Zu viele Rechtschreibfehler, also noch mal …
Auf den Einwand des Mitarbeiters, dass er zu dieser Zeit
Urlaub habe und verreist sei, behauptet der Vorgesetzte, er
hätte den Urlaub nur „unter Vorbehalt“ genehmigt
Also eine Notlüge des Abteilungsleiters, damit er selbst wegen
der seiner Organisation „sauber“ ist? - Hat man ja schon öfter
gehört.
Die Genehmigung erfolgte schriftlich, der Abteilungsleiter ist
für Urlaubsgenehmigungen zuständig, die Genehmigung erfolgt
ausschliesslich durch ihn. Es wurde kein Vorbehalt
ausgesprochen, es gab auch keine Rücksprache mit dem
Mitarbeiter vor Genehmigung.
Mit schriftlicher Genehmigung ist das doch einfach! - Die
gilt! - Als Arbeitnehmer muss davon ausgehen können, dass keine
weitere Genhmigung erforderlich ist (außer es gibt Sonderregeln im Haus, z.B. zweite Unterschrift oder so).
Haken: Das Wohl der Firma. - Wenn die auf diesen Arbeitnehmer
an dem XY-Tag nicht verzichten kann (=> Betriebsrat
informieren), dann ist nichts zu machen: Dann muss man ran!
Aber, ganz wichtig: Die gebucht Urlaubsreise kann nicht
angetreten werden. - Und die muss dann die Firma zahlen, bzw.
die Stornokosten.
Lieber also jetzt schnell handeln. Man ist nämlich verpflichtet,
jetzt auch wieder weiteren Schaden von der Firma abzuwenden
(was die Kosten für die Reise angeht).
Alle anderen Varianten (Arbeitsgericht und so) sind nicht zu
empfehlen, sonst könnte die Firma auf die Idee kommen, dass
eine weitere Zusammenarbeit nicht möglich ist. - Das kann 'ne
unangenehme Nummer werden. - Am besten auch dafür sorgen, dass
der Abteilungsleiter sein Gesicht wahren kann.
Also: Sofort informieren, dass die Reise auf der Grundlage der schriftlichen Urlaubsgenehmigung gebucht wurde.
Schriftlich vorformulieren, dass diese sofort wegen des geplanten
Arbeitseinsatzes storniert wird; mit einer
Verpflichtungserklärung, dass die Firma die anfallenden Kosten
übernimmt. - Vom Abteilungsleiter unterschreiben lassen.
Wenn der rumzickt, deutlich machen, dass ab jetzt alles noch
teurer wird (wegen der hochlaufenden Stronokosten). Ansonsten soll er eben einen anderen Kollegen der keinen Urlaub gebucht hat) einteilen! - BR informieren
(Kopie).
Beste Grüße aus Bremen.