Hallo,
ich habe neulich auf einem Empfang kleine leckere, frittierte Kichererbsenbällchen gegessen (nein, es waren keine Falafel). Die Dinger waren äußerst schmackhaft und recht scharf gewürzt (leichte Curry bzw. Kreuz-Kümmel-Note). Man sagte mir zwar, wie sie heißen, habe es aber leider vergessen. Sie wurden da jedenfalls kalt serviert mit einem Joghurt-Dip. Weiß jemand, worum es sich gehandelt haben könnte?
200 g getrocknete Kichererbsen, über Nacht eingeweicht
100 g Tahin (Sesampaste)
2 Knoblauchzehen, zerdrückt
Olivenöl
2 EL Zitronensaft
1 EL Olivenöl
Salz
Kichererbsen bei schwacher Hitze zwei Stunden zugedeckt kochen, bis sie sehr weich sind. Abgießen, etwas Garflüssigkeit zurückhalten, im Mixer pürieren. Tahin, Knoblauch, Zitronensaft und soviel Olivenöl hinzufügen, bis eine geschmeidige, fast sämige Konsistenz entsteht, eventuell auch etwas Garflüssigkeit hinzufügen. Abkühlen lassen. Auf kleinen Tellern servieren, mit Olivenöl beträufeln. Dazu reicht man Pita.
Falafel:
500 g getrocknete Kichererbsen (über Nacht eingeweicht)
1 Tasse Bulgur
2-3 Stück Pitabrote, in Wasser eingeweicht (zur Not gehen auch Semmeln)
1 Bund Korianderkraut (Petersilie geht notfalls als Ersatz)
1 kleine Zwiebel
mind. 3 Knoblauchzehen
1 EL Salz
1 EL Kreuzkümmel
1/2 EL Koriander
2 EL Kurkuma (Gelbwurz)
Öl zum Frittieren
Bulgur in Wasser einweichen. Die Kichererbsen weich kochen (ohne Salz!), dann in der Küchenmaschine zerkleinern. Den gequollenen, abgetropften Bulgur, die ausgedrückten Pitabrote und die Gewürze mit dem Kichererbsenpüree vermischen. Etwa walnussgroße Kugeln formen, im heißen Öl rasch frittieren. Dazu passen Humus oder eine Sauce aus Joghurt, z. B. mit Olivenöl, Zitronensaft und Knoblauch gewürzt, und - nicht bibelgemäß - ein Salat aus Paradeisern, Paprika und Gurken. Eine ganz andere Variante: Falafel mit rohem Sauerkraut