Person A hat aus dem Jahre 2003 offene Beträge der KFZ-Steuer, Auto wurde ebenfalls 2003 wieder abgemeldet. Mahnungen liegen keine vor, wie lange sind diese Beträge beim Amt vorhanden bzw. werden mit dem Lohnsteuerjahresausgleich verrechnet?
Lohnt es sich für einen Arbeitnehmer mit nem Jahresgehalt unter 30.000 Euro brutto die Steuererklärung durch einen Steuerberater machen zu lassen? Wie teuer ist so ein Berater…? Es handelt sich um die vereinfachte da keine Nebeneinkünfte / Mieteigentum / Zweitwohnsitz etc.
wenn man jetzt mal ein Honorar von 200 € und einen Grenzsteuersatz von gut 30% ansetzt, kommt man zu einer „Rentabilität“, die mit Werbungskosten/Sonderausgaben/außergewöhnlichen Belastungen im Umfang von etwa 670 € anfängt, die der Steuerpflichtige ohne fremde Hilfe nicht finden und erklären würde. Das dürfte bei einer einfachen Arbeitnehmerveranlagung nicht der Fall sein, da gehts normalerweise bloß um 126 € Werbungskosten, die bei der selbst erstellten ESt-Erklärung fehlen. Wenn man jetzt noch berücksichtigt, dass StB-Honorare selbst sich steuerlich auswirken (nein, ich meine nicht den Sonderausgabenabzug - die StB wissen schon, wie sie ihre Honorarnoten seit 2006 schreiben!), kann das noch ein bissel früher losgehen. Wenn man andererseits berücksichtigt, dass es genug Kanzleien gibt, die mehr nehmen, geht das wieder in die andere Richtung.
Wenn man jetzt allerdings den subjektiven Wert der eigenen Freizeit in die Waagschale wirft, die man nicht gerne mit etwas verbringt, das einem zuwider ist, siehts schnell anders aus.
Ein Kompromiss ist bei einem Arbeitnehmer ohne andere Einkünfte der Lohnsteuerhilfeverein. Wobei es da auch sone und sone gibt - heute morgen habe ich von einem gehört, dessen Mitarbeiterin mit dem amtlichen Formular Anlage N nicht zurechtkommt, weil das ein bissel anders aufgebaut ist als die Software, auf die sie dressiert ist…
Wenn man jetzt allerdings den subjektiven Wert der eigenen
Freizeit in die Waagschale wirft, die man nicht gerne mit
etwas verbringt, das einem zuwider ist, siehts schnell anders
aus.
Hi,
ein Argument was leider Programmekäufer und Konzleser gerne übersehen, wenn sie lediglich die 20-80 Euro kosten gegen die Steuerberatergebühr ca. 300 Euro setzen und sich dafür lieber 3-4 Wochenenden quälen!