wir haben in der Praxis unter anderem einen alten 486er mit AOpen-Motherboard und Windows NT 4.0. Bisher lief dieser Rechner, der als Drucker-Server und Daten-Server benutzt wird, mit 32MB. Ich habe jetzt die alten RAM’s gegen 4 neue á 32 MB austauschen wollen. Beim Hochbooten sagt er auch, daß sowohl in Bank 0 als auch in Bank 1 EDO-RAM’s vorhanden sind, doch erkennt er nur 64MB. Auch ein Tausch der Bänke untereinander brachte kein anderes Ergebnis. Die Bausteine scheinen in Ordnung zu sein, denn wenn ich jeweils 2 Stück einsetze, werden die (dann richtigen) 64MB auch erkannt.
Das BIOS ist ein altes AMIBIOS von 1996.
Meine Frage ist jetzt, welche Möglichkeiten, außer einem BIOS-Update, habe ich noch ?
Du solltest Dir mal von der C’t das Tool CTCM (CT Cache Mess) besorgen, dann kannst Du feststellen, ob dein Rechner ueber haupt mehr als 32MB Cacht. wenn nicht, dann sind sogar 64MB schon zuviel unter Windows! Tausch doch das Boards gegen eines der Pentiumklasse aus, sowas gibts schon fuer wenig Geld z.B. bei http://www.atrada.de.
Viele 486’er Chipsaetze cachen lediglich 32MB und da Windows den Adressraum von oben her nutzt, bringt mehr Speicher da ausnahmsweise weniger! Das nur 64MB erkannt wird, liegt auch normalerweise nicht am BIOS, sondern am Chipsatz - und den kann man nun mal nicht aufruesten.