Apropos faschismus

…wieso schafft die polizei es eigentlich nie, randalierende
rechtsradikale zu verprügeln?

weil die keinem was tun?
weil die keine industrie gefährden?
weil die so stark sind?
weil die sich immer widerstandslos wegtragen lassen, nachdem sie
irgendwen totgetreten haben?
weil die bloß eine schwere kindheit hatten, da darf man ihnen
nicht wehtun?
weil es sie garnicht gibt und wir unter dem faschistischem druck
des rot-grünen terrors stehen?

sozpäd-studenten und frauen sind natürlich eine echte „gefahr im
verzuge“, da kommt freude auf beim hauen.

frank

Ich glaube die Polizei prügelt nicht auf Skins weil:

…die immer so ordentlich angezogen sind
…genau so gerne Bier saufen wie die meisten Polizisten
…auch auf Uniformen stehen
…alles andere als gefärbte Haare haben
…Marschmusik toll finden
…usw.

Gruß
Tom

Faschisten und Anti-Faschos
Hallo Frank,

…wieso schafft die polizei es eigentlich nie, randalierende
rechtsradikale zu verprügeln?

weil diese Dumpfbacken immer noch clever genug sind, Straftaten nicht in der Öffentlichkeit und vor laufenden Kameras zu begehen, im gegensatz zu den Antifaschos.

Ein Demonstration von Faschisten läuft nach einen bekannten Schema ab.

50 Karikaturen laufen durch die Innenstadt und gröhlen ihre Parolen. 300 Polizisten laufen um sie herum und geben dem Demonstationszug erst das Volumen. Ansonsten würde er mangels Masse fast lächerlich wirken.

Die Polizisten sind notwendig, weiles eine Gegendemonstration mit 2000 Teilnehmern gibt. 1950 Teilnehmer sind friedlich. Sie geben ihrer Betroffenheit ausdruck und wollen ein Zeichen gegen den Faschismus setzen.
50 Teilnehmer sind aktive Anti-Faschos, die die Faschisten verprügeln wollen. Weil die 300 Polizisten dies verhindern sind die Anti-Faschos aufgebracht. Deshalb werfen sie Steine auf die Polizisten, schlagen einige Schaufenster ein und demolieren einige Autos.
Die friedlichen Demonstranten, aus deren Reihen dies geschieht fühlen sich etwas unwohl.

Nun müssen die Polizisten zwecks Eigentumschutz eingreifen.

Abends in den Nachrichten sieht man dann die „friedliche und ordentliche“ Demonstration der Dumpfbacken, die von der Polizei geschützt werden mußte und erfährt von der gewaltätigen Gegendemonstration. Wieder ein Erfolg für die Dumpfbacken

Gruß
Carlos

Hi, nun erklär mir mal, was Faschismus ist.
Tschüß

tom, sei mir nicht bös, aber das war Blödsinn!
Weiter oben findest Du eine sehr gute Erklärung. Würden nämlich die Trommler außer Krach machen auch wie die Chaoten Scheiben einwerfen und Autos anzünden, Tja, dann würden die auch mal Senge bekommen. Tun sie aber nicht.
Grüße
Raimund

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tschüss,frank

…wieso schafft die polizei es eigentlich nie, randalierende
rechtsradikale zu verprügeln?

Na, dann würden sie ihre eigenen Leute verprügeln.

weil die keinem was tun?

Nein, weil sie genauso denken.

weil die keine industrie gefährden?

Über Kernkraft nachzudenken, ist denen suspekt: Bei denen kommt der Strom aus der Steckdose.

weil die so stark sind?

Gleich und gleich gesellt sich gern, die trinken allenfalss ein Bier zusammen, oder auch zwei.

weil die sich immer widerstandslos wegtragen lassen, nachdem
sie irgendwen totgetreten haben?

Wieso? Sowas sieht die Polizei doch ganz anders, das sehen immer nur die bösen Linken ganz verkehrt, weil die so aufmüpfig sind.

weil die bloß eine schwere kindheit hatten, da darf man ihnen
nicht wehtun?

Schwer im Sinne von schwer erziehbar?

weil es sie garnicht gibt und wir unter dem faschistischem
druck des rot-grünen terrors stehen?

So ist es, alles nur der falsche Blickwinkel.

sozpäd-studenten und frauen sind natürlich eine echte „gefahr
im :verzuge“, da kommt freude auf beim hauen.

Richtig: Dieses Gesoxe hat dankbarerweise auch immer so schöne lange Haar, an denen man sie abtransportieren kann. Klarer Fall von Vermummung. Hach, tut das gut: an den Haaren hochziehen und dann eins in die Fresse (wie im TV zu sehen war).

Aber Herrn Schily ficht das nicht an, der ist jetzt auch „auf der richtigen Seite“, was interessiert den sein Geschätz von gestern.

Richard

Bleib mal auf dem Teppich
Hi Richard

Was soll man zu so viel geballten Schm… (ups) Vorurteilen sagen.

Den Grund kannst im Verfassungsschutzbericht nachlesen.
http://www.innenministerium.de/frameset/index.jsp
auch zum download, ist eine hochinteressante Lektüre.

Kurzfassung: Unterschiedliche taktiken bei Autonomen und Rechtsradis: Rechtsradikale lassen sich nicht auf konfrontationen mit der Polizei ein.
Alle Polizisten (und -innen), die ich pers. kenne, würden am liebsten mal den Rechten eins überbraten, sie können aber nicht, wie sie wollten…

Merke: Polizisten sind Menschen wie Du und Ich, es gibt alle möglichen Typen darunter. Es ist nicht die „rechte Schlägertruppe“, wie von dir dargestellt.

Es könnte natürlich sein, das du zur sogenannten Antifa gehörst, und damit die „richtige Meinung“ hast.
Ansonsten würde ich dich bitten, deine Ansichten mal durch Fakten zu untermauern. Die Aussagen würden doch dann ein bischen glaubwürdiger wirken.

Noch was: beim letzten Castor-Transport hat sich net mal die TAZ über Polizeibrutalität ausgelassen, wird also nix gewesen sein.

