Arbeitgeber verzögert Vertrag und zahlt Vorschuss

Guten Tag,

ich habe folgendes Problem: ich habe Novmeber als Teilzeitkraft in einem Bekleideungsgeschäft begonnen und warte seitdem auf meinen Vertrag bzw. werde immer wieder vertröstet. Im letzten Monat habe ich 92 Stunden gearbeitet, abgerechnet wurden mir aber nur 42,95, mein Chef bezeichnete das als Vorschuss, weil er mich ohne Vertrag nicht abrechnen könne. Er hat mich auch noch nicht hinsichtlich Sozialversichung gemeldet, so dass ich selbst die Krankenkasse bezahlen muss. So war das nicht abgesprochen! Er versprach mir erneut, mir den Vertrag zu schicken, sobald wir uns dann einig sind, würde er mir den Rest ausbezahlen. Wieder kam kein Vertrag. Ich wollte mich dann auf den mündlichen Vertrag berufen, darauf wurde aber nicht näher eingegangen. Nun versprach mir seine Frau, das zu übernehmen, mir einen Vertrag zu schicken und wegen des Geldes eine Lösung zu finden. Ich möchte nun aber nicht mehr dort arbeiten. In der Zwischenzeit habe ich auch eine neue Anstellung gefunden, ab 01. Januar, da mich die Situation verunsichert hat.

Wie komme ich da am besten raus? Ist es überhaupt rechtlich tragbar, dass mich der Arbeitgeber als Teilzeitkraft arbeiten lässt, zu wenig bezahlt und mich noch nicht einmal meldet?

Vielen Dank im Voraus für hilfreiche Tips!

wenn du garnichts weiter in der hand hast ausser die mündliche absprache ist dies natürlich sehr schlecht denn du kannst weder nachweisen das du dort beschäftigt bist noch kannst du nachweisen wieviele stunden du wirklich gearbeitet hast bzw wieviele du bezahlt bekommen solltest. ich an deiner stelle würde diesen arbeitgeber beim arbeitsamt oder einer vergleichbaren stelle negativ melden und dann dort auch nicht mehr erscheinen da du ja dein geld so wie es aussieht nicht bekommen wirst! ich hoffe ich konnte dir etwas helfen. gruß mario

Hallo Mario,

vielen Dank für deine Antwort. Auch wenns schade ums Geld ist, bin ich froh, wenn ich dort nicht mehr hin muss. Ich war mir nur nicht ganz sicher, ob mich mein Arbeitgeber dann auf Schadensersatz verklagen kann, wenn ich einfach gehe, weil ich aufgrund eines mündlichen Vertrages ja eigentlich eine Kündigungsfrist von 4 Wochen hätte. Aber er kann mir vermutlich auch nichts anhaben, da sonst raus kommt, dass er mich nicht entsprechend gemeldet hat.

Also wie gesagt danke und viele Grüße