- Ich baue ein Modellschiff LPD-9 Denver, ín dem ein Blei-Gel-Akku (von Sealake, 6 Volt, 7.2 Ah, 20 hrs) eingebaut werden soll.
In einer Zusammenstellung habe ich alle Ah-Angaben der Verbraucher addiert und komme auf einen laufenden Stromverbrauch von 4,2 Ah. Kann ich das dem Akku zumuten? - Für zusätzlichen, sporadischen/kurzfristigen Verbrauch habe ich eine Summe von 2,5 Ah, wofür ich wohl einen separaten Akku zur Verfügung stellen muß. Wie stark muß der sein?
MfG
Rainer
Hallo Rainer,
bist Du sicher, dass Du Ampere und AmpereStunden trennst?
[Srom] : Ampere
[Strom * Zeit] : Amperestunden
Mit einer Konstanten Spannung wird daraus:
[Leistung = Spannung * Strom]: Ampere * Volt = Watt
[Energie = Leistung * Zeit]: Watt * Stunden = Wattstunden
Prinzipiell kannst Du durch den Strom Deiner Verbraucher und der Ah-Angabe ausrechnen, wie lange Dein Schiff etwa laufen wird.
Gruß Achim
Achim hats vorangehend schon gesagt, was man hier erstmal auseinanderhalten muss.
Aus der Ah-Angabe des Akkus und des Stromverbrauchs die Betriebsdaer zu berechnen geht jedoch nicht so glatt.
Die Ah-Angabe auf dem Akku gilt für bestimmte Bedingungen hier anscheinend für eine Entladung über „20 hrs“. Das würde bedeuten es fliesst dabe ein Strom von 0,36 A.
Da aber offenbar 4,2A von den Verbrauchern gezogen werden, sind die Entladungsbedingungen anders und die Kapazität kann bei so schneller Entladung nicht voll ausgenutzt werden.
Vielleicht läuft das Schipp dann nur die Hälfte der errechneten Zeit!
Zur genaueren Bestimmung bräuchte man die Entladungsdaten 7 -kurve
Gruß qilo-Bit
Tippfehler
Zur genaueren Bestimmung bräuchte man die Entladungsdaten 7
-kurve
Korrektur
Zur genaueren Bestimmung bräuchte man die Entladungsdaten oder
-kurve
Gruß qilo-Bit
Hallo Rainer,
bist Du sicher, dass Du Ampere und AmpereStunden trennst?
[cut off]
Ach Du lieber Gott !
ich verstehe zwar die sprachliche Erläuterung, aber nicht die Bedeutung. Hier 3 Beispiele, was bei den Artikeln beispielsweise angegeben ist:
- Elektr. Fahrtregler
Betriebsspannung: 5-10 Volt
Kurzzeit: 30.00 A - Sound Modul
Spannung: 6-12 Volt
Strom: 20-30 mA
Endstufenleistung: ca. 6W an 8 Ohm bei 12 Volt - Multi-Switch-Decoder
Betriebsspannung: 4,8 -24 Volt
bis 1,8 A pro Ausgang
Nun, ich hatte einfach die „A“ bzw. „Ah“-Angaben addiert… und kam auf die eingangs erwähnte Endsumme. Kein Mensch wird ein Schiff 20 Stunden fahren, eher weniger, max. 1-2 Stunden, so daß die Stromentnahme sich zeitlich mit 10% der 20 Std. begnügen könnte. Ich versuche mal, meine laienhafte Vorstellung hinsichtlich meiner Fragestellung zu präzisieren: ist der Akku bei der bekannten Anzahl Ah der Verbraucher in der Lage, alle zur gleichen Zeit zu versorgen (auch wenn dies nur für 1-2 Stunden reichen sollte) ?
Ich danke jetzt schon für evtl. Antworten (bin einfach als „wer-weiss-was“-Greehhorn begeistert über die Resonanz!)
Gruß
Rainer
Hallo,
das was Du hier schreibst ist ziehmlich konfuses Durcheinander.
Du solltes Dir als „Modellbauer“ wirklich die minimalsten
Begriffe der E-Technik aneignen, sonst kann man Dir auch nicht
viel erklären und kaum vernüftige Ratschläge geben.
Dann wirst Du auch ordentlich Lehrgeld bezahlen müssen.
Die Materie bei der Stromversorgung von Modellen ist schon etwas
vielfältiger als nur paar Amperestundenwerte zu addieren.
ich verstehe zwar die sprachliche Erläuterung, aber nicht die
Bedeutung. Hier 3 Beispiele, was bei den Artikeln
beispielsweise angegeben ist:
- Elektr. Fahrtregler
Betriebsspannung: 5-10 Volt Kurzzeit: 30.00 A
Was macht der Fahrtregler? Der steuert doch wohl die Motoren an.
Kurzzeitig kann der also 30 Ampere an die Motoren abgeben.
Das ist ein sehr hoher Strom, der aber bei Motoren im Moment
des Anfahrens durchaus vorkommt. Es muß aber nicht sein, daß Deine Motoren so viel Strom aufnehmen.
Abgesehen davon ist die kurzzeitige Belastung nicht so wichtig,
für die Berechnung der Ah-Zahl des Akkus. Dafür ist die mittlere
Stromaufnahme der Motoren (auch Leistung und Spannung) entscheidend.
Die Kurzzeitig max. Stromaufnahme ist aber trotzdem nicht zu
vergessen, denn der Akku kann auch nur einen max. Strom liefern,
der im techn. Datenblatt des Akkus zu ersehen sein sollte.