Gruss
Mike

Hi Mike,

ich bezog mich lediglich auf Bilder aus der Tagesschau: zu dem bösen Langhaarigem, dem sie vor laufender Kamera „eins in die Fresse hauten“ (obwohl der sich überhaupt nicht wehrte) gesellte sich noch ein Landwirt, den sie aus dem Trecker zogen und die Nase blutig hauten.

Du solltest mal lieber ins Wendland fahren und Augenzeugenberichte von ganz normalen Ortsansässigen hören, statt in Berichten des Innenministeriums zu lesen. Das ist ja so, als würde ich die Bibel lesen und drauf hoffen, Anrüchiges über das Geschlechtsleben der Kurie zu lesen. Es gilt noch immer der Satz (und erst recht in der Politik): Wes Brot ich eß, des Lied ich sing.

Alle Polizisten (und -innen), die ich pers. kenne, würden am
liebsten mal den Rechten eins überbraten, sie können aber
nicht, wie sie wollten…

Ja klar können sie nicht. Oder würdest Du mit Deinem Kegelbruder einen Streit vom Zaun brechen? Ich empfehle Deinen Bekannten einen Besuch im „wilden Osten“: dort diktieren in einigen Orten die Skins der Polizei, wo’s lang geht. Rechte Schlägertrupps werden dort allenfalls vor den bösen Langhaarigen geschützt. Fahr’ mal nach Meck-Pomm.

Merke: Polizisten sind Menschen wie Du und Ich, es gibt alle
möglichen Typen darunter. Es ist nicht die „rechte
Schlägertruppe“, wie von dir dargestellt.

Sicher gibt es dort auch vernünftige Leute drunter, aber weißt Du, welchen Einsatzbefehl die haben? Den machen die nicht selber und durch Auswahl der richtigen Leute, die möglicherweise durch zu langen Einsatz frustriert sind und nach Hause wollen, kann man auch ein bißchen für Unmut sorgen, der dann an den Demonstranten ausgelassen wird.

Es könnte natürlich sein, das du zur sogenannten Antifa
gehörst, und damit die „richtige Meinung“ hast.
Ansonsten würde ich dich bitten, deine Ansichten mal durch
Fakten zu untermauern. Die Aussagen würden doch dann ein
bischen glaubwürdiger wirken.

Ich pflege mir offenen Augen und Ohren durchs Leben zu gehen. Die Bilder kommen sogar per TV ins Haus. Mußt nur hingucken!

Noch was: beim letzten Castor-Transport hat sich net mal die
TAZ über Polizeibrutalität ausgelassen, wird also nix gewesen
sein.

Ach die arme TAZ: Die habe ich auch einmal gelesen. Die kämpfen ja täglich ums Überleben. Die sind auch nicht mehr, was sie mal waren, deshalb habe ich sie schon vor Jahren abbestellt. Im übrigen: Glaubst Du wirklich, daß die Medien unparteiisch sind bzw überparteilich berichten? TV-Bilder können nicht lügen, oder glaubst Du, daß diese Bilder so kurzfristig von der ARD manipuliert worden sind (ist ja nicht so einfach, wie bei einem feststehenden Bild wie in der BILD über Trittin)?

Richard

p.s.: Wenn Du Dir uralte Prügelszenen noch aus den 68-igern anschaust, wirst Du erkennen, wie die Bilder sich gleichen. Die Tendenz ist immer die selbe: Rechts drischt links, irgendwas muß man sich ja noch aus dem dritten Reich rübergerettet haben, wenn man schon nicht NPD wählen darf.

Hi Richard

  1. Und DU glaubst dem Frensehen *grinsel* Die bringen doch nur die „attraktiven“ Szenen. Manipulation durch Auswahl, oder: die Ausnahme wird zur Regel.

  2. Im wilden Osten, (den ich im übrigen gar nicht schlecht kenne) haben mich mal 2 Polizisten vor (wahrscheinlicher) Dresche durch Rechtsradis bewahrt. Das ist eine längere Geschichte, aber deine Sichtweise ist etwas einseitig.

  3. Auch ich gehe mit offenen Augen durchs Leben, aber „Sichtweisen“ sind häufig selektiv, von ein paar Spinnern auf die Gesamtheit zu schliessen ist genauso Quatsch wie die Aussage: „Alle Deutschen sind rechtsradikal“… (Nur als Vergleich).

  4. Ich kenne zwei „Höhere Tiere“ bei der Univ. Polizei. (Ein Polizeirat, Ein Kommisar) Anhand dieser nichtrepräsentativen Stichprobe kann ich sagen das es auch unter den hohen Chargen vollkommen normale Leute mit eher „linken“ Ansichten gibt.

  5. Es ging nicht ums Wendland, sondern um die Rechtsradikalen. Der Grund dafür steht tatsächlich im VS-Bericht
    Wenn du schon tagesschau guckst mit seiner „selektiven Bildauswahl“ dann soltest Du den wirklich auch mal lesen.

Das Die Rechtsradikalen die Kegelbrüder der Polizei wäre, mag in einigen Ausnahmefällen zutreffen. Ich empfinde deine Aussagen aber als zu summarisch und durch Fakten schlecht untermauert. Es ist sehr seltsam, das von den vielen Polizisten, die ICH persönlich kenne, keiner rechtsradikal ist. (Aber das hängt natürlich von der Definition von „rechtsradikal“ ab, gelle. Irgendwann ist alles Rechts von meiner Position rechtsradikal. Da wird dann sogar die SPD faschistisch…)

Gruss
Mike

Nur ganz kurz:
Hi Mike,

  1. Und DU glaubst dem Frensehen *grinsel* Die bringen doch nur
    die „attraktiven“ Szenen. Manipulation durch Auswahl, oder:
    die Ausnahme wird zur Regel.

Na, Du traust ja ARD und ZDF 'ne Menge zu. Ich glaube eher, daß es allen TV-Anstalten um die Quote geht: die filmen Action life. Wenn ein Polizist verprügelt worden wäre, hätten die das auch im Fernsehen gebracht, da bin ich ganz sicher.

