ich naehere mich langsam dem Ende meines Studiums und ueberlege was ich denn nun eigentlich einmal machen moechte. Ich studiere eigentlich „Marketing & International Management“ (auf Englisch). Ich bin in meinem vorletzten Semester und habe 4 Semester in Holland (meine Heimuni quasi) studiert, 2 Semester in Spanien und bin jetzt fuer ein Jahr in England.
Am meisten habe ich waehrend meines Studiums allerdings ueber andere Kulturen und vor allem Sprachen gelernt. Ich spreche eigentlich fliessend Englisch, Spanisch und Hollaendisch auch auf einen ordentlichen Niveau. Ich glaube ich habe nicht so viel Lust ins wirkliche Businessleben einzutauchen und wuerde meine Faehigkeiten lieber andersweitig nutzen.
Mein Sprachfaehigkeiten sind allerdings noch ein wenig davon entfernt als Dolmetscher, Uebersetzer oder aehnliches zu arbeiten. Wie erwirbt sich solche Qualifikationen? Und was koennte man sonst noch so in die Richtung machen. Ich moechte auch eigentlich nicht nach Deutschland (wo ich ja eigentlich schon seit fast 4 Jahren nicht mehr wohne), sondern wieder nach Spanien.
Lieber Bastian,
Die Arbeit eines Übersetzers kommt gleich nach dem eines Galeerensklavens. Es gibt natürlich, Leute, die als Überstzer trainieren und später, meist in die Muttersprache, übersetzen, aber viele kommen eher durch Ihre Fachspezialität dazu. Meine Erfahrung ist, dass man in fremden Gebieten schwere Fehler machen kann. Ich habe gerade eine Übersetzung überprüft. Es war gut gemacht, aber nicht von einer Fachperson und wahrscheinlich nicht von einem Muttersprachler. Es waren eine Reihe von peinlichen Missverständnissen und unpassenden Ausdrücke drin. Die Überarbeitung hat so lange gebraucht, wie wenn vorher überhaupt nicht übersetzt worden wäre.
Mit Deiner Vielsprachigkeit, scheint mir eine Tätigkeit als Vermittler eher passend. Vieleicht ein EU-job, oder als Länderbearbeiter bei einer international tätigen Firma. Man verlangt nicht totale Perfektion, sondern gute Umgangsformen in den verschiedenen Sprachen.
Grüsse,
Mike
vielen Dank fuer Deine Antwort. Ich hatte dann schon gedacht mich vielleicht auf die Wirtschaft zu spezalisieren. Ich habe dann mehr an soetwas wie Freelancer gedacht. Je wie man gerade Lust hat und nur neben dem eigenen Beruf. Ich habe schon an so eine Art „Laenderbearbeiter“ gedacht. Also, danke nochmal.
Bastian
Lieber Bastian,
Die Arbeit eines Übersetzers kommt gleich nach dem eines
Galeerensklavens. Es gibt natürlich, Leute, die als Überstzer
trainieren und später, meist in die Muttersprache, übersetzen,
aber viele kommen eher durch Ihre Fachspezialität dazu. Meine
Erfahrung ist, dass man in fremden Gebieten schwere Fehler
machen kann. Ich habe gerade eine Übersetzung überprüft. Es
war gut gemacht, aber nicht von einer Fachperson und
wahrscheinlich nicht von einem Muttersprachler. Es waren eine
Reihe von peinlichen Missverständnissen und unpassenden
Ausdrücke drin. Die Überarbeitung hat so lange gebraucht, wie
wenn vorher überhaupt nicht übersetzt worden wäre.
Mit Deiner Vielsprachigkeit, scheint mir eine Tätigkeit als
Vermittler eher passend. Vieleicht ein EU-job, oder als
Länderbearbeiter bei einer international tätigen Firma. Man
verlangt nicht totale Perfektion, sondern gute Umgangsformen
in den verschiedenen Sprachen.
Grüsse,
Mike