Hallo,
ich hatte jetzt mehrfach bei aol.com-Adressen den Fall, dass diese zurück kamen und zwar erst nach mehreren Tagen. Natürlich wundert sich der Adressat dann, warum ich ihm nicht schreibe und die Kommuniktion ist unterbrochen. Machen kann man da wohl nichts, allerdings ist mir die Sache auch einmal mit einer Firmenadresse zu tun, die wohl nichts mit AOL zu tun hat (denn AOL vermietet ja keinen webspace).
Gibt es da noch einen anderen Grund, woran das liegen könnte (meine Einstellungen in Thunderbird z.B.)?
Gruß
Jörg
Hallo,
die Mails kamen sicher nicht ohne Fehlermeldung zurück, oder? Wie lautet die Meldung denn?
Gruß,
Myriam
Hi Jörg,
ich kenn das, mein Bruder hat AOL.
AOL ist sehr einfallsreich, was die Ablehnung von Mails betrifft. Mal sind es links im Mail, mal Anlagen. Mal bekommt man die Rücksendung nach einem Tag, letztens waren es 5 Tage.
Oft schick ich die Mails einfach noch einmal, und siehe da, es geht.
AOL ist einfach Sch…
Aber es war so einfach, nur die CD einlegen und schon ist man drin.
Gruß
Wolfgang
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Hallo Myriam,
sorry, das ist natürlich die entscheidende Frage.
Hier zunächst die Fehlermeldung für die mail an [email protected]:
This message was created automatically by mail delivery software.
A message that you sent could not be delivered to one or more of its
recipients. This is a permanent error. The following address(es) failed:
[email protected]
SMTP error from remote mail server after initial connection:
host mailin-01.mx.aol.com [205.188.156.248]: 554 (RLY:B1) http://postmaster.info.aol.com/errors/554rlyb1.html
------ This is a copy of the message, including all the headers. ------
Return-path:
Received: from [195.4.92.23] (helo=13.mx.freenet.de)
by mout3.freenet.de with esmtpa (Exim 4.68)
(envelope-from )
id 1JHnnf-0006JE-JL
for [email protected]; Wed, 23 Jan 2008 23:10:27 +0100
Received: from dslb-084-061-252-127.pools.arcor-ip.net ([84.61.252.127]:2341 helo=[127.0.0.1])
by 13.mx.freenet.de with esmtpsa (ID xyz.de) (TLSv1:AES256-SHA:256) (port 25) (Exim 4.68 #9)
id 1JHnnf-0004Td-8Q
for [email protected]; Wed, 23 Jan 2008 23:10:27 +0100
Message-ID:
Date: Wed, 23 Jan 2008 23:10:27 +0100
From: =?ISO-8859-1?Q?xyz?=
User-Agent: Thunderbird 2.0.0.6 (Windows/20070728)
MIME-Version: 1.0
To: [email protected]
Subject: Re: Betreff
References:
In-Reply-To:
Content-Type: multipart/alternative;
boundary="------------000900030906060004090308"
This is a multi-part message in MIME format.
--------------000900030906060004090308
Content-Type: text/plain; charset=ISO-8859-1; format=flowed
Content-Transfer-Encoding: 8bit
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Hallo,
wenn Du auf den Link in der Fehlermeldung klickst, kommst Du zur Erklärung:
http://postmaster.info.aol.com/errors/554rlyb1.html
Hier blockt AOL im Rahmen der Spam-Bekämpfung ganze Bereiche von IP-Adressen, wenn Beschwerden von Kunden über einige der enthaltenen IP-Nummern eingegangen sind. Vereinfacht gesagt bekommen die Bewohner eines ganzen Stadtviertels Lokalverbot in der Disco, weil ein Discogast sich über jemanden beschwert hat, der angeblich in dem Viertel wohnt.
Die Blockade wird innerhalb von 24 Stunden aufgehoben, außer es kommen weitere Beschwerden. Bis dahin schicke entweder von einer anderen Deiner Adressen (anderer Provider) oder an eine alternative Adresse (nicht AOL) der Person.
