Hallo,
ich bräuchte Hilfe bei der Formulierung einer Stellungsnahme
zum Vorwurf der Verletzung der Schulpflicht.
Unsere 17 jährige Tochter war am 17 und 18.03.2016
krank, also direkt vor dem Osterferien. Sie hat des öfter mit Kopfschmerzen zu
kämpfen. Dazu noch leidet ihre Mutter und ihre ältere Schwester an Migräne. Wir
haben es leider verpasst mit ihr zum Arzt zu gehen, da sie immer dieselben
Beschwerden hat und wir immer dasselbe hören. Medikamente haben wir auch
ausreichend zu Hause. Anfangs März (08.03.15) waren wir noch wegen massiver
Übelkeit beim Arzt. Es wurde Blut abgenommen und Stuhlprobe weggeschickt. Am
**17.**03.2015 haben wir noch eine weitere Probe in die Praxis gebracht. Meine
Frau und ich haben an den beiden Tagen gearbeitet, das Kind lag im Bett. In
diesem Jahr musste ich 4-mal sie vom Unterricht entschuldigen. Anfang April
haben wir einen Termin bei Kopfschmerzambulanz einer Kinderklinik in unserer Nähe
für Mitte Oktober bekommen (früher ging es nicht). Seit dem führt sie ein
Kopfschmerz-Tagebuch. Sie gehört zu den 3. besten Schülern ihrer Klasse. Klassenlehrer
waren stets mit ihr zufrieden. Es gab NIE einen Zwischenfall, oder Sonstiges
zu bemängeln. Seit 6 Jahren wird sie in jedem Elternsprechtag von ihren Lehrern
in höchsten Tönen gelobt: „Ich könnte sie so mit nach Hause nehmen“,
oder "Geben sie mir 20 Schülern wie ihre Tochter, dann bin ich der
glücklichste Lehrer in der Schule.“ Es hat uns sehr gewundert, dass die Schulverwaltung
das persönliche Gespräch mit uns gar nicht versucht hat, sondern direkt mit der
Keule des Gesetztes gegen uns vorgegangen ist. Das können wir gar nicht verstehen.
Nun wie bereits erwähnt, bräuchten wir Hilfe bei der
Formulierung einer schriftlichen Stellungsnahme, um der Geldstraffe zu
entkommen.
Ich danke für jede Hilfe.