LIebe Experten,
kann mir bitte jemand die typischen Anzeichen für Überzuckerung nennen, die man ganz einfach auch bei sich selber feststellen kann?
Mein Zuckerstoffwechsel ist leider nicht besonders gut und Diabetes werde ich früher oder später bekommen. Der Arzt sagt aber, dass noch keine Medikamente nötig sind. Ich würde mich freuen, wenn mir jemand Auskunft geben könnte!Liebe Grüße, Erika
Hallo Buentchen,
eine Überzuckerung entwickelt sich langsamer als eine Unterzuckerung, deshalb werden die Anzeichen auch langsam immer stärker.
Bei
- Müdigkeit/Schlappheit
- starkem Durst
- häufigem Wasserlassen
- evtl. Sehstörungen (z. B. unscharfes Sehen)
deshalb mal beim Arzt den BZ (Blutzucker) messen lassen.
Alles Gute,
Steffi
LIebe Experten,
Hallöchen liebe Ratsuchende … .
kann mir bitte jemand die typischen Anzeichen für
Überzuckerung nennen, die man ganz einfach auch bei sich
selber feststellen kann?
Yepp !
Übermäßiger Harndrang - So alle ein bis zwei Stunden drängt es einen mit voller Blase aufs WC.
Auch in der Nacht.
Mein Zuckerstoffwechsel ist leider nicht besonders gut und
Diabetes werde ich früher oder später bekommen. Der Arzt sagt
aber, dass noch keine Medikamente nötig sind. Ich würde mich
freuen, wenn mir jemand Auskunft geben könnte!Liebe Grüße,
Erika
Liebe Erika, Du kannst viel mehr tun als Du ahnst.
Basis meiner derzeitigen Recherchen kann Ich Dir sagen,
daß Du nur ein fittes Immunsystem brauchst.
Eines mit hoher Leukozyten- & vor allem Makrophagen-anzahl.
Mein Immunsystem ist massiv unter Druck, weil Ich in meinem Job nämlich brutalem Streß ausgesetzt bin und deshalb mein Immunsystem hundsmiserabel funktioniert.
Ich arbeite intensiv an einem Jobwechsel, denn mein derzeitiger Job macht mich krank.
Das könnte auch für Dich eine Denk-Option sein.
Wenn meine Informationen zutreffend sind, dann schaffen es meine Makrophagen nicht die geplatzten Fettzellen meines Bauchhöhlenfettes (i.e.sog. viszerales Fett)zu entsorgen, weil nämlich viel zu wenige von ihnen da sind.
Somit gelangen die nicht entsorgten Reste in die Blutbahn und bewirken dort die diabetische Inflammation, welche zb. Insulin unwirksam macht.
In der Leber feuert sie die sog. Gluco-neogenese an, welche Muskulatur zu Zucker verstoffwechselt.
Das ist der Beginn des Diabetes.
Dein Immunsystem kannst Du mit Spinat stärken.
( jeden Tag so etwa 250g oder mehr , soferne Du das aushältst )
Angeblich sollen auch Mandeln helfen, wenn man jeden Tag eine handvoll knabbert.
Zuletzt möchte Ich Dir noch Echinacea aus der Apotheke
empfehlen. Das soll auch die weißen Blutkörperchen steigern.
Ach ja, Bewegung hilft !
Wenn Du genug Ausdauer-Bewegung machst beginnen deine Muskeln einen Stoff auszuschütten (IL-6) welcher in deiner Bauchspeicheldrüse die Insulin-antagonierenden alpha-Zellen bremst und die Insulinproduktion in den beta-Zellen stimuliert.
Für eine gesunde Bauchspeicheldrüse braucht es übrigens das Spurenelement Zink.- ( ist dort in der höchsten Konzentration im ganzen Körper )
Der diabetisch belastete Körper verwendet Zink zur Bekämpfung der Entzündungen wodurch die BSP-Drüse irgendwann k.o. geht.
Hol Dir Zinksalbe und schmier Dir was davon unter die Arme - regelmäßig !
Liebe Erika,
Zeuchen der überzuckerung sind ständig großer Durst, viel Wasserlassen, Gewichtsabnahme, trockenen Haut , Warme Haut.
Urintest aus der Apotheke besorgen , schöägt der an ist der Blutzucker über 160 (Nierenschwelle)
Servus Erika!
Durst, Abgeschlagenheit, Müdigkeit.
Kauft dir bitte ein Blutzuckermessgerät oder lass dir eins verschreiben. Lass dir deinen Hba1c(langzeitzuckerwert) bestimmen. Dann bist du auf der sicheren seite. drauf verlassen, was du spürst, kannst du vergessen. ich lebe schon lange damit und könnte dir nichts sagen, außer bei starken unterzucker.
