Hallo an alle,
ich suche eine alte, schmackhafte Aprikosensorte. Welche Sorte wird in Österreich für den Marillenlikör und für -marmelade genommen? Jetzt sagt nicht, Ungarische Beste. Die ist uns mehrfach verfroren. Und doll schmecken tat die auch nicht.
Wer kann helfen?
Einen schönen Sommer wünscht
Malvenblüte
Hallo Malvenbluete,
ich suche eine alte, schmackhafte Aprikosensorte. Welche Sorte
wird in Österreich für den Marillenlikör und für -marmelade
genommen?
eine Lokalsorte, die nur in der Region wächst und meines Wissens nicht in den Handel(Baumschulen) kommt … weil sie sehr empfindlich ist und nur im milden Klima z.b. der Wachau überhaupt gut trägt
Jetzt sagt nicht, Ungarische Beste. Die ist uns
mehrfach verfroren. Und doll schmecken tat die auch nicht.
Wer kann helfen?
möglicherweise nur ein Umzug von Eurem derzeitigen Standort in das geeignete Klima.
Das ist kein Witz!
Wenn Eure Sorte erfriert, zeigt das, dass es ihr schlicht bei Euch in der Gegend zu lange zu kalt ist.
Vielleicht ginge eine Aprikose als Spalierobst gezogen an einer Südwand.
Auf „ordentlichen“ Seiten, die über Obstbäume referieren findet man bei den Sortenbezeichnungen in der Regel Angaben über Höhenlagen = nur, wenn dort z.B. steht „bis 800m“ kannst Du davon ausgehen, dass die Sorte auch in rauerem als Weinbauklima einigermaßen trägt.
Ein Erwerbskirschbauer in der Fränkischen Schweiz, dem größten Kirschbaugebiet meiner Region (in dem in diesem Frühjahr 60-60% alle Fruchtansätze in einer Nacht erfroren sind) gestand mir, dass sie dort - 60km von uns - immer lachen, wenn Leute aus meiner Stadt bei ihnen Jungkirschbäume kaufen.
Warum?
Sie wissen, die Kunden kommen bald wieder …
Meine Stadt liegt bereits jenseits der Klimagrenze für Kirschen.
Bei uns tragen die Bäume schlechter und seltener.
Und sie sterben früher.
Das gilt auch für viele andere Pflanzen, die ich gerne im Garten hätte, die das bei uns aber nicht schaffen.
viele grüße
Geli