Appell an Hunde- und Katzenbesitzer

OT:Mark tut mir leid
Hi,
es ist erschreckend wieMark hier mit einer meiner Meinung nach nicht ganz richtigen Meinung, siehe meine Antwort, hier angegriffen wird.

Ich möchte versuchen es Sachlich zu erklären:

  1. Hunde im Revier sind ein Problem jedoch ist der Hund i.d.R. nicht in der Lage ein Reh, Fuchs oder Hase zu töten. Es sei denn mehrere schließen sich zusammen. Daher wird i.d.R. kein Jäger ohne zwingenden Grund 300m vom nächsten bewohnten Haus einen Hund schießen. Der Hund stört zwar die Ruhe im Revier ist aber i.d.R. kein Beutegreifer.

  2. Anders ist die Sachlage bei der Katze: Wie hier angemerkt wurde ist die Katze ein Beutegreifer. Mark spricht vom Naturschutzgebiet. Hier ist selbst das Plücken von Planzen so gut wie verboten!!!
    Eine Katze ist ein Nachtjäger, und Nesträuber. Tötet also geschützte Arten wie z.B. Greifvogelnester von z.B. einem Habicht oder einer Weihe oder Entennester. Oder sie tötet des weiteren Kleinsäuger die ebenfalls auf der roten Liste stehen.D.h. sie ist ein Predator. Ein in diesem Lebensraum unterwünschter Angreifer der sich als Schädlich erweist. Daher ist der Jäger i.d.R. welcher zum erhalt der Natur seinen Dienst tut gehalten eben solch gefährdete Arten zu schützen was bedeutet daß eine Katze geschossen wird wenn diese mehr als 500m vom letzten bewohnten Haus entfernt ist.
    Jäger sind keine Unmenschen oder i.d.R. keine Killer aber ihr Auftrag lautet Hege und PFLEGE des ihnen anvertrauten Naturraums in Absprache mit dem örtlichen Förster und der Naturschutzbehörde. Sollte durch Katzen eine schon vom Aussterben bedrohte Art getötet werden so soll der Jäger selbst zur Waffe greifen und für eine Artgerechten Schutz der örtlichen Tierwelt sorgen. Dies wurde im Übrigen sogar vom BUND aktzeptiert.
    So und jetzt laßt Mark am Leben.
    Gruß Steffen

Hallo,

die Katze wird gern von Vogelliebhabern als das Schreckgespenst der Natur hingestellt. Dabei muss aber differenziert werden, in welcher Gegend die Katze Freigang hat. Natürliche „Biotope“ gibt es nicht mehr alzuviele in Deutschland. Dort sind freilaufende gefütterte(!) Katzen natürlich unerwünscht. In Ortsbereichen sind Katzen eber einfach ein Teil der Gesellschaft genau wie andere Haustiere auch. Zu den übliche Haltungsbedingungen gehört hier das Freilaufen lassen.

Wird das nicht berücksichtigt, so kommen zT völlig abstruse Argumentationen zustande (sinngemäß wiedergegeben von einer Seite für Vogelliebhaber, an die Zahlen kann ich mich nur noch ungefähr erinnern):

„…wenn eine Katze pro Woche nur einen Vogel fängt, so sind das über 50 Vögel im Jahr. Geht man davon aus, dass von 6 Mio. Katzen in England ca 50% Freigang haben, macht das 150 Mio Vögel im Jahr nur in England! … In Nordengland war eine Katze bekannt, die ausser Mäusen auch täglich Vögel und sogar kleine Wildkaninchen zum Besitzer brachte…“

Ein tolles Beispiel! Hier wird ein spekulativer Wert (1 Vogel/Woche) hochgerechnet und dann durch ein Extrembeispiel gestützt.
Die meisten Katzen leben vermutlich in städtischen Bereichen. Das sind dann ja mal keine Biotope. Keine der Katzen (ca 10) in unserer Nachbarschaft bringt auch nur annähernd soviel Vögel mit. Unsere Katze interessiert sich nicht für Vögel, unser Kater hat in den drei Jahren zwei Vögel angeschleppt. Und dann das arme Wildkaninchen (Betonung auf „Wild“). Kaninchen sind in manchen Regionen eine echte Landplage!