Alles Gute
jos
Hallo Erika
Da kann ich dir keine Auskunft geben nur einen Link
Hallo Erika,
ganz typische Anzeichen für zu hohen Blutzucker sind starker Durst (ohne körperliche Anstrengung) und häufiges Wasserlassen, da der Körper versucht, den Zucker, der nicht verarbeitet wird, über die Nieren und damit mit dem Urin auszuscheiden.
Bei längerer Überzuckerung geben die Experten auch Schwäche, Müdigkeit, Antriebslosigkeit, Herzrasen, Abfall des Blutdrucks und Brechreiz an.
Ich selbst hatte vor Feststellen des Diabetes nur mit Durst, häufigen Toilettengängen und Müdigkeit zu kämpfen. Die anderen Symptome dürften erst bei länger unbehandeltem Diabetes auftauchen.
Da Du bereits beim Arzt in Behandlung bist und dieser die Problematik kennt, gehe ich davon aus, dass Du nicht lange mit einem unbehaldelten Diabetes unterwegs sein wirst.
Und glaube mir, es gibt schlimmeres als Diabetes. Man kann mit dieser Gesundheitsbeeinträchtigung eigentlich richtig gut leben! Und ich tu das schon seit 24 Jahren ohne Spätfolgen, obwohl mein Zuckergeselle nicht unbedingt gut einstellbar ist 
Liebe Grüße
Martina
Moin, liebe Erika
Also bei mir macht sich bei Überzuckerung immer eine besondere „Schlappheit“ breit…, da bin ich wie niedergeschlagen…, ich würde mir an deiner Stelle ein Messgerät kaufen und 3 mal am Tag messen ( oder im Verdachtsfall). Überzuckerung musst du sehr ernst nehmen, weil es dadurch zu erheblichen gesundh. Problemen kommen kann. Wichtig wäre eine ausgewogene Ernährung und Bewegung… ( Radfahren ist da nur eine Möglichkeit… auch Treppen steigen oder ein Spaziergang am Abend baut den Zucker ab. Aber: Kontrolle der Werte ist das Wichtigste. Gehe am besten zu einem Diabetologen ( gibt es überall) Der Hausarzt ist in der Regel überfordert oder desinteressiert. ( Eigene Erfahrung) Viel Erfolg, Konrad
Hallo Erika,
bei hohem Blutzucker hat man großen Durst, du trinkst in dem Moment sehr viel und musst häufiger auf Toilette.
Früher oder später einen Diabetes zu bekommen ist so nicht richtig. Entweder du hast Diabetes oder hast ihn nicht. Bei deiner Ausssage das dein Zuckerstoffwechsel schlecht ist bekomme ich eine Gänsehaut.Ich würde dir raten einen Diabetologen aufzusuchen. Der kann einen Zuckerresonanztest mit dir machen. Er bestimmt auch den Hba 1c Wert. Das ist der Blutzuckerwert der letzten 3 Monate. Denn wenn dein Zuckerstoffwechsel nicht in Ordnung ist musst du reagieren, denn jeder Tag zählt.Hat dein jetzt behandelnder Arzt den Hba 1c schon festgestellt? Würde mich einmal interressieren!!! Wie sind deine Blutzuckerwerte?. Wie sieht eigentlich dein Zuckerstoffwechsel aus? Ein guter Hba1c-Wert sollte zwischen ca. 6.0-6.5 liegen. Erika es ist nur ein Rat aus der jetzigen Sicht, auf grund deiner Angaben. Herzliche Grüße Ela
Hallo,
die klassischen Anzeichen einer Überzuckerung sind Durst, Müdigkeit und häufiges Wasserlassen. Der Grund dafür ist, dass wenn der Zucker zu hoch ist (über 180 mg/dl) die Niere dann den Zucker ausscheidet. Dafür sammelt sie alles Wasser im Körper zusammen.
Manche beschreiben auch, dass sie einen ganz trockenen Mund haben oder die Haut sehr trocken ist.
Je nach Diabetestyp (bei Typ 1 Diabetes) können mit zunehmender Entgleisung auch noch Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen und Azetongeruch hinzukommen. Bei Typ 2 passiert das nicht, da noch ausreichend Insulin vorhanden.
Ich würde Ihnen ein Blutzuckermessgerät empfehlen mit dem Sie morgen zwischendurch einmal messen können. Solange Sie nüchtern unter 110 mg/dl liegen ist alles im grünen Bereich.
Sollten Sie noch weitere Fragen haben, bitte melden.
herzliche Grüße
Dr. Astrid Tombek
Diabetes- und Ernährungsberatung
Hallo Erika!
