Er wurde mir eine fristlose Kündigung gegeben und es stand drin, ich habe den Geschäftsführer tätlich angegriffen. Das ist natürlich gar nicht passiert!!! Der andere Geschäftsführer, der in der Besprechung beteiligt war kann natürlich zeugen, dass ich tatsächlich angegriffen habe. Reicht seine Zeuge aus? Kann er im Gericht durchkommen?
was für eine Scheiße! Wenn die beiden sich gegenseitig unterstüzten, hast Du kaum Chancen! Bitte gehe zu einem Anwalt. Hier kann ich Dir wenig weiterhelfen. Du musst aber kämpfen, sonst bekommst Du noch nicht einmal Arbeitslosengeld, weil Sperrfrist!!!
Gruß
Daniel
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Anwahlt ist schon da und Klage auch. Der AG gab mir eine Kündigung wegen Angriffs und am nächsten Tag bittete er mir die Hälfte der Gage an! Hätte ich ihn angegriffen, hätte er mir nichts angeboten! Er hat sich sogar bist meiner Wohnung getraut, um mir den Brief zu geben
Was ich aber wissen möchte… werden fristlose Kündigungen in Deutschland vom Richter leicht zugestimmt? Er konnte mir auch ein Mordversuch vorwerfen…
Sind die Zeuge wirklich so entscheidend in einem solchen Prozess?
Hallo Chris,
alle Arbeitsgerichte in Deutschland sind erst einmal auf der Seite des Arbeitnehmers. Der erste Gerichtstermin ist ein Gütetermin. Hier werden auch gar keine Zeugen geladen, sondern nur Du und Dein Arbeitgeber (evtl. mit Anwalt) Hier werden dann erst einmal (möglichst) vernünftig alle Kündigungsgründe erläutert und dann in 90 % aller Fälle ein Vergleich geschlossen.
Aber Risiko gibt es immer beim Gericht. Nicht beim ersten Termin, aber dann im zweiten (sogenannten) Kammertermin. Dann kann es sein, dass Deine Klage abgewiesen wird, welches aber aus meiner Sicht und so wie Du es schilderst, höchst uunwahrscheinlich ist.
Viel Glück
Daniel
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]