folgende situation:
ein kleiner betrieb hat reguläre arbeitszeiten von 08.00 uhr bis 17.00 uhr. der arbeitnehmer ist auch schon pünktlich immer um spätestens 08.00 uhr vor der tür. aber leider hat nur der chef einen schlüssel und so kommt es, dass der AN immer vor der tür warten muss. das sind dann so 20 - 30 min. immer. kam auch schon länger vor.
und das grad im winter. also sitzt der AN im auto und lässt den motor laufen damit er nich erfriert…was auch sprit kostet jeden tag.
der AN hat es auch schonmal eine zeitlang so gemacht, dass er selbnst erst zwischen 08.30 uhr und 08.45 uhr zur arbeit kommt, damit er nicht so lang frieren muss bzw. es nicht soviel sprit kostet (was auch die umwelt belastet, aber das nur nebenbei!!). die folge war eine mündliche „ermahnung“ seitens dem AG. jetzt kommt der AN wieder pünktlich und muss warten!
was kann man als AN da machen?? gibts irgendwelche richtlinien oder gesetzte oder dergleichen??
Richtlinien oder Gesetze habe ich nicht für Dich. Aber trotzdem einen gut gemeinten Tip:
Was sagt denn der Chef zu der Situation? Er legt Arbeitszeiten von 8.00 bis 17.00 fest und ist - wenn ich Dich richtig verstehe - selbst nicht um 8.00 da. Ist grundsätzlich sein gutes Recht, wenn ihm der Laden gehört. Aber er hindert Dich ja tatsächlich daran, Deiner Pflicht nachzukommen, um 8.00 mit der Arbeit zu beginnen.
Wie sieht es denn abends aus? Ist dann wirklich pünktlich um 17.00 Schluß? Oder erst um 17.18, wenn er morgens auch erst um 8.18 die Tür aufgeschlossen hat?
Vielleicht findet ihr ja einen Kompromiss, der beiden entgegen kommt. Vielleicht kannst Du ja künftig „frühestens“ um 8.05 kommen. Wenn dann ein kleiner Stau ist unterwegs, kann es auch mal 8.10 werden. Wenn der Chef um 8.00 da ist, muß er 5-10 Minuten auf Dich warten. Und wenn er - vielleicht sogar öfter - erst um 8.15 kommt, mußt Du halt 5 Minuten warten. Oder auch 10.
Ansonsten, vom Frieren im Winter mal abgesehen: Wenn Du abends um 17.00 gehen kannst, sind doch morgens 15 Minuten im Auto leicht verdientes Geld.
IMHO dürfte Dein Auto in der Stunde nicht mehr als einen Liter Sprit brauchen. Das dürfte bei genügend langer Fahrstrecke nicht so stark ins Gewicht fallen.
kommt, damit er nicht so lang frieren muss bzw. es nicht
soviel sprit kostet (was auch die umwelt belastet, aber das
nur nebenbei!!).
hi axl,
schon kurios. ich glaube nicht, daß es für
so einen sachverhalt eine regelung gibt.
mit dem sprit und der umwelt ist ein netter
versuch leute auf deine „seite“ zu ziehen.
mach einfach das beste draus. mich würde es
nicht jucken. erstens ist die zeit, deiner
schilderung nach bezahlt. und zweitens würde
ich immer kaffee mitnehmen, den ich die halbe
stund im auto geniesen würde. oder les ein
buch.
stell dir vor leute fahren ohne auto zur arbeit.
ja sowas gibts. die müssten draussen stehen.
nicht für alles scheint es (glücklicherweise) Gesetze zu geben.
Der Tip, um einen Schlüssel zu bitten, kam ja schon.
Wenn das nicht geht, würde ich eine Jacke mehr anziehen (damit Du den Motor ausmachen kannst) und es mir evtl. mit Wolldecke, Tageszeitung, Kaffee und Brötchen im Auto gemütlich machen. Ist doch leicht verdientes Geld - wenn der Chef es so haben will.
Und Feierabend ist natürlich pünktlich um 17.00 Uhr - DU warst ja rechtzeitig da.
Grüße
Gordie
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da hilft kein Gesetz und kein Gang zum Anwalt, da hilft nur ein klärendes Gespräch. Höflich aber deutlich den AG darauf hinweisen, dass Du gerne pünktlich deine Arbeit aufnehmen würdest, er dich aber mangels Schlüssel leider nicht lässt, und Du es schon als herabwürdigend empfindest, dass er dich ständig vor der geschlossenen Tür in der Kälte warten lässt. Er möge entweder einen Schlüssel zur Verfügung stellen, selbst pünktlich sein, oder mit dir gemeinsam einen abweichenden Arbeitsbeginn vereinbaren.