  1. Im wilden Osten, (den ich im übrigen gar nicht schlecht
    kenne) haben mich mal 2 Polizisten vor (wahrscheinlicher)
    Dresche durch Rechtsradis bewahrt. Das ist eine längere
    Geschichte, aber deine Sichtweise ist etwas einseitig.

Also von einem subjektiven Erlebnis, das wohl nicht dokumentiert ist, würde ich eher von Einseitigkeit sprechen, zumal es ja auch nicht nachprüfbar ist. Deine Glaubwürdigkeit in Ehren.

  1. Auch ich gehe mit offenen Augen durchs Leben, aber
    „Sichtweisen“ sind häufig selektiv, von ein paar Spinnern auf
    die Gesamtheit zu schliessen ist genauso Quatsch wie die
    Aussage: „Alle Deutschen sind rechtsradikal“… (Nur als
    Vergleich).

Sichtweisen sind stets selektiv, wenn es um die Interpretation eines abstrakten Sachverhaltes geht, nicht aber um visuelle Tatsachenberichte, die die ganze Nation gesehen hat. Schlag ins Gesicht ist nun mal Schlag ins Gesicht. Und Blut ist kein Ketchup wie im Film.

  1. Ich kenne zwei „Höhere Tiere“ bei der Univ. Polizei. (Ein
    Polizeirat, Ein Kommisar) Anhand dieser nichtrepräsentativen
    Stichprobe kann ich sagen das es auch unter den hohen Chargen
    vollkommen normale Leute mit eher „linken“ Ansichten gibt.

Schließe ich nicht aus. Glaube ich Dir auch. Aber ist denn das auch die Regel? Wohl kaum.

  1. Es ging nicht ums Wendland, sondern um die Rechtsradikalen.
    Der Grund dafür steht tatsächlich im VS-Bericht
    Wenn du schon tagesschau guckst mit seiner „selektiven
    Bildauswahl“ dann soltest Du den wirklich auch mal lesen.

Es geht schon um’s Wendland, das sind nämlich die Anwohner von Gorleben. Deren Kindeskinder werden uns eines Tages verfluchen, daß wir Demokraten so ein Verbrechen an künftigen Generationen zugelassen haben. Was glaubst Du wohl, was dann in den Geschichtsbüchern stehen wird? Ich will es Dir sagen: „Im deutschen Bundestag wollte - während die Castortransporte rollten - die CDU den zuständigen Umweltminister wegen seiner linken Gesinnung und eines Schmähwortes über den Generalsekretär der CDU aus der Regierung werfen, nicht etwa wegen dessen Atomkompromisses mit den Betreibern. Der ging der CDU viel zu weit, die wollte nämlich gar keinen Ausstieg aus der Atompolitik.“

Ich empfinde deine
Aussagen aber als zu summarisch und durch Fakten schlecht
untermauert.

Natürlich muß man Fakten subsummieren, sonst kriegt man keine vernünftige Statistk zuwege. Meine Fakten kommen aus öffentlich zugänglichen Quellen, Deine hingegen sind nicht nachprüfbare, subjektive „Fakten“. Ich meinte gelesen zu haben, die wärest Wissenschaftler??? Für eine Faktum ist zwar hinreichend, daß Du es gesehen hast, aber auch notwendig, daß es auch andere gesehen haben und dieses auch objektiv dokumentiert wurde der Nachprüfbarkeit halber.

Es ist sehr seltsam, das von den vielen
Polizisten, die ICH persönlich kenne, keiner rechtsradikal
ist. (Aber das hängt natürlich von der Definition von
„rechtsradikal“ ab, gelle.

Das hängt vermutlich mit Deinem Standpunkt zusammen, der freilich relativ zu Rechts und Links zu sehen ist.

Irgendwann ist alles Rechts von
meiner Position rechtsradikal. Da wird dann sogar die SPD
faschistisch…)

Und umgekehrt (s.o.) Gibt es noch rechts von Dir jemanden?

Nichts für ungut!
Richard

Niedlich

Ja klar können sie nicht. Oder würdest Du mit Deinem
Kegelbruder einen Streit vom Zaun brechen? Ich empfehle Deinen
Bekannten einen Besuch im „wilden Osten“: dort diktieren in
einigen Orten die Skins der Polizei, wo’s lang geht. Rechte
Schlägertrupps werden dort allenfalls vor den bösen
Langhaarigen geschützt. Fahr’ mal nach Meck-Pomm.

Nicht, dass Du Dich durch diverse Sprechblasen bereits abqualifiziert hast, aber ich hätte da dennoch eine Frage, hast Du M-V nur besucht oder auch da gelebt? Ich frage deshalb, weil mein letzter Wohnsitz in Germany in Rostock war, vielleicht könnten wir uns ja über die verschiedenen Eindrücke mal unterhalten…

Ich würde mich zumindest mal interessieren, in welchen Orten Du diese Erfahrung gemacht hast…

CIAo

hi richard:

Teil 1:

  1. Im wilden Osten, (den ich im übrigen gar nicht schlecht
    kenne) haben mich mal 2 Polizisten vor (wahrscheinlicher)
    Dresche durch Rechtsradis bewahrt. Das ist eine längere
    Geschichte, aber deine Sichtweise ist etwas einseitig.

Also von einem subjektiven Erlebnis, das wohl nicht
dokumentiert ist, würde ich eher von Einseitigkeit sprechen,
zumal es ja auch nicht nachprüfbar ist. Deine Glaubwürdigkeit
in Ehren.

Bezichtigst Du mich der Lüge?

  1. Ich kenne zwei „Höhere Tiere“ bei der Univ. Polizei. (Ein
    Polizeirat, Ein Kommisar) Anhand dieser nichtrepräsentativen
    Stichprobe kann ich sagen das es auch unter den hohen Chargen
    vollkommen normale Leute mit eher „linken“ Ansichten gibt.

Schließe ich nicht aus. Glaube ich Dir auch. Aber ist denn das
auch die Regel? Wohl kaum.

Warum nicht: Erbitte Begründung?

