Liebe bei der ARAG (noch) versicherte Rechtschutzkunden:
Habe nach 36 !!! Jahren urplötzlich die Kündigung erhalten, obwohl ich die Versicherung m.E. nicht überbeansprucht habe: 1 Prozess vor 15 Jahren, 2-3 Anfragen.
Lapidarer Einheits-Kündigungstext: man macht von der Möglichkeit, einen Vertrag zu kündigen, gem. § 8 ARB Gebrauch. Punktum!
Bei tel. Nachfragen habe ich im Vertrauen erfahren, das es 60.000 anderen Versicherten ebenso ergangen sein soll.
Auf meine schriftliche Nachfrage wurde mir geantwortet:
O-Text Anfang: Die ARAG ermittelt anhand statistischer Methoden, wie sich das Verhältnis zwischen Ertrag und Kosten Ihres Vertrages bisher entwickelt hat. Daraus wird eine Prognose für die zukünftige Entwicklung erstellt. Je nach Ergebnis entscheiden wir, ob wir den Vertrag fortführen möchten oder nicht. In Ihrem Fall haben wir uns entschieden, Ihren Vertrag gem. § 8 der allg. Bedingungen für die Rechtsschutzversicherung zu kündigen. MFG O-Text Ende.
Ich habe nichts gegen die Kündigung - nur der Stil gefällt mir nicht.
Und die Hintergründe würde ich auch gerne wissen. Das sollte man sich nach 36 Jahren Versicherungstreue verdient haben.
Wenn man den Gerüchten trauen darf: sollen vielleicht jetzt alle Altverträge in Hinblick auf die ab Juli 04 anstehenden erheblichen Verteuerungen im Rechtswesen gekündigt werden, um bei Neuverträgen grössere Preiserhöhungen durchzusetzen und durch Splittung und Ausgliederung bisher mitversicherter Vertragsinhalte Aufpreise zu erzielen?
Na - dann man Prost, liebe Versicherte! Das wird teuer!
Wenn das das Ziel der ARAG sein sollte - es gibt auch andere Versicherer - die zudem billiger/besser sein sollen!
Und nun zu meiner Frage an Euch:
WER WEISS ETWAS GENAUERES - WER HAT ETWAS GEHÖRT - WER IST EBENFALLS BETROFFENER ???
Wir sollten uns zusammentun - Einigkeit macht stark und die Presse munter!
In diesem Sinne
jetzt schon Danke für Eure Meldung (wird absolut vertraulich behandelt)
Angelica