Diesen implizierten Vorwurf von 3 finde ich jetzt nicht in Ordnung. Immerhin bringt Trisomie 21 ja auch einige gesundheitliche Nachteile mit sich. Über die sollte man schon Bescheid wissen, wenn sie denn vorliegen würde (was hier unwahrscheinlich ist).
Guten Tag,
ganz grundsätzlich würde ich bei einer Empfehlung eines Arztes nicht von " Panikmache" ausgehen. Eigenartig, dass ein Psychologe empfohlen wurde, war es vielleicht ein Arzt für Neurologie/Psychiatrie?. Wen bisher (Alter der Tochter?) alle Vorsorge-Untersuchungen unauffällig waren, ist ein Down-Syndrom sehr unwahrscheinlich. Nur die humangenetische Untersuchung wird eine solche Verdachtsdiagnose sichern/ ausschliessen können.
Über die sollte man schon
Bescheid wissen, wenn sie denn vorliegen würde
wenn bei einem 6 jährigen Kind, bei dem alle U-Untersuchungen befundlos waren, ein Arzt nach Blick auf die Augenwinkel meint eine Diagnose auf Trisomie 21 stellen zu können/müssen und die dann auch noch so empatisch rüberbringt, dann ist das m.E. schon ein Grund, diesen Menschen kritisch zu bewerten.
wenn wirklich der Verdacht auf Trisomie 21 besteht, kann er sicher am besten per Gentest ausgeräumt oder bestätigt werden.
Seltsamer Arzt, der da aufgrund eines unwesentlichen Merkmals auf Downsyndrom schließt und dann einen Psychologen (!) statt Gentest empfiehlt - seid ihr ev. Privatversichert? Da wird schon mal abgezockt mit völlig unnötigen Untersuchungen.
Bewahrt die Ruhe und lasst das notfalls zur Beruhigung gentechnisch abklären.
Wäre schon sehr seltsam, wenn ein Downsyndrom in dem Alter noch niemandem aufgefallen wäre. Falls es doch eines ist, dann offenbar so schwach ausgeprägt, das es unwesentlich ist.
Ich bin erstaunt, dass ein Downsyndrom-Kind (inzwischen eher Jugendliche), dass ich aus dem Schülerladen meiner Kinder kenne, mich selbst nach zehn Jahren mühelos wiedererkennt und sich richtig freut, mich zu sehen. Da freue ich mich auch.