Ich empfinde deine
Aussagen aber als zu summarisch und durch Fakten schlecht
untermauert.

Natürlich muß man Fakten subsummieren, sonst kriegt man keine
vernünftige Statistk zuwege. Meine Fakten kommen aus
öffentlich zugänglichen Quellen, Deine hingegen sind nicht
nachprüfbare, subjektive „Fakten“. Ich meinte gelesen zu
haben, die wärest Wissenschaftler??? Für eine Faktum ist zwar
hinreichend, daß Du es gesehen hast, aber auch notwendig, daß
es auch andere gesehen haben und dieses auch objektiv
dokumentiert wurde der Nachprüfbarkeit halber.

Ich brauche mir glaube ich nicht von dir sagen zu lassen, wie wissenschaftliches Arbeiten geht.
Die besten Fakten sind die selbst beobachteten!
denn diese werden nur von einem selbst möglicherweise subjektiv verändert.

Alle Anderen (auch im Fernsehen) werden mehrfach gefiltert.
zum einen durch den Kameramann: Alles, was der nicht aufnimmt, wird nicht dokumentiert.
Dann durch die Bildzusammenstellung
Zum Schluss noch durch dich selber.
Dieses Bild ist also wesentlich selektiver und damit unvollständiger als das eigentliche Gesamtbild. In wie weit dieses selektierte Bild dem Gesamtbild entspricht, mus anhand anderer Quellen überprüft werden.
Frage: wieso sind Zeitungsberichte mit vielen Zeugenaussagen weniger verläßlich als ein paar Fernsehschnipsel, um ein Gesamtbild zu erstellen.

Mit so einer Argumentation kann man sogar die Bombardierung Dresdens leugnen, Es gibt ja keine sicheren Filmdokumente…

Als Wissenschaftler arbeite ich am liebsten mit selbst ermittelten Daten. Wenn mir einer eine Miniprobe aus einem Riesensteinbruch bringt und zu mir sagt, mach was damit… dann informiere ich mich sehr genau aus anderen Quellen, was da nun los ist…
Ich überprüfe auch, ob die Probennahme ordentlich dokumentiert ist.
Das ist bei Fernsehberichten meist nicht der Fall (Beispiel weiter unten, selbst beobachtet, Ich schwöre, Hand auf die Bibel…).

Teil II:
nachdem du die Polizei mit der Skinheadszene (rechtsextrem) gleichsetzt, folgt nun die:
Definition für Rechtsextremismus
1. Rassismus
2. Feindbilder und Sündenböcke
3. nationales Geschichtsbild
4. Volksgemeinschaft statt Demokratie
5. Starker Staat und Negierung von Grundrechten
6. Demokratie- und Systemkritik incl. Verächtlichmachung.

Nur damit wir vom gleichen Reden…
das ist nicht meine Definition, sondern eine wissenschaftlich durchaus anerkannte. (Stammt von Univ.-Doz. Holzer, Klagenfurt)

Teil III
meine persönlich beobachteten Fakten: (Du kannst sie als „Zeugenaussagen“ betrachten):
Keiner der mir persönlich bekannten Polizisten ist rechtsradikal
im Sinne obiger Definition

Auf allen Demonstrationen wo ich bis dato dabei war (GEGEN Rechts!) verhielt sich die Polizei zurückhaltend und deeskalierend. Viele, gerade junge Polizisten hätten am liebsten mitdemonstriert (Gespräche während Demopausen…). Im Fernsehen kam dann mal ein 10 sec Ausschnitt mit Rangeleien (länger haben diese Vorfälle fast nicht gedauert… sehr objektive Berichterstattung)

Jetz mal ein paar Fragen an dich:
Wie viele Polizisten kennst Du persönlich und privat.

Wie lange hast Du dich im Osten aufgehalten (Ein paar Monate waren das bei mir schon)

Und umgekehrt (s.o.) Gibt es noch rechts von Dir jemanden?

Ja, z.B den grössten Teil der CSU, die Reps, die DVU, der rechten Flügel der CDU, Teile der FDP, die NPD usw…

Gleichfalls nichts für ungut!
Mike

Hi Michael,

die Diskussion wird allmählich unergiebig, ich gehe dennoch mochmal auf Deine Big Points ein:

Also von einem subjektiven Erlebnis, das wohl nicht
dokumentiert ist, würde ich eher von Einseitigkeit sprechen,
zumal es ja auch nicht nachprüfbar ist. Deine Glaubwürdigkeit
in Ehren.

Bezichtigst Du mich der Lüge?

Ich sagte doch: „Deine Glaubwürdigkeit in Ehren.“ Dennoch fehlt die Nachprüfbarkeit für eine statistisch relevante Auswertung, weil es sich eben um ein subjektives Einzelerlebnis handelt, das nicht dokumentiert ist. Befassen sich eigentlich Geologen nicht mit Statistik?

  1. Ich kenne zwei „Höhere Tiere“ bei der Univ. Polizei. (Ein
    Polizeirat, Ein Kommisar) Anhand dieser nichtrepräsentativen
    Stichprobe kann ich sagen das es auch unter den hohen Chargen
    vollkommen normale Leute mit eher „linken“ Ansichten gibt.

Schließe ich nicht aus. Glaube ich Dir auch. Aber ist denn das
auch die Regel? Wohl kaum.

Warum nicht: Erbitte Begründung?

Du sprichst doch selbst von einer nicht repräsentativen Stichprobe (haste auch einen Versuchsleiter und ein Protokoll mit reproduzierbaren Konstanten *lol*?). Was gibt’s denn da noch zu begründen? Wenn in der Regel bei der Polizei Linke wären, hätte es in Gorleben nur Friede, Freude und Eierkuchen gegeben. Die Castoren wären nie angekommen.

Ich brauche mir glaube ich nicht von dir sagen zu lassen, wie
wissenschaftliches Arbeiten geht.
Die besten Fakten sind die selbst beobachteten!
denn diese werden nur von einem selbst möglicherweise
subjektiv verändert.