Typische Zeichen sind Durst und häufiges Wasserlassen … Weil der Körper versucht das Zufiel an Zucker mit dem Harn auszuscheiden.
Am Besten beraten bist Du aber, wenn Du Dir zb. Ei. Blutzuckermessgerat ausborgst (oder in der Apotheke kaufst) und Morgens vor dem Frühstück, Vormittags, vor dem Mittags- und Abendessen und auch dazwischen am Nachmittag sowie 1x vor dem Zu Bett gehen und einmal nächtlich den Zuckerwert bestimmst. Dann hast Du ein Langzeitprofil und kannst es dann mit deinem Arzt besprechen.
ob, Herbert
Hi Erika.
Da Du schreibst, mit einem Arzt schon wegen Diabetes in Kontakt zu stehen, wird er Dir die Urintest-Methode sicher vorgestellt haben.
Falls wider Erwarten nicht, melde Dich nochmal.
Anzeichen:
Da es 2 Diabetes-Typen gibt, kann es sein, daß Menschen des Typs 1 die Effekte, von denen ich erzählen kann,
vielleicht so nicht bestätigen, obwohl es hier ja bei deiner Frage um FOLGEN der Überzuckerung geht,
und die dürften ja jeweils dieselben sein.
WICHTIG: meine Erfahrung mit der anschließenden Diagnose Diabetes ist offenbar eher ein Ausnahmefall, jedenfalls höre ich immer wieder, daß bei vielen es gerade eben KEINE oder kaum Effekte gab, an denen sie es hätten früher bemerken können.
In meinem Falle tauchten in ziemlich rascher Folge mit anschließendem parallelen Bestand folgende Anzeichen auf:
- Pelzige Gefühle an den Zehen, Sohle.
Dies tauchte als einziges über 1,5 Jahre vor der Diagnose auf, wurde aber vom Arzt nicht der Diabetes zugerechnet, er behandelte mich auf Fußpilz!!!
-2. Eff.: Abgeschlagenheit, Müdigkeit, Schlappheit,
Antriebslosigkeit. Da ich auch Schilddrüsenunterfunktion seit Jahren hatte, suchte ich zuerst die Ursache dort…
-
kurz danach bemerkte ich ein schlechteres Sehvermögen im Nahbereich. Da es sich stetig zu verschlechtern schien kaufte ich eine Lesebrille, da ich es auf Alterseffekte hin vermutetet (bin 61).
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1 Monat später, gerade aus dem Urlaub zurück begannen meine Finger pelzige Effekte zu zeigen.
Der Arzt vermutete den Grund wegen eines Sonnenbrandes im Urlaub, und behandelte mich mit Strom.
Nach mehereren Sitzungen liess es dann nach. -
Seit einiger Zeit hatte ich bemerkt, daß meine Erektionsfähigkeit deutlcih verringert war, und auch meine Lust seltener sich meldete. Ich lebe in einer sehr guten Partnerschaft, meine Frau ist 14 Jahre jünger, und unser Sexleben begann darunter zu leiden, weil ich meine Mannschaft einfach nicht schwinden sehen wollte. Meine Frau hatte kein Problem damit, sie versuchte mich zu unterstützen, daß auch sie bereits weniger Lust verspürte als früher…
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Nun bemerkte ich, daß ich das Essen weniger schmackhaft fand, und suchte den Grund in einer Erkältung…
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der Effekt ging aber nicht mit der Erkältung…
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ziemlich irritiert hat mich dann, daß 2 kleine Verletzungen an der Haut partout sich nicht schließen wollten, bzw. sehr lange brauchten, wieder zuzuheilen…
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seit ein paar Wochen bemerkte ich, daß ich vermehrt Durst verspürte, und freute mich zuerst, daß ich endlich mit Leichtigkeit auf 2-3 Liter Wassser pro Tag kam…
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dann mußte ich immer rascher und öfter pinkeln…
naja, mehr trinken = mehr pinkeln…
Die Pinkelfreuqenz stieg von Tag zu Tag an, es ging dann auch nachts los, inzwischen mußte ich spätestens alle 2 Stunden rund um die Uhr zum pinkeln… -
vollends in Panik kam ich dann, als ich urplötzlich entdeckte, daß an meinem Penis ebenfalls eine offene Stelle sich zeigte, zuerst dachte ich das hat mit dem vielen Pinkeln was zu tun, doch dann tauchten die offenen Stellen auch in den Falten beider Leisten auf…
Und die heilten und heilten nicht, trotz Cremes und und und. Mein Arzt empfahl mir eine Pilzbehandlung…
Dann war das Faß voll, eines Morgens erkannte ich, daß ich praktisch nur noch ein Wrack war, denn alle oben beschriebenen Effekte waren nun parallel existent…
Ich ging zu einem anderen Arzt und verlangte einen ausgiebeigen Bluttest…
ERGEBNIS: Zuckerwert 400. Es war Anfang Oktober.
