APS-Film

Hallo! Ich habe noch eine Kamera, die obige Filme nutzt. (Ich weiß, dass dies nicht mehr dem aktuellen Stand der Technik entspricht - nur so lange die Kamera funktioniert sehe ich es nicht ein, mir eine Digitalkamera zu kaufen).

Hat jemand Erfahrungen damit, wie man ein Negativ wieder in die APS-Kassette einspult? Muß man diese dazu öffnen?

Hintergrund meiner Frage: Ich erhielt jetzt vom Labor die APS-Kassette entwickelt zurück, das Negativ war jedoch nicht wie sonst in der Kassette sondern lag separat bei. Auf meine telefonische Anfrage beim Labor erhielt ich den Hinweis, dass hier ein Versehen vorliegt, die Negativqualität darunter jedoch nicht leide. Schön und gut - nur Staub möchte ich nicht gerne auf dem Negativ haben. Ich möchte, dass der Film wieder in die Kassette gelangt.

Vielen Dank vorab für eine Rückmeldung!

Grüße
ArPo

Hallo!

Hallo! Ich habe noch eine Kamera, die obige Filme nutzt. (Ich
weiß, dass dies nicht mehr dem aktuellen Stand der Technik
entspricht -

Das APS System hat nie der Technik entsprochen, sondern war von vornherein Beschiss, nämlich der Versuch weniger Film mit schlechterer Qualität für den gleichen oder einen höheren Preis wie Kleinbild zu verkaufen.

nur so lange die Kamera funktioniert sehe ich es
nicht ein, mir eine Digitalkamera zu kaufen).

Die Silberfotografie ist nach wie vor der Stand der Technik. Die digitale ist nur eine neu hinzugekommene Alternative. Man muss nicht unbedingt digital fotografieren.

Hat jemand Erfahrungen damit, wie man ein Negativ wieder in
die APS-Kassette einspult? Muß man diese dazu öffnen?

Hintergrund meiner Frage: Ich erhielt jetzt vom Labor die
APS-Kassette entwickelt zurück, das Negativ war jedoch nicht
wie sonst in der Kassette sondern lag separat bei.

Da würde ich sagen: sei froh

Auf meine
telefonische Anfrage beim Labor erhielt ich den Hinweis, dass
hier ein Versehen vorliegt, die Negativqualität darunter
jedoch nicht leide. Schön und gut - nur Staub möchte ich nicht
gerne auf dem Negativ haben. Ich möchte, dass der Film wieder
in die Kassette gelangt.

Besorge dir Negativhüllen für Kleinbildfilm (35mm) da müsste ein APS Film auch hineinpassen.

Gruß
Tom

Hallo!

Hallo! Ich habe noch eine Kamera, die obige Filme nutzt. (Ich
weiß, dass dies nicht mehr dem aktuellen Stand der Technik
entspricht -

Das APS System hat nie der Technik entsprochen, sondern war
von vornherein Beschiss, nämlich der Versuch weniger Film mit
schlechterer Qualität für den gleichen oder einen höheren
Preis wie Kleinbild zu verkaufen.

nicht richtig- die APS-Technologie war und ist Bedienerfreundlich, Laborfreundlich und nach ISO 9000* zertifizierbar. Datenaufzeichnung gibts bei keinem anderen Filmsystem.
Ich habe mit meiner SLR Bildqualität erreicht, die KB ziemlich alt aussehen lassen.
Natürlich haben Filmhersteller, Labor und Einzelhandel versucht, damit auch Geld zu verdienen, das ist freie Marktwirtschaft und kein Beschiß!
Das System ist (leider) durch die unmittelbar folgende Digital-Welle und die leider sehr einfachen Billigkameras, die es für dieses System gab, unter die Räder gekommen.

nur so lange die Kamera funktioniert sehe ich es
nicht ein, mir eine Digitalkamera zu kaufen).

Die Silberfotografie ist nach wie vor der Stand der Technik.
Die digitale ist nur eine neu hinzugekommene Alternative. Man
muss nicht unbedingt digital fotografieren.

richtig.

Hat jemand Erfahrungen damit, wie man ein Negativ wieder in
die APS-Kassette einspult? Muß man diese dazu öffnen?

Hintergrund meiner Frage: Ich erhielt jetzt vom Labor die
APS-Kassette entwickelt zurück, das Negativ war jedoch nicht
wie sonst in der Kassette sondern lag separat bei.

Da würde ich sagen: sei froh

nicht richtig. Die APS-Filme haben einen dünneren Schichtträger, als KB-Filme und sind entsprechend empfindlicher gegen Fingerabdrücke und Kratzer.
Die normale, mitgelieferte Patrone läßt sich nicht (kaum) zerstörungsfrei öffnen. Bei einer Nachbestellung in einem Großlabor (z.B. Cewe) wird der Filmstreifen wieder in eine Patrone reingesteckt. Oder frag vorher deinen Händler/Minilab-Betreiber, wie er das handelt.

Auf meine
telefonische Anfrage beim Labor erhielt ich den Hinweis, dass
hier ein Versehen vorliegt, die Negativqualität darunter
jedoch nicht leide. Schön und gut - nur Staub möchte ich nicht
gerne auf dem Negativ haben. Ich möchte, dass der Film wieder
in die Kassette gelangt.

