Kontakten sehr wohl gefühlt hat als es sie noch gab.

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Hallo wieso lebt das Kind denn beim Neuvater statt bei der Schonimmermutter? Hat es sich freiwillig eher für den Neuvater entschieden im Schidungsverfahren oder ist auch die Mutter „erziehungsunfähig“ (ich mein das jetz im Sinne, dass bei der Scheidung zum Wohle des Kindes für den Neuvater der Ausschlag kam, weil die Mutter evtl krank ist, so wegen „nicht die Kraft haben sich zu wehren“ was du angedeutet hast).
Ob deshalb die Adoption irgendwie rückabgewickelt werden kann weiß cih nicht, aber das wüsste das jugendamt.
dieses wäre auch zu informieren, wenn du nicht der Vater wärst und für das Kind irgendeine Gefahr aus dem Drogenkonsum oder irgendeinem anderen Verhalten des Erziehungs- und oder Sorge berechtigten siehst.
Dann könnte wie bei jedem nichtadoptierten Kind auch das Sorgerecht entzogen werden und entweder verbleibt das Sorgerecht beim Amt und das Kind kommt ins Heim oder es findet sich ein liebevoller Adoptivpapa…
(der in diesem FAll, wo es nicht nur das Annehmen eines Kindes der schon mit einem verbundenen Ehefrau ist sondern eben ein normales Adoptionsverfahren eines „Elternlosen“ Kindes)
Könnt ich mir so vorstellen…ohne Gewähr
Gruß Susanne

Das Sorgerecht haben beide. Er lebte bis vor zwei Tagen bei der Mutter. Wollte auch bis vor einer Woche den Adoptivvater nicht sehen. Dann kam es zum Scheidungstermin und beide haben das Sorgerecht bekommen, und er sollte ein Wochenende bei ihm verbringen. An diesem Wochenende scheint er so manipuliert worden zu sein, dass er aufeinmal bei ihm leben wollte. NAch allem was gewesen ist !!!
Die Mutter ist nicht krank. HAt nur irgendwie nicht die Kraft oder den willen. Zu seinem Leiblichen Vater hat sie einen guten Kontakt. Bei ihm hat er auch Wochenenden verbracht, und sich sehr wohl gefühlt.
Von Drogen geht absolut keine Gefahr mehr aus. Ich könnte mir vorstellen das der Leibliche Vater sein Leben besser im Griff hat, als mach anderer ohne solche Vergangenheit.
Das Heim ist eventuell das was man verhindern will !!!
Ich kann mir vorstellen das auch bei der Mutter alles nicht so rosog ist.
Darum möchte der Leibloche Vater alles versuchen seine Fehler wieder gut zu machen und dem Kind eine glückliche und schöne Kindheit bieten.

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Nimm mal an das dass Kind nun bei jemand lebt der trinkt,
schlägt und seine Spielsachen bei ebay verkauft.

Und so jemandem ermöglicht das Jufgendamt eine Adoption ?

Und nimm mal
an dass die Mutter nicht die nötige Kraft hat zu kämpfen.

Wenn eine Mutter keine Kraft hat um ihr Kind zu kämpfen, warum bekommt sie dann das Sorgerecht ?

Und wenn es so wäre, dann ist das Kind wirklich bedauernswert.

Nach Deiner schilderung ist das Kind bedauernswert.

Ich denke in dem Fall denkt jemand nicht an sich, sondern
wirklich NUR an dass Kind, dass sich bei den Kontakten sehr
wohl gefühlt hat als es sie noch gab.

Wenn es freiwillig zum Adoptivvater gezogen ist, muß es sich da ja auch wohl gefühlt haben. Innerhalb von wenigen tagen dreht sich doch eine Adoptivvater-Kind Beziehung nicht vollständig.

Um Deine Ausgangsfrage zu beantworten, ich glaube nicht, dass eine Adoption rückgängig zu machen ist. Eine Adoption ist ein erheblicher Eingriff in das Leben des Kindes und das des Adoptierenden. Da wird eine einmal getroffene Entscheidung nicht mal eben so gekippt. Nur wenn dem Adoptivvater schwere Versäumnisse oder Verfehlungen nachweisbar wären, könnte man vielleicht am Sorgerecht drehen, an der Adoption wohl kaum.

Hallo,

Nimm mal an das dass Kind nun bei jemand lebt der trinkt,
schlägt und seine Spielsachen bei ebay verkauft.

Und so jemandem ermöglicht das Jufgendamt eine Adoption ?

klingt unschön und sollte wohl nicht so sein, aber wie sollte das Jugendamt die einzige Organisation sein, die nie Fehler macht?

LG,
Markus

klingt unschön und sollte wohl nicht so sein, aber wie sollte
das Jugendamt die einzige Organisation sein, die nie Fehler macht?

Natürlich machen Menschen Fehler, aber bei dem hier geschilderten Katastrophenszenario kann ich mir einen solchen kaum vorstellen. Ich habe eben noch etwas Vertrauen in unsere Behörden.