Arbeitgeber schmeißt den Schichtplan um wie es ihm passt

Mein Ehemann arbeitet seit 2004 in einem Unternehmen in dem Dreischichtbetrieb ist. Laut Arbeitsvertrag richten sich die Arbeitszeiten nach der „betrieblichen Übung“. Im Mai 2009 teilte der Arbeitgeber per Einschreiben mit, dass er ab sofort in Normalzeit, d.h. von 6-14 Uhr, arbeiten soll. Andere Arbeitszeiten werden von dem Arbeitgeber nicht geduldet und auch nicht bezahlt, hieß es. Und dass nur bei meinem Mann, die anderen arbeiteten wie gehabt weiter. Mein Mann hat es akzeptiert und hat weiter nur Normalschicht gearbeitet. Jetzt wird er aber in die Dauerspätschicht eingeteilt, ohne vorherige Absprache. Mein Mann ist damit nicht einverstanden, doch den Chef juckt es gar nicht. Kann man dagegen etwas tun? Kennt sich jemand damit aus?
Vielen Dank im Voraus.

Hallo,
gibt es keinen Betriebsrat,den er einschalten kann?
Man will ihn wohl mürbe machen.
Ansonsten kann ich da auch nicht weiterhelfen.

Mein Ehemann arbeitet seit 2004 in einem Unternehmen in dem
Dreischichtbetrieb ist. …
Kennt sich jemand damit aus?
Vielen Dank im Voraus.

Hallo 19maxell80,
leider kann ich dir da keine konkrete Auskunft geben, aber sicherlich kommt es in erster Linie darauf an, was im Arbeitsvertrag steht. Dass nur dein Mann davon broffen ist, finde ich schon sehr merkwürdig, denn dann kann es ja wohl kaum mit innerbetrieblichen Abläufen zu begründen sein. In manchen Fällen ist es allerdings so, dass man einer Veränderung der im Arbeitsvertrag getroffenen Regelung widersprechen muß, damit sie nicht wirksam wird.Ohne Rücksprache den Schichtplan dauerhaft zu ändern, und das nur für einen Einzelnen, klingt für mich sehr nach Willkür. Vielleicht gibt es im Betrieb einen Gewerkschaftsvertreter, bei dem man sich erkundigen kann, welche Rahmenbedingungen im konkreten Fall dem Arbeitsverhältnis zu Grunde liegen. Wenn dein Mann absolut nicht so weiterarbeiten kann oder will, solltet ihr euch an einen auf Arbeitsrecht spezialisierten Anwalt wenden.
Tut mir leid, dass ich keine hilfreichere Antwort geben konnte, wünsche euch aber trotzdem viel Erfolg in eurer Sache.
Hesi65

hi, ich habe mich mit einem bekannten kurz geschlossen und ihn gefragt, da er selber sich super auskennt und bald anwalt wird.
also das hat er mir zurückgeschrieben…

Im Mai 2009 gab es eine vom AN akzeptierte Änderungskündigung. Hieraus
könnte der AG eine betriebliche Übung herleiten mit der Folge, dass der AN
auch die aktuelle Änderungskündigung akzeptieren muss oder gehen wird.
Er kann dagegen nicht wirklich etwas tun.
Sofern es in dieser Firma einen Betriebsrat gibt, ist dieser natürlich
hinsichtlich Arbeitszeit und Kündigung zu involvieren.

sorry,dass ich dir keine positive nachricht mitteilen konnte…
gruß
HA79

Kann nur empfehlen einen Anwalt aufzusuchen. Ich weiß
nicht was mit Ihren Mann und mit mit dem Arbeitgeber im
Vorfelt geschehen ist.Es muß ja ein bestimmten Grund vorhanden sein.

haloMein Ehemann arbeitet seit 2004 in einem Unternehmen in dem
Dreischichtbetrieb ist. Laut Arbeitsvertrag richten sich die
Arbeitszeiten nach der „betrieblichen Übung“. Im Mai 2009
teilte der Arbeitgeber per Einschreiben mit, dass er ab sofort
in Normalzeit, d.h. von 6-14 Uhr, arbeiten soll. Andere
Arbeitszeiten werden von dem Arbeitgeber nicht geduldet und
auch nicht bezahlt, hieß es. Und dass nur bei meinem Mann, die
anderen arbeiteten wie gehabt weiter. Mein Mann hat es
akzeptiert und hat weiter nur Normalschicht gearbeitet. Jetzt
wird er aber in die Dauerspätschicht eingeteilt, ohne
vorherige Absprache. Mein Mann ist damit nicht einverstanden,
doch den Chef juckt es gar nicht. Kann man dagegen etwas tun?
Kennt sich jemand damit aus?
Vielen Dank im Voraus.

Hallo u. guten Tag,
aus persönlichen Gründen kann ich erst heute antworten, Entschuldigung.
Leider kenne ich mich mit der Materie nicht aus und kann nicht helfen.
Gruss
Rugby1