Subjektive Erlebnisse sind absolut ungeeignet, eine Statistik zu widerlegen oder zu untermauern. Statistik ist immer dann notwendig, wenn Massenereignisse nach gewissen vorher festgelegten Kriterien ausgewertet werden sollen.

Alle Anderen (auch im Fernsehen) werden mehrfach gefiltert.
zum einen durch den Kameramann: Alles, was der nicht aufnimmt,
wird nicht dokumentiert.

Natürlich kann der TV-Reporter nur die Dinge aufnehem, die ihm die Berichterstattung wert sind. Und freilich wird hinterher im Studio noch geschnitten. Mit Dokumentieren ist aber diese Filmsequenz gemeint und nicht das gesamte Geschehen im Umfeld samt Pinkelhäuschen für Polizisten. Diese Filmsequenz ist mit Sicherheit nicht manipuliert, dazu fehlt die Zeit zwischen Aufnahme und Berichterstattung.

Dann durch die Bildzusammenstellung
Zum Schluss noch durch dich selber.
Dieses Bild ist also wesentlich selektiver und damit
unvollständiger als das eigentliche Gesamtbild. In wie weit
dieses selektierte Bild dem Gesamtbild entspricht, mus anhand
anderer Quellen überprüft werden.

Natürlich sieht jeder Betrachter eine Aktion aus seiner Sicht: Ein Schlägertyp wird sagen: ach Gott, der hat den ja nur gestreichelt. Eine Mymose wird sagen: Der hätte ihn ja fast totgeschlagen. Aber die Bildsequenz als solche ist stets wieder abspielbar (reprodzierbar) und notfalls von einem Strafgericht besser zu bewerten, als wenn man sich nur auf 1-2 Augenzeugen verlassen müßte, die obendrein politisch gefärbt sein könnten.

Frage: wieso sind Zeitungsberichte mit vielen Zeugenaussagen
weniger verläßlich als ein paar Fernsehschnipsel, um ein
Gesamtbild zu erstellen.

Ein Bewegungsablauf einer Filmsequenz ist eine 100-prozentige Dokumentation. Ein Standbild eben nur eine Momentaufnahme eines Bruchteils einer Sekunde.

Mit so einer Argumentation kann man sogar die Bombardierung
Dresdens leugnen, Es gibt ja keine sicheren Filmdokumente…

Bloß man kennt die Ergebnisse, von einem Erdbeben in Dresden war zu dieser Zeit nichts bekannt. Also, nun werde mal nicht kindisch.

Als Wissenschaftler arbeite ich am liebsten mit selbst
ermittelten Daten. Wenn mir einer eine Miniprobe aus einem
Riesensteinbruch bringt und zu mir sagt, mach was damit…
dann informiere ich mich sehr genau aus anderen Quellen, was
da nun los ist…
Ich überprüfe auch, ob die Probennahme ordentlich dokumentiert
ist.

Siehste: Du überprüfst die Dokumentation auf ihre Stichhaltigkeit. Was würde der Bericht über den Sonnentergang am Steinbruch nützen (Scheißhaus der Polizisten s.o.), wenn Dich doch eher die Strukur des Gesteins interessiert. Dennoch mußt Du Deine wissenschaftliche Arbeit veröffentlichen, wenn Du noch Karriere mach willst, und damit ist die Überprüfbarkeit durch andere gewährleistet.

Das ist bei Fernsehberichten meist nicht der Fall (Beispiel
weiter unten, selbst beobachtet, Ich schwöre, Hand auf die
Bibel…).

Fernsehberichte - sofern es sich um einen Dokumentarbericht handelt - sind, wenn sie nicht manipuliert worden sind, Dokumente, die jederzeit wieder eingesehen werden können. Ganz anders eine politische Diskussion im Fernsehen, die für sich auch ein Dokument ist, aber nur Meinungen Einzelner widerspiegelt.

Teil II:
nachdem du die Polizei mit der Skinheadszene (rechtsextrem)
gleichsetzt, folgt nun die:
Definition für Rechtsextremismus
1. Rassismus
2. Feindbilder und Sündenböcke
3. nationales Geschichtsbild
4. Volksgemeinschaft statt Demokratie
5. Starker Staat und Negierung von Grundrechten
6. Demokratie- und Systemkritik incl. Verächtlichmachung.

Nur damit wir vom gleichen Reden…
das ist nicht meine Definition, sondern eine wissenschaftlich
durchaus anerkannte. (Stammt von Univ.-Doz. Holzer,
Klagenfurt)

Soweit klar.

Teil III
meine persönlich beobachteten Fakten: (Du kannst sie als
„Zeugenaussagen“ betrachten):
Keiner der mir persönlich bekannten Polizisten ist
rechtsradikal
im Sinne obiger Definition

Du kannst doch nicht von einem Beamten erwarten, daß er sich soweit outet, daß er mit einem Disziplinarverfahren rechnen müßte oder gar mit Versetzung. Warum sollte er? Denk an das Sprichwort: Wes Brot ich eß, des Lied ich sing.

Auf allen Demonstrationen wo ich bis dato dabei war (GEGEN
Rechts!) verhielt sich die Polizei zurückhaltend und
deeskalierend. Viele, gerade junge Polizisten hätten am
liebsten mitdemonstriert (Gespräche während Demopausen…). Im
Fernsehen kam dann mal ein 10 sec Ausschnitt mit Rangeleien
(länger haben diese Vorfälle fast nicht gedauert… sehr
objektive Berichterstattung)

Logisch: Auf einer Demo gegen Rechts würde ich als Einsatzleiter keine Heißsporne unter den jungen Polizisten loslassen. Da muß man schon die bedächtigeren Kollegen auswählen, sehr vernünftig.
Aber auf eine Demo gegen Atomkraft, wo im Wesntlichen Linke zu erwarten sind, die obendrein den Transport von Castoren behindern könnten, ei freilich werde ich da die eher jungen Heißsporne hinschicken, die noch Karrier machen wollen und auch sonst mit „schlagkräftigen“ Argumenten nicht geizen.

Jetz mal ein paar Fragen an dich:
Wie viele Polizisten kennst Du persönlich und privat.