Besorge dir Negativhüllen für Kleinbildfilm (35mm) da müsste
ein APS Film auch hineinpassen.

auch falsch - der APS-Film ist schmaler und würde in der KB-Hülle rutschen = verkratzen. Laß das bitte!!!

Hallo!

Das APS System hat nie der Technik entsprochen, sondern war
von vornherein Beschiss, nämlich der Versuch weniger Film mit
schlechterer Qualität für den gleichen oder einen höheren
Preis wie Kleinbild zu verkaufen.

nicht richtig- die APS-Technologie war und ist
Bedienerfreundlich, Laborfreundlich und nach ISO 9000*
zertifizierbar. Datenaufzeichnung gibts bei keinem anderen
Filmsystem.

Ja ok, Datenaufzeichnung gibt es keine. An die hab ich nicht gedacht, da ich sowas noch nie gebraucht habe.

Ich habe mit meiner SLR Bildqualität erreicht, die KB ziemlich
alt aussehen lassen.

Das müsstest du bitte präzisieren, denn erstens ist das was gut und was schlecht aussieht sehr relativ und kommt auf so manches an und zweitens spielen da mehrere Faktoren mit. Man muss doch aber mal allgemein davon ausgehen, dass das APS Format schlichtweg kleiner ist als KB mit den hieraus resultierenden Konsequenzen.

Natürlich haben Filmhersteller, Labor und Einzelhandel
versucht, damit auch Geld zu verdienen, das ist freie
Marktwirtschaft und kein Beschiß!

Freie Marktwirtschaft und Beschiss schließen sich nicht aus. Man muss doch nur daran denken, dass das APS Format z.B. damit beworben wurde, dass man nun in drei Formaten fotografieren könne. Stimmt natürlich in Wirklichkeit nicht, weil einfach nur ein Teil des Formates beschnitten wurde. Das meine ich.

Dass du, wenn du mit der Kamera umzugehen weißt, sehr gute Fotos damit gemacht hast ziehe ich gar nicht in Zweifel. Es ist aber auch nicht das, was ich gemeint habe.

Das System ist (leider) durch die unmittelbar folgende
Digital-Welle und die leider sehr einfachen Billigkameras, die
es für dieses System gab, unter die Räder gekommen.

nur so lange die Kamera funktioniert sehe ich es
nicht ein, mir eine Digitalkamera zu kaufen).

Die Silberfotografie ist nach wie vor der Stand der Technik.
Die digitale ist nur eine neu hinzugekommene Alternative. Man
muss nicht unbedingt digital fotografieren.

richtig.

Schön, da sind wir uns einig:wink:

Hat jemand Erfahrungen damit, wie man ein Negativ wieder in
die APS-Kassette einspult? Muß man diese dazu öffnen?

Hintergrund meiner Frage: Ich erhielt jetzt vom Labor die
APS-Kassette entwickelt zurück, das Negativ war jedoch nicht
wie sonst in der Kassette sondern lag separat bei.

Da würde ich sagen: sei froh

nicht richtig. Die APS-Filme haben einen dünneren
Schichtträger, als KB-Filme und sind entsprechend
empfindlicher gegen Fingerabdrücke und Kratzer.

Der Träger ist dünner? Das habe ich nicht gewusst, nun gut, da muss man dann halt stärker aufpassen. So schlimm, dass man das nicht heraußen lassen kann wird es dann doch auch nicht sein oder?

Die normale, mitgelieferte Patrone läßt sich nicht (kaum)
zerstörungsfrei öffnen. Bei einer Nachbestellung in einem
Großlabor (z.B. Cewe) wird der Filmstreifen wieder in eine
Patrone reingesteckt. Oder frag vorher deinen
Händler/Minilab-Betreiber, wie er das handelt.

Ja aber wird der Film nicht dadurch, dass man ihn wieder in eine Patrone gibt nicht mehr beansprucht als wenn man ihn gleich heraußen lassen würde? Nun gut, ich hab keine Ahnung wie das technisch funktioniert.

Auf meine
telefonische Anfrage beim Labor erhielt ich den Hinweis, dass
hier ein Versehen vorliegt, die Negativqualität darunter
jedoch nicht leide. Schön und gut - nur Staub möchte ich nicht
gerne auf dem Negativ haben. Ich möchte, dass der Film wieder
in die Kassette gelangt.

Besorge dir Negativhüllen für Kleinbildfilm (35mm) da müsste
ein APS Film auch hineinpassen.

auch falsch - der APS-Film ist schmaler und würde in der
KB-Hülle rutschen = verkratzen. Laß das bitte!!!

Also dass der Film schmaler ist, ist mir auch klar. War auch nur als Notbehelf gedacht, da es ja wahrscheinlich keine APS Hüllen gibt vermute ich. Wenn die KB Hülle eng anliegt, glaube ich nicht, dass das allzuviel rutscht.

Gruß
Tom

Hallo!

Ich habe mit meiner SLR Bildqualität erreicht, die KB ziemlich
alt aussehen lassen.