Im April war mein letzter Bluttest noch ohne Zucker-Problem…
Der Arzt war ziemlich bestürzt, schickte mich auf der Stelle zu einem Diabetes-Spezialisten, der Typ 2 diagnostizierte, und das Medikament METFORMIN verschrieb.
Zusätzlich bekam ich ein Rezept für Krankengymnastik (ich wog 130 kg), und die Maßgabe sukzessiv jeden Tag mind. 30 min in der Natur spazieren zu gehen.
Außerdem eine Überstellung zu einem Ernährungslehrgang…
Denn nun war es essentiell, die Ernährung umzustellen,
um entsprechend des aus den Fugen geratenen Stoffwechsels
andeers zu essen…
Mein Schock war unbeschreiblich, ich entschloß mich jedoch nach ein paar Tagen, es nicht kampflos hinzunehemn,
hielt mich an alle Empfehlungen und nahm in 6 Monaten über 20 kg ab.
Ziemlich schnell verschwanden dann alle die beschriebenen Effekte wieder, - bis auf das Pelzige, taube Gefühl in Füßen, Sohle und Händen.
Das ist jetzt, nach über 1 Jahr guter Einstellung, mit Werten unterhalb der Toleranz (140) immer noch so.
Ich war deshalb bei diversen Spezialisten und Nervenärzten, eine Lösung hatte keiner.
Ich werde damit leben müssen, vielleicht gelingt es mir noch 20 kg abzunehemen, das dürfte die einzige chance sein, eine Linderung zu erfahren. Aber keine Garantie.
Offenbar war der Überzucker schon so massiv permanent in meinem Körper gewesen, daß dieses nun bleibende Schäden an Füßen und Fingern hinterlassen hat.
Ich hoffe, ich konnte Dir damit ein paar Ideen und Hinweise geben, wier Du Dein Augenmerk ausrichtest…
Alles Gute
G.
Liebe Erika,
die klassischen Anzeichen für dauerhaft erhöhte Blutzuckerspiegel sind Müdigkeit, Urinzucker, Gewichtsverlust, schlechte Wundheilung, Antriebslosigkeit, viel Durst.
So, wie Sie es schildern, könnten Sie einen so genannten Typ 2 (langsam nachlassende Eigeninsulinbildung) entwickeln. Dieser Diabetestyphat nicht automatisch die klassischen Diatesanzeichen wie oben beschrieben.
Typ 2 ist dadurch nachweisbar, dass Sie bei Ihrem Hausarzt einen Zuckerbelastungstest mit einer Traubenzuckerlösung (= OGTT/ oraler Glukose Toleranz Test) durchführen. Dieser ist in der Apotheke frei käuflich. Hierzu ist erforderlich, dass Ihr Hausarzt ihren Blutzucker nach Trinken der Zuckerlösung mit LABOR-genauen Blutuckermessungen in genau festgelegten Zeitabständen misst. Denn Blutzuckermessegeräte dürfen von einem tatsächlichen Blutzucker abweichen.
Fällt das Messergebnis des OGTT über dem normalen Blutzuckerwert aus, sollten Sie sich nach einer strukturierten Diabetesschulung bei Ihrem Arzt oder Ihrer Krankenkasse erkundigen.
Eine zweite Möglichkeit, festzustellen, ob der normale Blutzucker eines Menschen irgendwann im Laufe des Tages erhöht war, ist der HbA1c-Test anhand einer venösen Blutentnahme, die den Durchschnittsblutzucker der letzten 120 Tage ermittelt.
Ist dieser Wert erhöht, sind Sie mit hoher Wahrscheinlichkeit Mensch mit Diabetes.
Warum ist diese Diagnose so wichtig? Diabetes verursacht mit den Möglichkeiten unserer Medizin nur dann die bekannten Folgeerkrankungen an den Augen, Nieren, Nerven oder Füßen, wenn die kleinsten Blutgefäße ‚verzuckern‘ können.
Deshalb sollte so früh wie möglich eine individuell für Sie erstellte Diabetesbehandlung erfolgen. Das bedeutet nicht automatisch ‚Insulininjektion‘, sondern beim Typ 2 Diabetes zunächst dem Diagnoseergebnis entsprechend eventuell auch die Behandlung mit Diät, Sport oder Tabletten gegen erhöhten Blutzucker.
Ich wünsche Ihnen alles Gute!