Auch ist der Aktionsradius von Katzen sehr unterschiedlich je nach Geschlecht und ob kastriert oder nicht. Unser Kater zB geht mit uns in unseren Garten im freien Feld (Acker = Kulturland Biotop) ca 200 Meter von zu Hause entfernt, 100 Meter vom letzen Haus im Ort. Ohne uns traut er sich nicht mal so weit. Er bleibt schlicht im Hof. Da wir in unserem Hof 3 Katzen haben, aber keine 150 Vögel, kann die obige Rechnung irgendwie nicht so ganz stimmen.

Katzen sind auch nicht typische Vogeljäger. Wenn sie einen erwischen können, OK. Aber die typische Beute sind Mäuse. Mäuse reagieren iA auf starken Bejagungsdruck mit erhöhter Vermehrungsrate (ähnlich wie Kaninchen s. Australien). Auch Eidechsen stehen auf dem Speisezettel, sind aber schwieriger zu fangen als Mäuse.

Also bitte alles etwas differenziert betrachten.

Das Problem in Biotopen ist, dass die gefütterte Katze einen bessere Überlebenschance hat, da sie nicht mit Hungersnot kämpfen muss. Deswegen ist das Anfüttern von Katzen aus Tierliebe abzulehnen. Entweder ich kümmere mich vollständig um das Tier inclusive Kastration oder überlasse es seinem Schicksal.

Gruss, Niels

Hi,

ich verstehe es ja im Naturschutzgebiet - dort gibt es seltene Tierarten, die nicht noch mehr gestört werden sollen.
Im normalen Wald jedoch, ist der größte Schädling vermutlich das Rotwild, das von Jägern und Co. noch dazu mit Argusaugen geschützt wird.

Insgesamt glaube ich, daß freilaufende Haustiere in unserer Welt ein eher marginales Umweltproblem darstellen.

LG
Stuffi

Hi
das Rotwild ist so noch vorhanden ein Schädling der den Bäumen und der Vegetation nicht gut tut. Stimmt. Alleine das fegen des Geweihs im Winter macht manch Jungbaumbestand zu nichte. Aber!!!
Verwilderte Haustiere können in geschützen Gebieten durchaus der Feind von bedrohten Tieren werden wobei das Rotwild ebenso wie das Schwarzwild und Rehwild eher des Bauern,/ Förstersfeind ist…

Über Katzen in der Stadt hat keiner geredet und wird auch keiner ein Wort verlieren. Sollen sie doch rum laufen. Ich leben am Rand von Streuobstwiesen und hab nie von Problemen gehört. Die paar Mäuse… scheiß drauf. Daher auch die von mir benannte Richtline mit 500m.
Diesen Radius un das letzte Bewohnte Haus gesteht man Katzen gerne zu. Wo also das Problem???
Gruß Steffen

Hi

Oh je

ein Tier tötet ein anderes Tier!! Ja oh mein Gott wo gibts denn sowas?
Stell dir vor meine Katze fängt auch Mäuse. Und stell dir vor ich bin richtig
froh drum, weil die Mäuse dann nicht mehr in stall sind und die Pferde infizieren
können. Ja was nun? Ich muss die Maus schützen und mein Pferd wird krank?
Wieso unterscheidest du zwischen Tieren? Alles was in der freien Wildbahn lebt
ist gut, und alles was beim Menschen lebt ist schlecht?
Natürlich können Katzen und Hunde eine Plage werden, aber das können Mäuse
auch!!!
Ja und ich lasse meine Katze jagen, weil wenn man deinen Gedankengang weiter
verfolgt, kommt man drauf, das Mäuse ein recht auf Leben haben, Katzen ein Recht
auf Jagen, weil beides nur natürlich ist. Willst du ein Tier an etwas hindern, um
ein anderes zu schützen? Ich wiederhole, Tiere sind keine
Zweiklassengesellschaft, von wegen gute wildtiere, böse Haustiere, Tier ist
Tier!!!