Gruß,
Myriam
Hallo Myriam,
so ungefähr habe ich mir das schon gedacht. Aber jetzt die Schwierigkeitsstufe 2: die Fehlermeldung der zurückgekommenen mail an eine Fa. - hat mit AOL nichts zu tun (die mail kam übrigens schon eine min später zurück):
This message was created automatically by mail delivery software.
A message that you sent could not be delivered to one or more of its
recipients. This is a permanent error. The following address(es) failed:
[email protected]
SMTP error from remote mail server after end of data:
host mail.xyz.de [62.225.35.171]: 571 MAIL REFUSED - IP (195.4.92.94) is in RBL black list psbl.surriel.com
------ This is a copy of the message, including all the headers. ------
Return-path:
Received: from [195.4.92.15] (helo=5.mx.freenet.de)
by mout4.freenet.de with esmtpa (Exim 4.69)
(envelope-from )
id 1JWEoM-0008S3-R5
for [email protected]; Mon, 03 Mar 2008 18:50:50 +0100
Received: from dslb-084-061-224-013.pools.arcor-ip.net ([84.61.224.13]:1482 helo=[127.0.0.1])
by 5.mx.freenet.de with esmtpsa (ID [email protected]) (TLSv1:AES256-SHA:256) (port 25) (Exim 4.68 #9)
id 1JWEoM-0006bp-G5
for [email protected]; Mon, 03 Mar 2008 18:50:50 +0100
Message-ID:
Date: Mon, 03 Mar 2008 18:50:51 +0100
From: =?ISO-8859-15?Q?xyz?=
User-Agent: Thunderbird 2.0.0.6 (Windows/20070728)
MIME-Version: 1.0
To: [email protected]
Subject: - xyz-Betreff -
Content-Type: text/plain; charset=ISO-8859-15; format=flowed
Content-Transfer-Encoding: 8bit
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Hallo,
ist genau das selbe, nur eben ein anderer Mailprovider. Geh auf den Link in der Fehlermeldung und folge den Anweisungen oder informiere die Firma, dass ihr Antispamdienst Dich aussperrt und die sollen sich drum kümmern.
http://psbl.surriel.com/
Gruß,
Myriam
Hallo Myriam,
ich wiederhole es bloß nochmal, um sicher zu stellen, dass ichs richtig verstanden habe. Es gibt ja zwei Möglichkeiten, einen Spamfilter zu setzen, im email-Programm, also nach Abruf, oder wenn man einen eigenen webspace angemietet hat, indem man den Spamfilter von Strato, 1&1 etc., also vom Provider nutzt.
Die Fa. nutzt also den vom Provider, und verlässt sich darauf, dass der keine Kundenzuschriften wegfiltert. Nun ja, welche Fa. im genannten Fall den webspace vermietet, weiss ich ja nicht, aber offensichtlich ist man verlassen, wenn man sich auf deren Filter verlässt.
Denke ich mich in die Rolle des Unternehmers hinein, sind mir 100 Spams immer noch lieber als ein „abgewehrter“ Kunde.
Vielen Dank.
Gruß
Jörg
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Die Fa. nutzt also den vom Provider, und verlässt sich darauf,
dass der keine Kundenzuschriften wegfiltert. Nun ja, welche
Fa. im genannten Fall den webspace vermietet, weiss ich ja
nicht, aber offensichtlich ist man verlassen, wenn man sich
auf deren Filter verlässt.
Firmen haben i.d.R. nicht einen Mailprovider wie Du und ich, sondern verwalten ihren Mailserver mitsamt Spambekämpfung selbst. Dazu verwenden sie auch Software von Drittanbietern (wir haben bei uns z.B. Barracuda). Der Kram funktioniert immer mit einer Kombination von Werkzeugen, also z.B. Black- oder Greylisting, Filtern nach Stichworten, Quarantäne-Inbox usw.
Gruß,
Myriam