Hallo,
folgende Situation:
X hat in einem Leserbrief geschrieben, dass Y früher diese oder jene Funktion in einer Organisation hatte, was x auch belegen kann.
Y schreibt daraufhin einen privaten Brief an X, dass er das unterlassen solle, da er ihn sonst auf 1/4 Million Schadenersatz verklagen würde.
X ist irritiert und geht zum Anwalt A.
A schreibt an Y einen einzigen Brief, sagt, dass die Behauptungen belegbar seien und dass man gespannt auf eine Klage warte. Daraufhin passiert überhaupt nichts mehr.
Nach einem halben Jahr bekommt X von A eine Rechnung über 1200,- €, da sich die anwaltliche Tätigkeit angeblich am Streitwert orientiere und der sei 250 000€.
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Ist das so in Ordnung?
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Hätte Y in seinem (privaten) Schreiben 1 ganze Million Schadensersatz gefordert, wäre dann der eine einzige Brief noch teurer geworden?
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Kann ein privater Briefeschreiber den Streitwert festsetzen, an dem sich ein Anwalt A orientiert oder muss der Streitwert von einem Gericht festgesetzt sein?
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Hätte A seinem Mandanten X nicht vorher über die möglicherweise entstehenden Kosten informieren müssen?
Danke
Slides