Lieber Mark,

Hauskatzen heißen nicht Hauskatzen, weil sie eigens gezüchtet wurden, damit Menschen mit ihnen schmusen können, sondern damit sie Haus und Hof von Mäusen frei hielten. Insbesondere unsere Europäisch Kurzhaar, die von den hier lebenden Katzen meistens ausserhalb von Wohnungen anzutreffen ist, wurde nur hierzulande domestiziert, um Mäuse zu jagen. Die wenigsten Katzen, die ein Zuhause haben, streunen kilometerweit durch Wälder und Biotope, zumindest nicht daß ich wüßte. Diese 500m, die scheinbar irgendwo festgeschrieben sind, kommen wohl nicht von ungefähr. Das dürfte so in etwa das Jagdrevier einer Hauskatze mit „festem Wohnsitz“ beschreiben.

Die Katzen, die da wahrscheinlich viel gefährlicher sind, sind die „Streuner“, die keinen Besitzer haben, der sich um sie kümmert. U.U. steht ihnen eine Futterstelle zur Verfügung. Und diese z.T. gefütterte Katzen sind sicher in der Nähe von Biotopen nicht so schön.

Wo ich vollends übereinstimme: Jemand (egal ob mit oder ohne Hund), der im Wald spazieren geht, keine Arbeiten dort durchzuführen hat (also kein Förster, Jäger o.ä. ist), hat nur auf Wegen zu gehen. Ein Spaziergänger hat nichts außerhalb von Wegen zu suchen. Und wer nun sagt, wenn der Jäger fern ab von den Wegen kartografiert, dann darf ich mit meinem Hund dort auch laufen, der ist schlicht im Unrecht. Zumal es sicher einen Unterschied für die Wildtiere macht, ob einmal im Monat ein Förster/Jäger seine Runde geht, um zu wissen, was im Revier los ist, oder jeden Tag 10 Menschen mit Hund hier buddeln, da eine Kippe fallen lassen und dort mal bellen/rufen.

Dennoch denke ich, daß hier viel Polemik von beiden Seiten losgelassen wird. Sachlich bleiben nur wenige. Schade eigentlich.

Bis denne!
Schnoof

Leicht OT [was: Re: Appell an Hunde- und Katzen…]
Hallo Mark!

kaltgemacht? Mit nichten ich habe schon alles gesehen was
überfahren wurde Reh, Wildschweine, Füchse, Dachse, Marder,
Hunde!, Diverse Greifvögel aber noch nie eine Katze.

In diesem Fall muss ich geträumt haben, als ich letzten Juni mit ansehen durfte, wie unsere 10-jährige schwarz-weiße Tosh von einem Wagen, der mit überhöhter Geschwindigkeit durch unser Dorf gefahren ist, erfaßt und getötet wurde.

Tja,
Christiane

Hallo,

es lebe die Natur und das Naturell der Tiere.
So weit ist es gekommen?
Hünde dürfen nicht in den Wald und Katzen nicht ihrem Jagdinstikt folgen.
Lange Zeit hat sich die Natur selber regeneriert, bis der Mensch die Bühne betrat.
Vielleicht sollte man den Menschen verbieten.

Gruß
roland

Hallo Mark,

das Hunde im Naturschutzgebiet an die Leine müssen versteht sich ja wohl von selbst. Wenn man aber durch den Wald (der kein Naturschutzgebiet ist) geht und auf einen Jäger trifft fordert der einen „meistens“ freundlich auf den Hund an die Leine zu nehmen. So isses halt bei uns.