Etliche. Einer darunter saß jahrelang im Knast wegen Brandstiftung, belästigte nach seiner Entlassung ein ganzes Dorf, nachdem er eine alkoholkranke Frau geehelicht und sie um ihre gesamtes Vermögen gebracht hat. Die Frau ist heute in psychiatrischer Behandlung und er ist Sozialhilfeempfänger. Die Tochter aus der Ehe darf er sogar allein erziehen, die beiden anderen Kinder aus erster Ehe wollte er unbedingt aus Unterhaltsgründen auch haben, aber das Jugendamt hat ihm die Tour vermasselt. Mir hat er vieldeutig eine Kopie einer Walther-Polizeipistole in den Briefkasten gesteckt. Über die anderen Dinge will ich lieber nicht reden, sonst wird das hier ein Roman. Übrigens: Er fährt heute noch mit heruntergedrehter Scheibe und heraushängendem Arm Patroile mit seinem Pkw in den Gassen des Dorfes, obwohl er dort nicht mehr wohnt.

Wie lange hast Du dich im Osten aufgehalten (Ein paar Monate
waren das bei mir schon)

Nur zum Urlaub, aber auch geschäftlich: ich habe genug gesehen und gehört, weil ich mich nicht als Urlauber zu erkennen gegeben habe.

Und umgekehrt (s.o.) Gibt es noch rechts von Dir jemanden?

Ja, z.B den grössten Teil der CSU, die Reps, die DVU, der
rechten Flügel der CDU, Teile der FDP, die NPD usw…

Alle rechts von mir, mit Sicherheit auch die Rechten in der SPD.
Aber ein Phänomen ist ja sicher auch Dir bekannt: Mit zunehmendem Alter werden wir alle „rechter“, will sagen: selbstgerechter.

Das Problem in unserer Gesellschaft ist die mangelnde Bereitschaft, dem politisch Andersdenkenden (ich sage nicht: Gegner) zuzuhören. Erst wenn wir bereit sind, zuzuhören, können wir manches dann auch verstehen.

ATOMKRAFT ist definitiv Scheiße, weil skruopellos auf dem Rücken noch nicht geborener Menschen Geschäfte gemacht werden. Würde man die gesamte Entsorgung und die nicht versicherbaren Gefahren der Zukunft in den Strompreis einkalkulieren, wäre selbt der teuerste Solarstrom vom Nordpol noch billiger.

Richard

Statistik und mehr
hi Richard
Du hast Recht.
Die Diskussion wird unergiebig.

Ad 1. du wirfst mir vor, Statistisch nicht verwertbare Daten zu lefern, stützt deine Argumentation aber auch nicht auf statistisch einwandfreie Daten.
Eine Statistik, die sich auf eine verzerrte Stichprobe stützt, ist mehr als wertlos. Darum habe ich NIEMALS in diesem Zusammenhang ein statistisches Argument gebracht!
was ich sagte, war folgendes: MEINE Beobachtungen decken sich nicht mit DEINEN Behauptungen und Beobachtungen. deshalb lehne ich dein Bild ab!

Wenn Du einwandfreie statistische Daten hast, dann nenne sie!

Ad 2. auch ein „linker Polizist“ ist seinem Diensteid verpflichtet. Er muss also auch eine „rechte“ Demonstration schützen, oder einen Castor-Transport.

Ein Bewegungsablauf einer Filmsequenz ist eine 100-prozentige
Dokumentation. Ein Standbild eben nur eine Momentaufnahme
eines Bruchteils einer Sekunde.

Aber es wird nur ein winzig kleiner Ausschnitt dokumentiert!
DAS ist das Problem
Die Frage lautet: ist diese Stichprobe repräsentativ. Nachdem du vorher mal sagtest, das eben nur die „action-szenen“ kommen, sind diese Sequenzen eben NICHT repräsentativ.
D.H. wenn bei einem 18 Stunden Protest weit überwiegend nix passiert wg zurückhaltung auf beiden seiten, dann spiegeln die wenigen Prügelszenen die in der Glotze kommen, nicht den Verlauf der Demo und das generelle Verhalten der Polizei wieder.

Als Wissenschaftler arbeite ich am liebsten mit selbst
ermittelten Daten. Wenn mir einer eine Miniprobe aus einem
Riesensteinbruch bringt und zu mir sagt, mach was damit…
dann informiere ich mich sehr genau aus anderen Quellen, was
da nun los ist…
Ich überprüfe auch, ob die Probennahme ordentlich dokumentiert
ist.

Siehste: Du überprüfst die Dokumentation auf ihre
Stichhaltigkeit. Was würde der Bericht über den Sonnentergang
am Steinbruch nützen (Scheißhaus der Polizisten s.o.), wenn
Dich doch eher die Strukur des Gesteins interessiert. Dennoch
mußt Du Deine wissenschaftliche Arbeit veröffentlichen, wenn
Du noch Karriere mach willst, und damit ist die
Überprüfbarkeit durch andere gewährleistet.

Das ist korrekt, und eben diese Überprüfung nehme ich durch die Lektüre aus anderen Quellen vor. Und daraus geht oft ein anderes Gesamtbild hervor, als die sehr kurzen Filmsequenzen darstellen.

Um als Beispiel beim Steinbruch zu bleiben: Wenn ich anhand der Recherchen feststelle, das die mir überlassene Probe wahrscheinlich nicht repräsentativ ist, dann erübrigen sich weitere Untersuchungen, da alle daraus erzielten Ergebnisse wenig sinnvoll und angreifbar sind, selbst wenn sie in sich schlüssig sind.

Soviel zur Statistik!

Du machst übrigens bei deiner Polizistenbeschreibung genau den gleichen „Fehler“: Du beschreibst einen krassen fall (der ja dann offensichtlich aus dem Dienst entfernt wurde, oder hab ich mich verlesen)
ABER auch daraus kann man nicht auf einen rechtsradikalen Polizeiapparat schliesen.

Aber ein Phänomen ist ja sicher auch Dir bekannt: Mit
zunehmendem Alter werden wir alle „rechter“, will sagen:
selbstgerechter.

