das hab ich mich auch schon gewundert. Sicher irgendwie traditionell
Die unsrige übrigens heißt „Mohren-Apotheke“ und trägt ein Relief des Hauptes eines Afrikaners über der Tür … dass da noch keiner draufkam, dass das höchst diskriminierend ist *ggg
Gruß
HM
Vielleicht gehört die Frage auch ins Geschichts- oder Deutschbrett.
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Schon mal darüber nachgedacht, wie sich die verschiedenen Apotheken einer Stadt untereinander unterscheiden sollen? Alternativ wäre ich für Apotheke 1, Apotheke 2, Apotheke 3…
Parallel würde ich dieses System auch für Bäckereien, Klamottenläden („Stoffe-in-Formen-geschnitten-und-zusammengenäht-Nr.1“, „Stoffe-in-Formen-geschnitten-und-zusammengenäht-Nr.2“…) D
Schon mal darüber nachgedacht, wie sich die verschiedenen
Apotheken einer Stadt untereinander unterscheiden sollen?
Alternativ wäre ich für Apotheke 1, Apotheke 2, Apotheke 3…
Sicher, aber in einer Stadt gibt es auch hundert Bäckereien, Metzgereien, Elektriker. Die meisten ergänzen doch eher ihren Namen zum Betrieb (z. B. Elektro-Janssen). „Schwanenbäckerei“ würde sich zwar fraglos besser anhören als Bäckerei Kieselwurst, aber es geht mir darum, in Erfahrung zu bringen, warum kein (oder kaum ein?) Apotheker seine Apotheke „Apotheke Hinze“ (oder wie auch immer) nennt.
diese Namen haben was mit der grauen Vorzeit zu tun. Frühers glaubten die Leute, daß ein Einhorn, ein Adler oder der Löwe Kraft und Gesundheit gibt. Deshalb hat man die Tradition dieser Namenswahl seit dem ca. 15. Jahrhundert beibehalten. Manchmal sind auch örtliche Besonderheiten Namensgeber. Eine Brunnenapotheke hat garantiert einen Brunnen in der Nähe, Anker-Apo. ist meist in Hafennähe. Auch Engeln sind „heilkräftig“, also Engel-A. (falls nicht zufällig der Eigentümer Engel heißt, denn auch Familiennamen werden verwendet). Heilige, bekannte Personen werden auch gerne verwendet (Parcelsus, St. Anna…).
Das sind die Gründe.
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]