mal angenommen, ein Unternehmen führt IT-Dienstleistungen per Fernwartung aus. Das Unternehmen möchte sich gegen verspätete Reklamationen absichern.
Würden Arbeiten vor Ort ausgeführt, würde man sich eine Unterschrift geben lassen, dass die Arbeiten ordnungsgemäß ausgeführt wurden.
Per Fernwartung ist das nicht möglich.
Bisher hat man den Kunden ein Abnahmeprotokoll per Mail/Fax zugesendet, das der Kunde unterschrieben zurücksenden sollte.
Leider funktioniert das nicht zuverlässig, da viele Kunden das Abnahmeprotokoll nicht zurücksenden, obwohl sie keine Reklamationen haben.
Wie kann man soetwas am Besten lösen, um im Falle verspäteter Reklamationen rechtlich abgesichert zu sein?
ich denke, dass Dein unterschriebenes Protokoll sowieso ziemlich wertlos ist. Du kannst Dich im Fehlerfall doch nicht darauf berufen, dass der Kunde bestätigt hat, dass Deine Arbeiten ordnungsgemäss durchgeführt wurden. Das kann der Kunde doch gar nicht beurteilen. Und auch kein Richter wird Dir im Ernstfall Recht geben, weil ein Kunde so etwas unterschrieben hat. Damit ist höchstens dokumentiert, dass Du überhaupt etwas gemacht hast. Aber was hat das schon für einen Wert?
Das beste Indiz für die korrekte Ausführung Deiner Arbeit dürfte die bezahlte Rechnung sein.
ich denke, dass Dein unterschriebenes Protokoll sowieso
ziemlich wertlos ist. Du kannst Dich im Fehlerfall doch nicht
darauf berufen, dass der Kunde bestätigt hat, dass Deine
Arbeiten ordnungsgemäss durchgeführt wurden. Das kann der
Kunde doch gar nicht beurteilen.
Das beste Indiz für die korrekte Ausführung Deiner Arbeit
dürfte die bezahlte Rechnung sein.
Wieso ist der Kunde beim Unterschreiben eines Abnahmeprotokolls völlig ahnungslos, beim Überweisen der zugehörigen Rechnung aber plötzlich nicht mehr? Bzw. warum soll eine Abnahmebestätigung wertlos sein, die u.U. taggleiche Bezahlung aber ein starkes Indiz?
aus eigener Erfahrung weiß ich, dass zB Netviewer die Remotesessions aufzeichnen kann. Afaik wurde Netviewer von Citrix gekauft und soll durch Citrix GoToAssist ersetzt werden. Auch hier ist es möglich die Sessions aufzuzeichnen.
So kann im Zweifelsfall anhand des Videos genau nachgewiesen werden was per Remote getan wurde.
ich denke, dass Dein unterschriebenes Protokoll sowieso
ziemlich wertlos ist. Du kannst Dich im Fehlerfall doch nicht
darauf berufen, dass der Kunde bestätigt hat, dass Deine
Arbeiten ordnungsgemäss durchgeführt wurden. Das kann der
Kunde doch gar nicht beurteilen.
Ob Arbeiten ordnungsgemäß ausgeführt wurden, kann ich doch auch beim PKW usw. nicht beurteilen. Dafür müsste ich ja Experte sein und würde die Arbeiten dann ja selbst durchführen.
Dafür gibt es ja schließlich Gewährleistung.
es geht vor allem darum, nachzuweisen, dass man den Kunden über bestimmte Dinge informiert hat, beispielsweise, dass er Datenbanken, die an bestimmten Stellen liegen, regelmäßig sichern muss.
Das beste Indiz für die korrekte Ausführung Deiner Arbeit
dürfte die bezahlte Rechnung sein.
Dann kann der Kunde später ja immer noch sagen, dass man ihn nicht richtig informiert hat, s.o.
Wieso ist der Kunde beim Unterschreiben eines
Abnahmeprotokolls völlig ahnungslos, beim Überweisen der
zugehörigen Rechnung aber plötzlich nicht mehr? Bzw. warum
soll eine Abnahmebestätigung wertlos sein, die u.U. taggleiche
Bezahlung aber ein starkes Indiz?
Gibt es keine Möglichkeit, ohne Unterschrift eines Kunden trotzdem nachzuweisen, dass man ihn entspr. informiert hat?