Hallo,
bislang dachte ich, dass es bei (Vorsatz-)Objektiven besser
sei, wenn sie aus mehreren Linsen bestünden. Nun las ich
gerade auf einer Seite im Internet, es sei zwecks Verminderung
von Relfexionen besser, wenn das Objektiv wenig Linsen hätte.
Hi, wie das halt überall so ist, es gibt keine pauschalen Antworten.
Damals waren die Vergütungen noch nicht so gut. Vergütung ist eine Bedampfung der Linsen um das Licht „weicher“ zu brechen damit weniger Spiegelungen entstehen. Deshalb war z.B. auch das Tessar damals
http://www.robot-camera.de/ROBOT_Objektive/Schraubfa…
als hervoragendes Objektiv bekannt. Es bestand nur aus 4 Linsen. Seit langem vergütet man jetzt schon Objektive und mitlerweile ist man so gut damit das die besten Objektive ruhig aus mehr Linsen sind. Dazu kann ich die Leica seite www.leica.de sehr gut empfehlen, ein heutiges 50er - welches zu den besten Objektiven der Welt gehört - hat jetzt z.B. 8 Linsen:
http://www.leica-camera.com/imperia/md/content/pdf/o…
Ein weiteres Problem habe ich mit der Vorstellung des
Aaufbaus, wenn ich da lese „12 Linsen in 11 Gruppen“ o.ä.
Ganz einfach. 12 Linsen, da zählt man einfach alle Linsen. Eine Gruppe sind meist 2 Linsen die ineinander übergehen, wie Du beim Leica Link sehr schön sehen kannst.
Du kannst heute nicht danach gehen wieviele Linsen oder Gruppen ein Objektiv hat. Das sagt nichts über die Qualität aus! Ein Normal Objektiv braucht z.B. auch nicht viele Linsen, ein Tele schon, und ein Zoom nochmehr.
Wie habe ich mit diesen Aufbau schematisch vorzustellen? Eine
Skizze würde mir da sehr helfen, ich habe jedoch leider keine
finden können.
http://www.leica-camera.com/produkte/rsystem/objekti…
Von da aus, kannst Du für das M-System (Sucherkamera) oder R-System (Spiegelreflex) dir alle Objektive ansehen, jeweils als PDF.
Hoffe auf Hilfe!
Hoffe ich hab geholfen.
Stanly
Jeff