Aber Deine Argumente zu dem Thema Katzen finde ich etwas lächerlich. Klar, Katzen sind Räuber aber das sind andere Tiere auch. Was ist mit Füchsen, Mardern und diversen Greifvögeln??? Die jagen und töten doch auch andere Tiere, soll man sie deswegen abknallen?
Klar, sind ja keine Haustiere!
Ein wenig verstehe ich das schon wenn die in einem Naturschutzgebiet wilde Tiere stören oder ähnliches, aber es sollte andere Möglichkeiten geben sie zu vertreiben als sie einfach abzuknallen. Und, ich muss dazusagen das ich nen haufen Jäger kenne, die haben noch nie ne Katze abgeknallt, und die knallen auch nicht so einfach nen Hund ab.
Die Hetze gegen die Jäger finde ich total übertrieben, und das irgendein Bekannter von Dir „erst“ drei Hunde erlegt hat auch.

Außerdem sehe ich das Problem nicht in Katzen oder Menschen die einen Hundespaziergang machen (auf den Wegen natürlich und im Naturschutzgebiet an der Leine!) sondern in manchen Menschen. Was glaubst Du was die Tiere im Wald mehr stört, ne Katze oder Abfall???
Ich laufe oft genug auf dem freien Feld oder im Wald mit meinem Hund spazieren, überall liegt Müll herum, den „MENSCHEN“ weggeworfen haben. So etwas finde ich weitaus schädlicher für jeden Wald als ein Tier das gelegentlich durch den Wald streift und nicht mehr bedrohte Tiere tötet als ein Wildtier auch.

Im übrigen schließe ich mich Steffen an der wirklich eine Ahnung von Jägern hat!

Viele Grüße
Yvonne

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

naturträume

Denkst du eigntlich bevor du schreibst? Katze=Haustier somit
hat das Ding nichts in der WILDnis verloren weil eben
HAUStier.

tach mark,
von was für einer „wildnis“ träumst du?
die „natürlichen“ zusammenhänge existieren kaum noch, erst recht
nicht in unseren landen.
hier hat das „mensch“-ding sich zu sehr vermehrt.
ein gutgemeintes biotop ist bestimmt museal interessant, wird aber
nichts ändern aufgrund seiner isolierten situation.
nun hilft es wenig, „gutes“ getier gegen „böses“ auszuspielen.
ich könnte auch argumentieren, daß ein wildernder hund, der ein reh
reißt, sich um den fortbestand des waldes verdient macht.
eine katze, die ratten dezimiert, wird auch niemand ernsthaft
belangen wollen.
ein niedliches singvögelchen ist in seiner population durch
einschränkung der lebensräume durch den menschen mit neigung zur
flächenversiegelung mit sicherheit mehr gefährdet als durch
streunende katzen.
dies gilt auch für alle anderen wesen, die sich ohne überlebenschance
der romantisch helfenden und selektierenden hand kaum entziehen
können.

bitte etwas weiterdenken.

gruß,
frank

1 „Gefällt mir“

Hallo Mark,

als ertstes hat es mit dir kein Sinn eine Diskussion zu führen
weil du von der Thematik offensichtlich keine Ahnung hast! Ich
zer lege noch einemal deine Argumente aber ich werde dir nicht
mehr Anworten.

Ich hoffe mal du antwortest mir :o)

Denkst du eigntlich bevor du schreibst? Katze=Haustier somit
hat das Ding nichts in der WILDnis verloren weil eben
HAUStier.

Ich denke mal man sollte schonmal grundsätzlich unterscheiden was du unter Wildnis verstehst. Ich habe zwei Katzen, die auch Freilauf haben. Bisher haben sie zu zweit 2 Vögel innerhalb von 2 Jahren gebracht (wie schon gesagt wurde, wird eine solche Beute stolz dem Frauchchen/Herrchen präsentiert gerade da ein Vogel sehr schwer zu jagen ist).

Allerdings wohne ich in einem Wohngebiet fern von jedem Wald und bezeichne dieses sicher nicht als Wildnis geschweige denn als Naturschutzgebiet. Meine Katzen bleiben beide immer in Rufreichweite und entfernen sich nie weit vom Haus - erreichen damit auch keine Wildnis. Evtl. Beute kommt von der kleinen Wiese vor unserem Haus (Baugrundstück) oder den kleinen Gärten der Nachbarhäuser.