Bei erheblicher Überlast kann der Akku Gasen, was bei Gel-Akkus
leicht dazu führt, daß der dicke Backen macht und platzt 
- Sound Modul
Spannung: 6-12 Volt
Strom: 20-30 mA
Endstufenleistung: ca. 6W an 8 Ohm bei 12 Volt
Das passt auch nicht hintern und vorne: 30mA *12V = 360mW
Die 30mA sind also wohl bloß der Ruhestrom.
Wenn aber an den Lausprecher bei voller Lautstärke (was sicher nicht
sein muß) ca. 6W abgegeben würde, dann wären das etwas 0,5A (bei 12V).
Nun hast Du aber nur 6W -> Die Lautprecherleistung ist eh viel
niedriger (ca. 1,5W) bei voller Dröhnung -> Strom bleibt bei
normaler Laustärke insgesamt bei ca. 100…max.200mA.
- Multi-Switch-Decoder
Betriebsspannung: 4,8 -24 Volt bis 1,8 A pro Ausgang
Was macht der Decoder? Rudersteuerung und andere Verbraucher
ein-/ausschalten nehme ich an.
Die Frage ist hier wieder, was wird wirklich verbraucht,
nicht, was kann das Ding max. abgeben.
Außerdem wird das Teil nur dann Strom verbrauchen, wenn ein Signal
gesendet wird (eben z.B. Ruderbewegungen). Das ist sicher nur in
einem kleineren Anteil der Gesamtzeit der Fall und fällt somit
nicht sehr ins Gewicht.
Nun, ich hatte einfach die „A“ bzw. „Ah“-Angaben addiert…
Wie oben schon erwähnt, ohne minimale Kenntnisse wird’s nur Murks.
Alleine schon die Tatsache, daß man unterschiedliche physikalische
Größen nicht einfach addieren sollte, wird in der Schule nicht erst
im Abitur gelehrt (das hat nicht mal was mit Elektrotechnik zu tun).
und kam auf die eingangs erwähnte Endsumme. Kein Mensch wird
ein Schiff 20 Stunden fahren, eher weniger, max. 1-2 Stunden,
so daß die Stromentnahme sich zeitlich mit 10% der 20 Std.
begnügen könnte.
Um also einen wirklich fundierten Rat geben zu können, muß Du Dir
mal die Mühe machen und nur in allg. Grundzügen verstehen lernen,
was Du da tun willst.
Ich versuche mal, meine laienhafte
Vorstellung hinsichtlich meiner Fragestellung zu präzisieren:
ist der Akku bei der bekannten Anzahl Ah der Verbraucher in
der Lage, alle zur gleichen Zeit zu versorgen (auch wenn dies
nur für 1-2 Stunden reichen sollte) ?
Kann sein, oder auch nicht :-?)
7,2Ah bedeutet, daß ein Strom von ca. 7A für eine Stunde fließen
kann. Das wäre eine mittlere elektrische Leistung
von 7Ampere * 6Volt = 42Watt.
Für 2h Fahrzeit dürfte die Leistung nur bei ca. 21W liegen
( Stromverbrauch ca. 3,5A * 6V ).
Nun prüfe also, welche mittlere Leistung alle Verbraucher haben
(kannst natürlich auch Stromaufnahme bei 6V angeben).
Die entscheidenden
Ich danke jetzt schon für evtl. Antworten (bin einfach als
„wer-weiss-was“-Greehhorn begeistert über die Resonanz!)
Na ja, das klappt hier schon meistens.
Gruß Uwi
Recht hast du - Grundkenntnisse sind im Bereich Strom / Spannung gerade im Modellbau wirklich wichtig.
Egal, ich denke für ihn ist die beste Lösung sich nen ordentliches Amperemeter zu besorgen (um 40A) und in einem Versuchsaufbau sein Schiff an einer Motorradbatterie (wegen Strom) o.ä. praxisnah auszumessen.
Aber eines kann ich auch versprechen, wenn du den Fahrtregler mit dem Motor halbwegs ausreizt - dann zerlegst du deinen Akku (die Bezeichnung läßt auf einen BG-Akku schließen) die Stromspitzen fängt der kleine Akku NIE ab ohne auf Dauer Schaden zu nehmen.
Schönes Spiel …
mit dem Motor halbwegs ausreizt - dann zerlegst du deinen Akku
…Schiffe versenken …
))
Gruß Uwi
Hallo…
Ups, da war es wieder, das gemeine draufhauen auf diejenigen, die sich nicht so gut auskennen:
das was Du hier schreibst ist ziehmlich konfuses
Durcheinander.
Du solltes Dir als „Modellbauer“ wirklich die minimalsten
Begriffe der E-Technik aneignen, sonst kann man Dir auch nicht
viel erklären und kaum vernüftige Ratschläge geben.
Dann wirst Du auch ordentlich Lehrgeld bezahlen müssen.Die Materie bei der Stromversorgung von Modellen ist schon
etwas
vielfältiger als nur paar Amperestundenwerte zu addieren.
Und dann doch die große Versöhnung???
Ich danke jetzt schon für evtl. Antworten (bin einfach als
„wer-weiss-was“-Greehhorn begeistert über die Resonanz!)Na ja, das klappt hier schon meistens.
Schade, dass die fähigen Leute sich immer als so überheblich hervortun.
MfG Günther