folgende Situation:
Person A weiß das Person B ein Alkoholproblem hat.
B fährt alkoholisiert Auto.
A erstattet Anzeige gegen B wegen seinen alkoholisierten Fahrten.
Wie geht so etwas aus?
Wie kann man Person B etwas nachweisen? Klar, am besten wäre „auf frischer Tat ertappen“.
folgende Situation:
Person A weiß das Person B ein Alkoholproblem hat.
B fährt alkoholisiert Auto.
A erstattet Anzeige gegen B wegen seinen alkoholisierten
Fahrten.
Wie geht so etwas aus?
Vermutlich wird, wie bei jeder anderen Anzeige auch, eine Gewichtung der Beweise durch den staatsanwalt erfolgen, welcher dann auch entscheidet, ob er anklage erhebt.
Wie kann man Person B etwas nachweisen? Klar, am besten wäre
„auf frischer Tat ertappen“.
So sieht es aus.
Eine Anzeige ohne konkrete Meßwerte wird wohl wenig bringen.
Noch ein Wort nebenbei:
Ferner sollte man sich als Außenstehender m.E. darauf beschränken, bei Gefahr die Polizei zu verständigen. Selbsternannte Hilfssherriffs gibt es bereits genug.
Es gibt Leute, die unter alkohol besser fahren als nüchtern. Es gibt Leute die meinen, dass man nach 2 Bier schon fahruntüchtig sei. Es gibt Leute, die sich um nichts scheren und besoffen am Steuer andere gefährden.
Extremisten sind sie alle. Für ein gesittetes Miteinander setze ich persönlich auf eigenverantwortliches Handeln.
Ich persönlich trinke maximal 1, ganz selten auch mal 2 Bier, wenn ich fahren muss. Ich könnte meistens auch mit 6-7 Bier noch gut fahren, aber eben nicht an allen Tagen. Daher passe ich lieber auf.
Andere trinken nix, auch o.k. Wer allerdings heute noch säuft und fährt, wird ohnehin früher oder später von den Cops kassiert. Die Kontrolldichte ist ja heute viel höher als noch vor 10-15 Jahren, zumindest in Bayern.
Ich könnte meistens auch mit 6-7 Bier
noch gut fahren,
entscheidend ist nicht, dass man das Auto noch bedienen und gerade fahren kann. Viel entscheidender ist, dass nachgewiesenermaßen die Reaktionszeit schon durch vergleichsweise geringe Mengen Alkohol nachlässt.
Drei Zehntel Sekunden später reagiert bedeutet bei 50 km/h einen 4 Meter längeren Anhalteweg. Wer behauptet, mit 6-7 Bieren intus noch gut fahren zu können, unterliegt schon der typischen alkoholbedingten Selbstüberschätzung.
Der schlimmste Feind im eignen Land ist und bleibt der
Denunziant.
Ah ja, und wenn dann übermorgen in der Zeitung steht, dass der in der Nachbarschaftals alkoholkrank bekannte Herr X im besoffenen Kopf eine Kindergartengruppe vom Bürgersteig gefegt hat, regen sich Menschen, die für alles eine einfache und pauschale Antwort haben, dann wieder maßlos auf, dass niemand etwas unternommen hat, und wie sehr es doch mit uns abwärts geht, weil alle immer nur wegsehen.
Ganz ehrlich: Es gibt wohl kaum einen dümmeren Spruch als diesen. Denn er ist so ein wunderbares Totschlagsargument und die beste Entschuldigung für die ganzen Leute die meinen, dass unsere Gesellschaft von alleine funktionieren würde. Zivilcourage und Verantwortung sind so einfach und billig leider nicht zu haben. Und es verlangt schon eine Menge Mut und Engagement in berechtigten Fällen den Gang zu den Behörden anzutreten und ggf. später auch mal dem lieben Betroffenen Auge in Auge gegenüber zu stehen, und ihm sagen zu müssen, dass man angesichts seiner Gleichgütigkeit gegenüber dem Leben anderer leider keine andere Wahl gehabt hätte.
Also für mich ist der größte Feind im eigenen Land immer noch der, der mit Scheuklappen durch die Welt rennt, die Augen vor allen verschließt, was eigenes Eingreifen verlangen würde, und der sich hinterher noch darüber aufregt, was in unserem Land so alles schief läuft.
Ich könnte meistens auch mit 6-7 Bier
noch gut fahren,
entscheidend ist nicht, dass man das Auto noch bedienen und
gerade fahren kann. Viel entscheidender ist, dass
nachgewiesenermaßen die Reaktionszeit schon durch
vergleichsweise geringe Mengen Alkohol nachlässt.
Drei Zehntel Sekunden später reagiert bedeutet bei 50 km/h
einen 4 Meter längeren Anhalteweg. Wer behauptet, mit 6-7
Bieren intus noch gut fahren zu können, unterliegt schon der
typischen alkoholbedingten Selbstüberschätzung.
Es gibt Leute die meinen, dass man nach 2 Bier schon
fahruntüchtig sei.
ich bins schon nach einem bier. getestet am PC mit einem autorenn-game. schon nach kleinsten mengen alkohol ist die reaktionszeit verlangsamt. wenn du mit 180 fährst, macht das den entscheidenten unterschied zwischen leben und tod.
wie ein mensch auf alkohol reagiert, hängt von mehreren faktoren ab: dem körpervolumen, dem geschlecht, dem alter und wieviel er üblicherweise trinkt. eine kleinwüchsige, schlanke frau, die nie trinkt, ist nach einem bier nicht nur leicht reaktionsbehindert sondern *betrunken*.
daher sind alle promille-obergrenzen schwachsinn. einzig sinnvoll: null promille. null toleranz für leute, die wissentliche andere gefährden!
Wer behauptet, mit 6-7
Bieren intus noch gut fahren zu können, unterliegt schon der
typischen alkoholbedingten Selbstüberschätzung.
Bin aber gerade mal nüchtern…
da du aber deine Fahrtüchtigkeit mit 6-7 Bieren intus erstaunlicherweise bisher immer nur unter Alkoholeinfluss beurteilen konntest gilt das von mir gesagte dennoch