Arbeitgeber diktiert Fragen über Untersuchung

Mein Arbeitgeber bittet mich nach einer längeren Krankheit um eine Arbeitsmedizinische Untersuchung da er glaubt das ich noch nicht 100% Dienstfähig sei.
Ich war mit der Untersuchung einverstanden.

Der Arbeitgeber formuliert einige Fragen die der Arbeitsmediziner mir während der Untersuchung stellen soll. Diese Info habe ich von dem Arbeitsmediziner erhalten der mich vor der Untersuchung angerufen hatte.

Er äußerte seine Bedenken gegen die Fragen da Sie wirklich sehr ungewöhnlich waren. Schriftlich wollte mir der Arzt die Fragen nicht mitteilen.

Ich wurde also untersucht oder mehr befragt zu meinem Gesundheitszustand und habe auch ein Artest beigebracht das ich nicht Arbeitsunfähig bin.

Nach einigen Wochen habe ich den Arbeitsmediziner angeschrieben und gefragt wann ich das Ergebnis der Untersuchung erhalte. Die Antwort: Die Fragen die der AG vorab an den Betriebsarzt geschickt hatte wurden an den AG beantwortet zurück geschickt.

Ich frage mich also war der AG überhaupt berechtigt dem Betriebsarzt Fragen über meinen Gesundheitszustand zu diktieren? War der Arzt berechtigt die Fragen beantwortet an den AG zurückzuschicken?

hallo,

zunächst einmal, ich bin kein experte für die arbeitsmedizin.
aber ich weiß, dass der arbeitgeber gegenüber seinen angestellten eine fürsorgepflicht hat. somit ist es verständlich, dass dein arbeitgeber gewissheit über deinen gesundheitszustand haben möchte. es ist somit nicht ungewöhnlich, dass der betrieb ein gesundheitszeugnis verlangt. es dient ja schließlich auch zu deinem schutz.
mfg
mpu24

Danke trotz allem für deine schnelle Antwort.

Gruß LMU69