Primär gings mir um die anzahl der Hauskatzen, mehrer
Millionen in Deutschland.

Nur sind diese mehrere Millionen Hauskatzen bei weitem nicht alle Freigänger sondern zum großen Teil reine Wohnungkatzen. - damit hinkt das ein wenig.

Muss ich dir jetzt mit wissenschaftlicher Literatur kommen um
dir klar zu machen das Katzen auch machen was du bestreitest?

Kein widerspruch - natürlich sind Katzen Jäger, die eben keinen Unterschied in der Vogel- oder Mäuseart machen, sonderm ihrem Instinkt folgen. Zwar ist jede Katze anders… die einen sind sehr gute Jäger und die anderen stellen sich zu blöd dazu an (nicht böse gemeint), aber es gibt sicherlich Katzen die das von dir angeführte machen. Doch hier sehe ich wie andere hier auch vor allem die reinen Streuner, die jagen um zu überleben als „Hauptverantwortliche“.

Grundsätzlich gebe ich dir auch im Punkt freilaufende Hunde in Wald/Naturschutzgebieten Recht - das sollte dort unterbleiben. Doch auf Hundewiesen, freien Ackerflächen oder ähnlichem sieht das doch schon wieder ganz anders aus.

Noch so als Gedankengang: war die Katze vor 20 Jahren oder so noch ein Nutztier, das für den Mäusefang zuständig war (was in ländlichen Gebieten auch heute teilweise noch so ist), stört es heute „Naturfreunde“ das sie jagen. Allerdings sind für den Rückgang von Arten sicherlich nicht Katzen (oder auch Hunde) verantwortlich, sondern immer noch der Mensch selbst, der durch sein Verhalten (zu) viele Arten einfach immer stärker gefährdet. Biotope und Naturschutzgebiete wären sicher nicht nötig wäre/würde hier etwas anders (ge-)laufen.

Grundsätzlich denke ich - um wieder den Bogen zu bekommen - sollte man die Sache etwas differenzierter sehen.

Viele Grüße
Ameria

Hi,

Mit nichten ich habe schon alles gesehen was
überfahren wurde Reh, Wildschweine, Füchse, Dachse, Marder,
Hunde!, Diverse Greifvögel aber noch nie eine Katze. Gut den
bösen Nachbarn kann man nie ganz ausschliessen aber doch eher
unwarscheinlich (wenn bei mir eine Katze duch denn Garten
läuft wird sie bloss mit dem Garten schlauch verscheucht). Wo
bleiben dann aber die Katzen? Sie werden erschossen, es gibt
sogar Jäger die das mit Schalldämpfer machen dürfen (z.B. am
Stadrand). Wenn du deine Katze magst schau das sie zuhause
bleibt!

ich habe leider schon JEDE MENGE Katzen tot am Straßenrand gesehen, aber wir haben auch mal am Waldrand gewohnt, und da standen sogar Schilder, dass wildernde Tiere (Katzen UND Hunde) erschossen werden.

Trotzdem bin ich der Meinung, dass die Mäuse von der roten Liste ja auch andere Feinde haben (Marder etc.), und die Singvögel sind ja auch noch nicht ausgerottet - SO viele Vögel fangen Katzen nicht. Die Katzen, die ich kenne, bringen häufiger mal eine ganz ordinäre Feldmaus oder Karnickel nach Hause, Vögel oder andere Mäuse sind da wirklich absolut selten drunter!

Und Katzen nur zuhause zu halten ist imho eine Unart (es gibt Katzen, die nur drinnen gehalten werden können und es gewöhnt sind, aber über die spreche ich hier nicht) - mit einem Hund geht man immerhin Gassi, aber eine Katze muss doch auch mal raus!
Da sollte man eher drauf achten, dass der Bestand klein gehalten wird und sich streunende Katzen nicht wie die Karnickel vermehren, dann sind auch die Beutetierbestände nicht gefährdet!

