Hallo an allen, ich bin ganz neue hier.Meine erste Frage und bestimmt auch die letzte.Man macht eine Anzeige bei Polizei wegen Körperverletzung, Drohungen, Beklauen gegen Person X. Nach bestimmter Zeit und aus bestimmte Gründe ( hauptsechlich Sicherheit!) will man die Anzeige zurückziehen, was unmöglich ist. Um das Strafverfahren gegen Person X zu stoppen, müsste man die ursprungliche Aussagen als nicht wahr bezeichnet. Danach wurde man verklagt wegen Falschverdechtigung +Geldstrafe . Kann man etwas dagegen tun? Ist man noch glaubwürdig, wenn man sagt, dass man gezwungen war, die Anzeige zurückzuziehen. Kann man Beratungshilfe vom Staat erwarten, nachdem man selbst zugegeben hat,dass er gelogen hat(was auch nicht stimmte)? Viele Fragen, keine Lösungen ;(
Danke
Hi
Anwalt aufsuchen, wäre mein Rat.
Der Staat hat ein Interesse daran, dass Straftaten verfolgt und bestraft werden.
Wenn man jemanden anzeigt, dann wird er (der Staat - in Person des Staatsanwaltes) also gegen den angezeigten ermitteln.
Als Zeuge ist man dann zur Wahrheit verpflichtet - Dass man angst vor Repressalien hat, ändert daran nichts.
Wenn man nun angibt, man hätte bei der Anzeige schon gelogen, so wird (im Ermittlungsverfahren) das gegen den Angezeigten eingeleitete Verfahren eingestellt und man bekommt selbst ein Verfahren an den Hals, da es nicht erlaubt ist, jemanden anderen falsch zu beschuldigen.
Wenn man jetzt angibt, man habe nur aus Angst die Unwahrheit gesagt und das Verfahren gegen den anderen nicht mehr wieder aufgenommen werden kann, gibt es sogar noch andere Ahndungsmöglichkeiten -
Aber das ist so komplex: daher mein Rat, einen Anwalt aufzusuchen.
Gruß
HaWeThie
Danke für dein Rat…Anwalt kommt aber nicht in Frage( das Geld fehlt dazu) Mal sehen, wie weit man mit Einsprüche und Widersprüche kommen kann!°°° Versuchen kann man zumindest…