Och Nö, einer meiner Verwandten, früher stramm CSU, wird mit zunehmendem Alter immer „linker“ und toleranter *g*

Das Problem in unserer Gesellschaft ist die mangelnde
Bereitschaft, dem politisch Andersdenkenden (ich sage nicht:
Gegner) zuzuhören. Erst wenn wir bereit sind, zuzuhören,
können wir manches dann auch verstehen.

Keine Frage, ich verstehe auch die Proteste im Wendland.
Allerdings müssen die Blockierer auch die Konsequenzen Ihres Verhaltens dann tragen! (ich würde das auch)
Das Problem lautet allerdings, das auch für die AKW-Betreiber soetwas wie Rechtssicherheit existieren muß! D.H. man kann denen nicht einfach den Saft abdrehen. Ansonsten kommen ZIG-Milliardenforderungen bzw das Landgericht Hinterhugelhapfing hebt die Anordnungen wieder auf, und es wird nichts gewonnen.
Der Atomkompromiss ist m.E. der einzige gangbare Weg, ob es nun gefällt oder nicht.

ATOMKRAFT ist definitiv Scheiße, weil skruopellos auf dem
Rücken noch nicht geborener Menschen Geschäfte gemacht werden.
Würde man die gesamte Entsorgung und die nicht versicherbaren
Gefahren der Zukunft in den Strompreis einkalkulieren, wäre
selbt der teuerste Solarstrom vom Nordpol noch billiger.

Kann man so sehen, (ich sehe es ein bisschen anders, aber wie gesagt… Wenn man die Auswirkungen der Globalen Erwärmung auf Kohle- und andere Kraftwerke umlegt…) allerdings ist dieses Atommüllrumgekarre auch ziemlich dämlich. Aber was sollten die Behörden denn machen. Der Transport kam aus Frankreich!. Das heisst, wir baden nun die Fehler der Vergangenheit aus. Wir werden ja wohl unseren Müll wieder zurücknehmen müssen.
Irgendwo mus das Zeug halt hin, wir können es schlecht auf dem Grenzbahnhof stehen lassen, oder. (der Bundesumweltminister raucht das Zeug dann in der Pfeife… *g*)
(Im übrigen, Im vergleich zur Wiederaufarbeitung ist Atomkraft an sich die reine Erholung…)

Gruss
Mike

?

Wie lange hast Du dich im Osten aufgehalten (Ein paar Monate
waren das bei mir schon)

Nur zum Urlaub, aber auch geschäftlich: ich habe genug gesehen
und gehört, weil ich mich nicht als Urlauber zu erkennen
gegeben habe.

Ich war auch sehr oft im Westen, auch nicht zur zum Urlaub. Deswegen erlaube ich mir noch lange nicht, irgendwelche Behauptungen aufzustellen, die nicht der Wahrheit entsprechen und einfach Blödsinn sind, ohne konkrete Angaben zu machen können. Oder warum fehlen Dir die betreffenden Aussagen?

Eintracht
Hi Michael,

weder aus Deinen noch aus meinen persönlichen Erfahrungen ist jemals eine Statistik geschmiedet worden, noch sind sie in eine andere eingeflossen. Insofern sind beides statistisch irrelevante Einzelgrößen: einverstanden?

Ich habe Dir meine Einzelerfahrungen dargestellt, um zu verdeutlichen, daß sie - ebenso wie Deine - im Grunde genommen nichts besagen: unter vermutlich 100.000 Polizisten dieser Republik sicher eine nichtssagende Größe.-

Statistiken sind immer schief, weil sie mit Wahrscheinlichkeiten arbeiten, ansonsten dürfte man erst gar keine Stichproben erheben. Deshalb gibt es ja die Begriffe der Reliabilität und Signifikanz, die man dann mathematisch wieder analysieren kann.

Eine Statistik, die sich auf eine verzerrte Stichprobe stützt,
ist mehr als wertlos. Darum habe ich NIEMALS in diesem
Zusammenhang ein statistisches Argument gebracht!

Damit leben alle Statistiker, aber wertlos würde ich nicht sagen. Eine gewissen Aussagefähigkeit ist schon da, wenn man die Stichprobe repräsentativ für die Zielgruppe der gewählten Population gestaltet. Man lebt eben mit Wahrscheinlichkeiten.

was ich sagte, war folgendes: MEINE Beobachtungen decken sich
nicht mit DEINEN Behauptungen und Beobachtungen. deshalb lehne
ich dein Bild ab!

Folgerichtig ich Deins: Wo ist der Widerspruch?

Auch ich beziehe mich auf das Medium Fernsehen, nicht auf Statistiken. Falls es irgendwo eine Statistik gäbe, wie oft deutsche Polizisten linken Demonstranten die Schnauze poliert haben, dann ist die sicher sehr gut unter Verschluß und weder Dir noch mir zugänglich.

Ad 2. auch ein „linker Polizist“ ist seinem Diensteid
verpflichtet. Er muss also auch eine „rechte“ Demonstration
schützen, oder einen Castor-Transport.

Sicher, das arme Schwein. Das ist nun mal sein Job. Aber zwischen rechts und links gibt es ja noch so viele Schattierungen. So schwarz-weiß ist ja unsere Gesellschaft noch gar nicht. Auch ich neige dazu, von beiden Lagern mir die besseren Argumente zueigen zu machen.

Ein Bewegungsablauf einer Filmsequenz ist eine 100-prozentige
Dokumentation. Ein Standbild eben nur eine Momentaufnahme
eines Bruchteils einer Sekunde.

Aber es wird nur ein winzig kleiner Ausschnitt dokumentiert!
DAS ist das Problem

Das ist bei Anwesenheit vor Ort nicht anders. Zwar adaptiert das Auge und setzt Sektoren zu ganzen Bildern zusammen, aber einen objektiven Rundumblickwinkel von 360° hat kein menschliches Auge.