LG,

Cess

Moin,

ohne jetzt alle anderen Beiträge durchgelesen zu haben, muß ich 2x laut „Humbug!“ sagen:

Unter anderem Singvögel und deren Nester,

Humbug! Gesunde Vögel sind i.d.R. viel zu schnell für eine Katze. Die Chance daß eine Katze einen gesunden Vogel einmal überraschen könnte, ist extrem gering.
Normalerweise greifen sich Katzen nur kranke & verletzte Vögel, die sowieso verendet wären - und so hat es die Natur schließlich vorgesehen.

Vom Auto überfahren, vom bösen Nachbar
kaltgemacht? Mit nichten

Humbug! Ein paar meiner Katzen sind im Laufe meines Lebens überfahren worden. Eine (fremde) sogar einmal genau von dem Auto, was vor mir fuhr, und das war KEIN schöner Anblick!

Sie werden erschossen

Hier muß ich dir Recht geben, solche kranken Bastarde gibt es leider auch - und ich würde jedem ‚Waidmann‘, den ich dabei erwische, den Lauf seiner Flinte bis zum Anschlag rektal einführen!

Wenn du deine Katze magst schau das sie zuhause bleibt!

Tut sie. Die will auch - Gott sei Dank - gar nicht raus.

CU
Christian

Hallo!

(…)

Als zweites an die Katzenbesitzer:
Ich denke jedem ist bekannt was für ein hervorragendere Jäger
die Hauskatze ist und deswegen sollte sich jede/r
Katzenbesitzer/in im klaren sein das die ach so liebe Pussy,
wenn sie drausen unterwegs ist jagd auf alles was kleiner ist
als sie macht. Unteranderem Singvögel und deren Nester, Mäuse
(Maus nicht gleich Maus es gibt etliche Arten die auf der
Roten Liste stehen), Dieverse Eidechsen und viele andere
Tiere.

Das stimmt, das hat die Natur so eingerichtet, dass Katzen so sind, wie sie sind. Und da die Natur die Katzen nun mal zu Jägern gemacht hat, verstehe ich nicht, was daran nun falsch oder schlimm sein soll.

Und dass manche Tiere auf der Roten Liste stehen, ist bestimmt nicht das alleinige Verdienst von Katzen. Doch diese für die Untaten der Menschen nun büßen zu lassen, finde ich persönlich unter aller Sau.

Ihnen ist doch bekannt das ab und zu eine Katze
verschwindet? Vom Auto überfahren, vom bösen Nachbar
kaltgemacht? Mit nichten ich habe schon alles gesehen was
überfahren wurde Reh, Wildschweine, Füchse, Dachse, Marder,
Hunde!, Diverse Greifvögel aber noch nie eine Katze.

Tja, ich habe mehr tote Katzen als irgendwelche anderen Tiere gesehen. Davon noch kein einziges totes Reh, kein Wildschwein, keinen Fuchs, keinen Dachs, keinen Hund und auch keinen Marder, „lediglich“ Igel und Vögel habe ich als Unfallopfer gesehen - und viele Katzen. Und was sagt uns das jetzt? Freie bzw. wilde Tiere sind Straßenverkehrsopfer. Und dazu zählen eben auch Freigängerkatzen.

Gut den
bösen Nachbarn kann man nie ganz ausschliessen aber doch eher
unwarscheinlich (wenn bei mir eine Katze duch denn Garten
läuft wird sie bloss mit dem Garten schlauch verscheucht).

Wo lebst denn du? In Zeiten, in denen manche meinen, Katzen bei vollem Bewusstsein häuten zu müssen, ihnen die Schwänze u.a. zu brechen, absichtlich mit dem Auto über sie zu fahren, soll das alles nur „Verscheuchen mit dem Gartenschlauch“ sein? Ich habe von Katzenhaltern gehört (und zwar durch ein persönliches Gespräch, nicht durch eine Story in den Medien!), deren Katzen mit Mistgabeln traktiert wurden und anschließend durch Rattengift qualvoll sterben mussten! Oder Katzenbabies, die gegen die Wand geschleudert oder ersäuft werden, nur weil sich keine Kastration / Sterilisation geleistet werden will! Böse Menschen gibt es genug.

