Hallo Zusammen,
jemand arbeitet in einem Diestleistungsunternehmen (Bauingenieurbüro) nähe Kassel. Nun will der Chef diese Person für ca. 1 Jahr zum Kunden vor Ort nach Hamburg schicken.
Dieses fiktive Person müsste am Sontag nachmittag losfahren und würde am Freitag erst sehr spät wieder zu Hause sein. Fahrzeit wäre in diesem Fall übriegens Freizeit, die Arbeitszeit beginnt / endet vor Ort. Das heisst diese Person hätte 1 Jahr nur am Samstag frei und zu 40 Arbeitsstunden kommen noch 12 Stunden Fahrzeit hinzu.
Hinzu kommt noch, dass 3 Ingenieure sich in diesem Fall ein Firmenwaagen teilen sollen. Das heisst bevor die 6 stündige Fahrt nach Hamburg beginnt / endet muss man noch eine Stunde umherfahren um sich zu treffen und ist auch noch auf die Fahrzeiten dieser Kollegen angewiesen.
Nun die Frage: Kann das alles so richtig sein. Kann man wirklich für 1 Jahr so weit von seinem zu Hause und seiner Familie weggeschickt werden und das auch noch zu so mieserablen Bedingungen.
Was kann der fiktiven Person passieren, wenn diese sich weigert nach Hamburg zu gehen.
Vielen Dank schon im Voraus für Eure Hilfe!
Ein wenig OT
Hallo,
Kassel Hamburg in eine Richtung 6 h? Handelt es sich bei dem Auto um ein Matchboxauto?
Das sind round about 300 km. Für die braucht man nicht mal die Hälfte… Da der Rest auch sehr unflexibel klingt (Stichwort Kollegen abholen), gibt es von mir ein verwundertes Augenrollen.
LG Petra
Hallo Annika,
wieso 12 Stunden Fahrtzeit? Wo wohnt denn der AN?
Gruß
Samira
Hallo,
die Orte waren fiktiv, die Fahrzeit sind aber tatsächlich 6 Stunden. Das mit den Kollegen abholen stimmt aber leider, die Augen habe ich aber auch gerollt.
Hi!
Dieses fiktive Person müsste am Sontag nachmittag losfahren
und würde am Freitag erst sehr spät wieder zu Hause sein.
Wieso?
Gibt es in Hamburg keine Wohnmöglichkeiten?
Gruß
Guido
Ich bitte nur noch um erst gemeinte Ratschläge und keine Kommentare zu Wohnsituation und Fahrzeit sondern lediglich zum eigentlichen Problem.
Danke
Hallo,
Ich bitte nur noch um erst gemeinte Ratschläge und keine
Kommentare zu Wohnsituation und Fahrzeit sondern lediglich zum
eigentlichen Problem.
[…]
Zum eigentlichen Sachverhalt ist zu sagen, dass es auch auf den Arbeitsvertrag ankommt. Was steht dort denn drin in Bezug auf den Arbeitsort?
Hier noch zwei Links, die vermutlich auch schon ein wenig helfen:
http://www.rechtsanwaltdrpalm.de/versetzung_umsetzun…
http://www.frag-einen-anwalt.de/forum_topic.asp?topi…&
Gruß
Ultra
[Team: Off-Topic-Bemerkung entfernt]
Das IST ernst gemeint!
Denn genau dieses Argument ist es in der Regel, was die Reisezeit zum Privatvergnügen werden lässt.
Gruß
Guido
Nun die Frage: Kann man wirklich für 1 Jahr so weit von seinem zu
Hause und seiner Familie weggeschickt werden und das auch noch zu so
mieserablen Bedingungen.
Das kann Dir nur ein Anwalt sagen, der alle Unterlagen prüft.
Dein Arbeitgeber hat jedenfalls scheinbar keine andere Wahl, als 3 Ingenieure vor Ort beim Kunde einzusetzen.
Was kann der fiktiven Person passieren, wenn diese sich
weigert nach Hamburg zu gehen.
Sie kann z.B. gekündigt werden.
Dein Problem ist aber ein anderes: Wieso klammerst Du Dich an so einen „miserablen“ Job, und suchst Dir nicht umgehend etwas Neues?
Vor allem: Das Problem mit der Versetzung wird bei Deinem jetzigen Arbeitgeber auch in Zukunft immer lauern!!! Wie wäre es damit, eine dauerhafte Lösung des Problemes zu suchen und zu finden?
Ich persönlich würde an Deiner Stelle folgendes tun:
Ich würde mit dem Arbeitgeber reden, ob ich erstens eine Entschädigung für den auswärtigen Job bekommen kann, und ob die Arbeitszeit eigenverantwortlich flexibel gestaltet werden kann. Wenn Du sowieso in Hamburg rumhängst, würde es Sinn machen, an vielen Tagen so lange wie möglich zu arbeiten, und z.B. dafür immer einen Wochentag frei zu machen. Ich würde dann ggf. auch die Heimfahrt selber zahlen, sofern der Dienstwagen an diesem Tag nicht zur Verfügung steht.
Wenn der Arbeitgeber nichts extra springen lassen würde, und mich die arbeitszeit nicht selber einteilen lassen würde, dann würde ich ihm die rote Karte zeigen.
Hallo,
Was kann der fiktiven Person passieren, wenn diese sich
weigert nach Hamburg zu gehen.
Das ist eingentlich eine Rechtsfrage - dafür gibt es ein geeigneteres Brett.
Ich vermute (vorsicht: unverbindlich!) mal, dass das von den arbeitsvertraglichen (ggf. inkl. Tarifvertrag etc.) Regelungen abhängt. Genauer: Was dort als Arbeitsort angegeben ist. Wenn ein temporärer oder dauerhafter Einsatz auch an anderen Orten erlaubt ist, dann kann es bei einer Weigerung, diesen Passus des Arbeitsvertrags zu akzeptieren, zur Abmahnung kommen.
Wenn der Arbeitsort vertraglich als der „Heimatort“ definiert ist, kann man evtl. Widerspruch einlegen, bessere Vertragsbedingungen herausholen oder ähnliches.
Vielen Dank schon im Voraus für Eure Hilfe!
Bitte sehr,
Bombadil2
ganz ehrlich… wenn die „fiktive“ Person ihren Job behalten möchte, muss sie wohl in den sauren Apfel beißen …
Warum nicht ein günstiges Zimmer in Hamburg nehmen?