Die Frage lautet: ist diese Stichprobe repräsentativ. Nachdem
du vorher mal sagtest, das eben nur die „action-szenen“
kommen, sind diese Sequenzen eben NICHT repräsentativ.
D.H. wenn bei einem 18 Stunden Protest weit überwiegend nix
passiert wg zurückhaltung auf beiden seiten, dann spiegeln die
wenigen Prügelszenen die in der Glotze kommen, nicht den
Verlauf der Demo und das generelle Verhalten der Polizei
wieder.

100% Übereinstimmung!

Als Wissenschaftler arbeite ich am liebsten mit selbst
ermittelten Daten. Wenn mir einer eine Miniprobe aus einem
Riesensteinbruch bringt und zu mir sagt, mach was damit…
dann informiere ich mich sehr genau aus anderen Quellen, was
da nun los ist…
Ich überprüfe auch, ob die Probennahme ordentlich dokumentiert
ist.

Siehste: Du überprüfst die Dokumentation auf ihre
Stichhaltigkeit. Was würde der Bericht über den Sonnentergang
am Steinbruch nützen (Scheißhaus der Polizisten s.o.), wenn
Dich doch eher die Strukur des Gesteins interessiert. Dennoch
mußt Du Deine wissenschaftliche Arbeit veröffentlichen, wenn
Du noch Karriere mach willst, und damit ist die
Überprüfbarkeit durch andere gewährleistet.

Das ist korrekt, und eben diese Überprüfung nehme ich durch
die Lektüre aus anderen Quellen vor. Und daraus geht oft ein
anderes Gesamtbild hervor, als die sehr kurzen Filmsequenzen
darstellen.

Naja, der Vergleich hinkt ein wenig. Auf der einen Seite steht eine naturwissenschaftliche Gesteinsanalyse und auf der anderen eine politische Situationsanalyse. Das ist wie mit Äpfeln und Birnen.

Um als Beispiel beim Steinbruch zu bleiben: Wenn ich anhand
der Recherchen feststelle, das die mir überlassene Probe
wahrscheinlich nicht repräsentativ ist, dann erübrigen sich
weitere Untersuchungen, da alle daraus erzielten Ergebnisse
wenig sinnvoll und angreifbar sind, selbst wenn sie in sich
schlüssig sind.

Logisch, kommt immer auf die Aufgabenstellung an. Willst sicher kein Kohlebergwerk aufmachen, wo bestenfalls 1 Promill Kohle vorhanden ist: rechnet sich nicht.

Du machst übrigens bei deiner Polizistenbeschreibung genau den
gleichen „Fehler“: Du beschreibst einen krassen fall (der ja
dann offensichtlich aus dem Dienst entfernt wurde, oder hab
ich mich verlesen) ABER auch daraus kann man nicht auf einen :rechtsradikalen Polizeiapparat schliesen.

Den „Fehler“ habe ich absichtlich gemacht (s.o.)

Aber ein Phänomen ist ja sicher auch Dir bekannt: Mit
zunehmendem Alter werden wir alle „rechter“, will sagen:
selbstgerechter.

Och Nö, einer meiner Verwandten, früher stramm CSU, wird mit
zunehmendem Alter immer „linker“ und toleranter *g*

Bravo. Der Mann ist aber vermutlich zumindest in der CSU eine Ausnahme.

Keine Frage, ich verstehe auch die Proteste im Wendland.
Allerdings müssen die Blockierer auch die Konsequenzen Ihres
Verhaltens dann tragen! (ich würde das auch)
Das Problem lautet allerdings, das auch für die AKW-Betreiber
soetwas wie Rechtssicherheit existieren muß! D.H. man kann
denen nicht einfach den Saft abdrehen. Ansonsten kommen
ZIG-Milliardenforderungen bzw das Landgericht
Hinterhugelhapfing hebt die Anordnungen wieder auf, und es
wird nichts gewonnen.

Deshalb gab es ja den rot-grünen Atomkompromiß mit der Industrie. So weit, so gut. Bloß wer gibt mir und Dir die Gewähr, daß eine schwarz-braune Regierung der Industrie nicht ein anderes „besseres“ Angebot macht. Gesetzesvorlagen kann man verabschieden und damit alte Gesetze ändern. Die Regierungen sitzen da am längeren Hebel.

Der Atomkompromiss ist m.E. der einzige gangbare Weg, ob es
nun gefällt oder nicht.

Wollen wir nur hoffen, daß in den 32 Jahren nichts passiert.

Kann man so sehen, (ich sehe es ein bisschen anders, aber wie
gesagt… Wenn man die Auswirkungen der Globalen Erwärmung auf
Kohle- und andere Kraftwerke umlegt…) allerdings ist dieses
Atommüllrumgekarre auch ziemlich dämlich.

Die regenerativen Energiequellen kehrst Du unter den Teppich?
Selbst die Autoindustrie baut auf Wasserstoff.

Aber was sollten die

Behörden denn machen. Der Transport kam aus Frankreich!. Das
heisst, wir baden nun die Fehler der Vergangenheit aus. Wir
werden ja wohl unseren Müll wieder zurücknehmen müssen.

Das wissen die Atomkraftgegener ja auch. Dennoch halte ich es für nützlich, den Politikern mit ihren chronischen Kuzzeitgedächtnissen immer wieder klar zu machen. Finger weg von der Atomkraft in der Zukunft.

(Im übrigen, Im vergleich zur Wiederaufarbeitung ist Atomkraft
an sich die reine Erholung…)

Einverstanden, aber dennoch viel gefährlicher als Blockheizkraftwerke z.B.

Gruß Richard
(der so links nun auch wieder nicht ist)

Letztes Jahr in Dortmund sind, definitiv beschrieben, nationale Bürger (mit einer festen, national-identischen, politischen Meinung) zum Schutz vor Übergriffen vor wildgewordenen „Links-Autonomen“ eingekesselt worden.

Bürger mit schlagender Intention gibt es in jeder Ecke aber nicht alle machen „Castor-Ferien“. Zu Demo-Zwecken wird ne Woche Urlaub eingereicht.

Mit…Gruss

Andrea Schmidt

Sternchen…o.T. :wink:

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