Das müsstest du bitte präzisieren, denn erstens ist das was
gut und was schlecht aussieht sehr relativ und kommt auf so
manches an und zweitens spielen da mehrere Faktoren mit. Man
muss doch aber mal allgemein davon ausgehen, dass das APS
Format schlichtweg kleiner ist als KB mit den hieraus
resultierenden Konsequenzen.

Mach ich: Hochwertige Kameras, z.B. alle SLR von Minolta, Nikon, Canon haben eine Einstellung, die die automatische Korrektur bei der Laborverarbeitung ausschaltet. Und die läßt sich Bild für Bild ein- bzw. abschalten. So gelingen endlich z.B. Sonnenuntergänge,Gegenlichtaufnahmen und weitere schwierige Lichtsituationen, wie bewußte Unter- oder Überbelichtungen problemlos, wenn die Belichtung exakt eingestellt ist.
Die kleinere Bildfläche wird durch die höhere Schärfe, bedingt durch die dünnere Trägerschicht (Weniger Schicht, weniger Streuung)wieder wettgemacht. Beim 13x18-Bild ist kein Unterschied sichtbar.

Natürlich haben Filmhersteller, Labor und Einzelhandel
versucht, damit auch Geld zu verdienen, das ist freie
Marktwirtschaft und kein Beschiß!

Freie Marktwirtschaft und Beschiss schließen sich nicht aus.
Man muss doch nur daran denken, dass das APS Format z.B. damit
beworben wurde, dass man nun in drei Formaten fotografieren
könne. Stimmt natürlich in Wirklichkeit nicht, weil einfach
nur ein Teil des Formates beschnitten wurde. Das meine ich.

Dieses Argument bezieht sich auf Gelegenheits-Knipser, die so auch ein tolles „Panoramafoto“ zu etwa 1/3 des Preises machen konnten, wie das sonst mit den damals verwendeten „Panoramakameras“, egal ob Einweg- oder KB-Kameras, bei denen ja das Negativ für Panoramafotos abgedeckt (!!!) wurde, möglich war. Der gleiche „Betrug“ liegt dann auch vor, wenn du dein Handy zum Diktieren, Fotografieren und als Walkman benutzt…

Da würde ich sagen: sei froh

nicht richtig. Die APS-Filme haben einen dünneren
Schichtträger, als KB-Filme und sind entsprechend
empfindlicher gegen Fingerabdrücke und Kratzer.

Der Träger ist dünner? Das habe ich nicht gewusst, nun gut, da
muss man dann halt stärker aufpassen. So schlimm, dass man das
nicht heraußen lassen kann wird es dann doch auch nicht sein
oder?

Ein Film, der offen liegt, ist immer gefährdeter, als in der Patrone.

Die normale, mitgelieferte Patrone läßt sich nicht (kaum)
zerstörungsfrei öffnen. Bei einer Nachbestellung in einem
Großlabor (z.B. Cewe) wird der Filmstreifen wieder in eine
Patrone reingesteckt. Oder frag vorher deinen
Händler/Minilab-Betreiber, wie er das handelt.

Ja aber wird der Film nicht dadurch, dass man ihn wieder in
eine Patrone gibt nicht mehr beansprucht als wenn man ihn
gleich heraußen lassen würde? Nun gut, ich hab keine Ahnung
wie das technisch funktioniert.

Der Film wird am Patronenkern (ähnlich wie bei KB) eingerastet bzw. angeklebt. Ich habe bei Filmen, die 50-100x gespult wurden, keine Kratzspuren entdecken können.

Besorge dir Negativhüllen für Kleinbildfilm (35mm) da müsste
ein APS Film auch hineinpassen.

auch falsch - der APS-Film ist schmaler und würde in der
KB-Hülle rutschen = verkratzen. Laß das bitte!!!

Also dass der Film schmaler ist, ist mir auch klar. War auch
nur als Notbehelf gedacht, da es ja wahrscheinlich keine APS
Hüllen gibt vermute ich. Wenn die KB Hülle eng anliegt, glaube
ich nicht, dass das allzuviel rutscht.

Ist sicher technisch möglich, das Problem liegt im System des Films. Wenn der Film geschnitten wird, sind die Daten auf dem Magnetstreifen (zumindest teilweise) nicht mehr lesbar.
D.h. Einstellungen des Seitenverhältnisses, Belichtungskorrekturen (wichtig für die Laborverarbeitung) Datum und Uhrzeit, werden nicht mehr berücksichtigt. Somit sind die Vorteile des APS-Systems verloren.

Grundsätzlich gehen diese Erläuterungen aber zu sehr ins Detail und haben mit den Fragen von ArPo nichts zu tun.
Er fragte, wie er den Film wieder in die Patrone bekommt. Ich bin sicher, daß er geeignetes Archivmaterial für die APS-Patronen besitzt oder zumindest kennt. Ich (und Du wahrscheinlich auch) weiß nicht, ob er mit einer billigen Knipskiste oder hochwertigen SLR o.ä. fotografiert und offensichtlich damit sehr zufrieden ist. Sonst hätte er das Teil sicher längst verschrottet.
Gruß
Heinz