… eigentlich bin ich mit meiner Lerngruppe im Studium ganz zufrieden (es hätte mich wirklich schlimmer treffen können!), aber mittlerweile - nach fast zweieinhalb Jahren - dreh ich manchmal fast am Rad.
Klar muss man sich in einer Gruppe arrangieren, aber jeder verfolgt auch sein eigenes Ziel und hat seine eigenen Vorstellungen…
Im Moment arbeiten wir an einer Facharbeit und das eine oder andere Mal verzweifle ich fast, wenn ich Mails bekomme wo Änderungsvorschläge gemacht werden, die einfach - zumindest für mich - unvorstellbar sind.
Aber vor allem ist es ja so, dass man seine Kollegen mittlerweile einzuschätzen weiß. Der eine ist faul, der andere unzuverlässig und wieder ein anderer hat einfach einen grauenhaften Schreibstil… und und und… Man rauft sich irgendwie zusammen und versucht alle Meinungen in eine Arbeit zu verpacken… Manchmal geht das aber echt nicht so einfach!
Ich erinnere mich an einmal, wo es mal so richtig laut bei uns wurde - der Tag wurde übrigens als der produktivste und damit der beste Moment in der Projektarbeit empfunden.
Was haltet ihr von Projektgruppen?
Habt ihr auch negative / positive Erfahrungen gemacht?
Ich hoffe ich finde hier jemanden, der das Gleiche wie ich / wir durchmacht. Nur um etwas mentale Stärkung zu bekommen!
Nicht viel. Gruppenarbeit macht viel mehr Arbeit als nötig wäre. Es gibt in Arbeitsgruppen immer einige faule Säcke, die man mit seiner eigenen Arbeit durchschleift. Die Ergebnisse sind in der Regel nicht besser sondern eher schlechter, wegen Kompromissen in der Gruppe.
Habt ihr auch negative / positive Erfahrungen gemacht?
Das positive daran ist, dass man prächtige Spontanparties mit den Gruppenmitgliedern feiern kann. Kann, nicht muss.
Was haltet ihr von Projektgruppen?
Habt ihr auch negative / positive Erfahrungen gemacht?
Ich hoffe ich finde hier jemanden, der das Gleiche wie ich /
wir durchmacht. Nur um etwas mentale Stärkung zu bekommen!
meine Erfahrungen sind gemischt. Im Studium wird man ja quasi gezwungen in Gruppen zu arbeiten. Wenn man Glueck hat, erwischt man eine Gruppe in der Kenntnisse und Qualifikationen gut verteilt sind, soll z.B. fuer praktische Informatik heissen: es gibt einen Fachmann fuers Entwickeln von Algorithmen (wobei der ein wenig Ahnung davon hat was geht und was geht nicht), einen der das Ganze implementieren kann (wobei der auch evtl. Fehler in den Algorithmen bemerkt), und einen der gut dokumentiert. Ist man eingearbeitet, wechselt man die Aufgaben untereinander. So kriegt jeder ein Stueck vom Kuchen ab.
Etwas suboptimaler ist sowas wie „Du programmierst, ich mach die Theorie“. In Wirklichkeit ™ sieht es aber eher so aus, dass mindestens einer aus der Gruppe gar nix tut, was sich spätestens in der Prüfung raecht. Noch suboptimaler: es gibt einen der meint, alles selbst zu können und zudem noch absolut lernresistent ist. Besonders beliebt bei Informatikstudenten die seit dem Kindergarten Basic/Pascal/Python/sonstwas „koennen“ und nicht bereit sind, Konzepte
anderer Sprachen zu verinnerlichen (was in Basic ging muss auch in C gehen und zwar genau so, wenn nicht ist C Mist).
Alle diese Faelle habe ich so im Studium erlebt, wobei es mit fortschreitendem Semester immer besser wird . Meistens. Manchmal.
Nicht viel. Gruppenarbeit macht viel mehr Arbeit als nötig
wäre. Es gibt in Arbeitsgruppen immer einige faule Säcke, die
man mit seiner eigenen Arbeit durchschleift. Die Ergebnisse
sind in der Regel nicht besser sondern eher schlechter, wegen
Kompromissen in der Gruppe.
Eine Gruppe lebt von Kompromissen, oder?
Ausser einer macht sich selbst zum Anführer…
Das positive daran ist, dass man prächtige Spontanparties mit
den Gruppenmitgliedern feiern kann. Kann, nicht muss.
Etwas suboptimaler ist sowas wie „Du programmierst, ich mach
die Theorie“. In Wirklichkeit ™ sieht es aber eher so aus,
dass mindestens einer aus der Gruppe gar nix tut, was sich
spätestens in der Prüfung raecht.
Wobei es natürlich auch Fälle gibt, wo einfach erstmal nur einer dran arbeiten kann…