Anzahlung beim Hauskauf

Wir möchten ein Haus kaufen. Den Kaufvertrag und den Notartermin werden wir im November machen. Der Übergabetermin wird aber erst im März sein. Notarkosten, Grunderwerbssteuer und Makler müssen wir dann wohl schon vor Übergabe bezahlen, oder?
Jetzt möchte der Verkäufer aber auch noch eine Anzahlung in Höhe von 10% haben, ist das üblich bzw. muss man das bezahlen? Denn davon hab wir ja nichts, außer die vorzeitige finanzielle Belastung.
Gruss, Anja

Hi,
warum wird denn erst im März gezahlt?

Vielleicht braucht der Verkäufer für das neue Objekt 10 % Eigenkapital, damit alles klappt bei ihm? Fragen hilft manchmal.

Gruß
Plö

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Wir zahlen erst im März, weil wir erst dann das Haus bekommen, da es zur Zeit noch bewohnt ist und der Verkäufer sich erst eine Mietwohnung suchen muss.

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wird aber erst im März sein. Notarkosten, Grunderwerbssteuer
und Makler müssen wir dann wohl schon vor Übergabe bezahlen,

So ist es. Notar und Makler wollen ihr Geld gleich nach Vertragsabschluß, das FA, sobald der Notar die Umschreibung im Grundbuch beantragt.

Jetzt möchte der Verkäufer aber auch noch eine Anzahlung in
Höhe von 10% haben, ist das üblich bzw. muss man das bezahlen?

Wenn es nicht im Kaufvertrag steht, müßt ihr es natürlich nicht zahlen. Die Zahlungsmodalitäten sind frei verhandelbar, ich würde erst bei „Lieferung“ zahlen und auch nur über Notaranderkonto (auch wenn das etwas Gebühren kostet). Einzelheiten erklärt der Notar.

Hallo Anja,

ich würde mich da mit einer Bankbürgschaft des VK absichern.
10% ist mir persönlich zu viel ohne eine Absicherung.

Nur meine Meinung.

Gruss Andi

Schließe mich da ganz Nordlicht an. Sofern es nicht eine Auflage aus dem Kaufvertrag ist 10 % anzuzahlen, seid Ihr auch nicht in der Pflicht…