Wo
bleiben dann aber die Katzen? Sie werden erschossen, es gibt
sogar Jäger die das mit Schalldämpfer machen dürfen (z.B. am
Stadrand).

Solche Leute gehören erschossen! Genauso wie alle, die oben geschilderte Taten begehen. Der MENSCH rottet Tierarten fast aus, dann fällt ihm ein „och, die müssen wir schützen!“ und deswegen werden noch mehr Tiere gekillt. Tolle Einstellung!

Wenn du deine Katze magst schau das sie zuhause
bleibt!

Ich lasse sie wegen den Tierhassern daheim. Und ich meine fast, dich dazu zählen zu können!

Manor

Hallo!

Sie soll im Haus bleiben weil sie in den Biotopen nichts
verloren hat. Domestizierte Tiere, was die Hauskatze ist, sind
kein bestandteil der Natur und haben somit dort auch nichts
verloren.

Wie bitte? Seit wann sind Tiere kein Bestandteil der Natur? Weil du es gern hättest, wie?

Manor

du bringst hier einiges durcheinanadr. wessen besitz ist der wald ? wer sagt es dir, daß die hunde an die leine gehören. du möchtest es so, aber es hängt immer vom waldbesitzer ab. die jäger kümmern sich schon darum, daß die rechte eingehalten werden. außerdem gibt es immer wieder denunzianten, die tieren und deren besitzern nachstellen, damit sie anschliessend ev. eine anzeige erstatten können. dann wird nicht die forstverwaltung sondern fälschlicherweise die polizei eingestaltet usw. alles aus unwissen und wichtigtuerei.
wie oft treffe ich leute im wald, die genauso unsachlich über die leinenlose hunde im wald bei mir beschwerden. nachdem sie aufgeklärt wurden, daß die hunde sehr wohl im wald frei herumlaufen dürfen undzwar ohne leinenplicht, da es sich in dem fall um privatwald handelt, ziehen sie weiter und schütteln nur den kopf, da ich als aufseher/förster nicht denen ihr wunsch entsprochen habe.
wenn ein hund aber nachweislich wildtiere nachstellt jagt oder reisst, ist die sachlage/rechtslage etwas komplizierter. wenn es dir aber so wichtig ist, die rechtslage zu klären, sprich mit dem waldbesitzer und ev. mit dem jäger.
nichts für ungut, aber zuerst musst du immer daran denken, daß dein wunschdenken nicht immer mit der dort gültigen rechtslage zu vereinbaren ist.
leben und leben lassen wäre als motto hier angebracht!!!

Erst einmal

wenn der Hund gehorcht, wie unsere, dann kann man ihn auch laufen lassen, auch im Wald. Gehorsam ist Pflicht, wenn man seinen Hund richtig erzieht muss man sich dementsprechend keine Gedanken machen.

Und zu den Katzen, muss ich meine Katze jetzt einsperren, nur weil ich Angsthaben muss, das er was frisst was er nicht soll ? Ja ok es gibt Katzen die haben ne spezielle Neigung zu Vögeln und Kriechtieren, aber die meißten Fressen doch Mäuse.

BTW: Bei uns hat ein Jäger schon 2 Hunde erschossen, weil er meinte sie würden wildern, er ist vor Gericht gelandet *g*

Hi Mark,

dein Posting hat ja wahrlich keine Begeisterungsstürme entfacht, aber bitte - jedem seine Meinung.

Hier nun meine: so lange in Südeuropa (und wer weiß wo noch überall auf der Welt) Singvögel qualvoll in Fangnetzen verenden um dann als Delikatesse in der Pfanne zu landen, so lange werde ich meine Katze rauslassen!

Gruß,
Manuela