Hallo
Wie schreibe ich Apparatur-bedingte in dem folgenden Satz:
Die Ortsauflösung des Verfahrens ist durch Apparatur-bedingte Nachweisgrenze gegeben.
schreibt man das „Apparaturbedingte“ oder wie oben mit Bindestrich, oder wie ?
Danke sagt
Martin
Hallo
Wie schreibe ich Apparatur-bedingte in dem folgenden Satz:
Die Ortsauflösung des Verfahrens ist durch Apparatur-bedingte Nachweisgrenze gegeben.
schreibt man das „Apparaturbedingte“ oder wie oben mit Bindestrich, oder wie ?
Danke sagt
Martin
Apparatur-bedingte
„Apparaturbedingte“
Hallo, Martin,
wenn du ein Kompositum, also ein zusammen gesetztes Wort aus einem Nomen und einem Adjektiv - auch wenn dies eine adjektivisch gebrauchtes Partizip II ist -, bildest, so entsteht daraus eine neues Adjektiv.
Zusammen gesetzte Adjektive werden normalerweise auch zusammen geschrieben. Die Bindestrichschreibung (Bindestrich-Schreibung) ist modernerer Schnickschnack.
Also: apparaturbedingte
Gruß Fritz
Die Ortsauflösung des Verfahrens ist durch Apparatur-bedingte
Nachweisgrenze gegeben.
Hallo, Martin,
ich würde allerdings kein solches Wortungetüm in die Welt setzen.
Träfe der Satz seinen Sinn nicht auch so:
„Die Nachweisgrenze der Apparatur bedingt die Ortsauflösung des Verfahrens.“
Der Satz besteht sowieso schon aus einer Menge zusammen gesetzter Hauptwörter (die, vor allem wenn sie nicht gerade täglich auftauchen, doch dem Lesefluss Stolpersteine in den Weg legen). Und ein bisschen lesbar sollte er schon sein.
Grüße
Eckard
Ja, sehe ich auch so. Ich bin aber ziemlich sicher (und kann die Quelle im Augenblick aus Zeitgründen nicht finden, habe mich auch darüber sehr gewundert), daß der Duden sagt: Napoleon-freundlich schreibt man mit großem „N“. Vielleicht weiß es aber auch jemand besser und ich habe mich vertan? Oder ist Napoleon qua Eigenname was anderes als Apparatur (was ich annehme)? Oder liegt es nur am Bindestrich? Das vermute ich nämlich. Aber wann schreibt man mit Bindestrich und wann ohne? Ich glaube, das ist keine reine Schnickschnackfrage. Würde man „shakespearegerechte Interpretation“ schreiben oder „Shakespeare-gerecht“? Was, wenn der Vorname hinzukäme? (Ich meine jetzt nicht: Eine Shakespeare gerechte I., sondern sowas sie „eine Grimme-Preis-verdächtige Leistung“, falls hier noch irgendjemand weiß, was ich meine…)
Oje.
Nicht sehr hilfreiche, aber problembewußte Grüße
Aia
hallo aia,
kuckst du hier:
http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,327…
eine schöne abhandlung dazu.
strubbel
r:open_mouth:)