Natürlich bist Du finanziell aus dem Schneider, wenn er sich in Annahmeverzug befindet und Du dann eben weniger für das selbe Geld arbeitest. Das Thema hat aber auch etwas mit Menschenwürde und der Fürsorgepflicht des AG gegenüber seinen AN zu tun, und niemand sollte sich von seinem AG so behandeln lassen. Ich bin selbst auch schon häufiger in der AG-Position denn in der AN-Position gewesen und achte immer darauf, meine Mitarbeiter nicht unnötig zu benachteiligen und das Arbeitsverhältnis für beide Seiten so angenehm wie möglich zu gestalten. Dann kann ich auch mit gutem Gewissen ein großes Engagement und Entgegenkommen für meine Bedürfnisse verlangen und es ist mir noch nie jemand mit Gesetzestexten oder Anwaltsschreiben gekommen. Gibt es Probleme werden die offen angesprochen und gelöst. Umgekehrt habe ich aber auch mal einen AG verlassen, weil da einer der Geschäftsführer auch immer nach Gutsherrenart mit seinen Leuten umsprang.
Ist kein vernünftiges Gespräch über das Thema möglich, würde ich mich schnellstens nach einem anderen AG umsehen. Auf einer solchen Basis ist keine vertrauensvolle Zusammenarbeit möglich.
Gruß vom Wiz
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danke für deine ausführliche antwort.
werde deinen ratschlag befolgen und nochmals ein gespräch suchen in nächster zeit. glaube aber nicht das es fruchtet.
der AG bemängelt ja auch wenn man dann um 17UHR feierabend macht. denn schliesslich bleibt er auch länger…
nicht für alles scheint es (glücklicherweise) Gesetze zu
geben.
Der Tip, um einen Schlüssel zu bitten, kam ja schon.
tjs, hatte ich mal. aber dann hatte die frau des AG den schlüssel gebraucht weil sie ab und an mal vorbeischaut und buchhaltung macht. seit dem ist er weg ;(
Wenn das nicht geht, würde ich eine Jacke mehr anziehen (damit
Du den Motor ausmachen kannst) und es mir evtl. mit Wolldecke,
Tageszeitung, Kaffee und Brötchen im Auto gemütlich machen.
Ist doch leicht verdientes Geld - wenn der Chef es so haben
will.
trotzdem nicht schön!!! ich bin nicht fürs warten angestellt!!! da arbeite ich lieber…das ist jedenfalls meine einstellung!
Und Feierabend ist natürlich pünktlich um 17.00 Uhr - DU warst
ja rechtzeitig da.
ist ihm aber egal…wenn ich pünktlich gehe kommt irgendwann eine abfuhr von ihm…„ich bleibe ja auch länger, blablabla…“
schon kurios. ich glaube nicht, daß es für
so einen sachverhalt eine regelung gibt.
das wäre ja mal ganz neu in deutschland
mit dem sprit und der umwelt ist ein netter
versuch leute auf deine „seite“ zu ziehen.
LOL war eigentlich mehr als joke gedacht…
mach einfach das beste draus. mich würde es
nicht jucken. erstens ist die zeit, deiner
schilderung nach bezahlt. und zweitens würde
ich immer kaffee mitnehmen, den ich die halbe
stund im auto geniesen würde. oder les ein
buch.
tja, ich habe da eine andere einstellung. ich wurde angestellt um einen job zuerledigenm. und ich werde daran gehindert. ist meines erachtens nicht richtig.
stell dir vor leute fahren ohne auto zur arbeit.
ja sowas gibts. die müssten draussen stehen.
habe ich auch eine zeitlang machen müssen als mein auto kaputt war und ich zur arbeit mitm radl bin…im regen ohne unterstellmöglichkeit!
Was sagt denn der Chef zu der Situation? Er legt Arbeitszeiten
von 8.00 bis 17.00 fest und ist - wenn ich Dich richtig
verstehe - selbst nicht um 8.00 da. Ist grundsätzlich sein
gutes Recht, wenn ihm der Laden gehört. Aber er hindert Dich
ja tatsächlich daran, Deiner Pflicht nachzukommen, um 8.00 mit
der Arbeit zu beginnen.
wer ich mal wieder versuchen demnächst…
Wie sieht es denn abends aus? Ist dann wirklich pünktlich um
17.00 Schluß? Oder erst um 17.18, wenn er morgens auch erst um
8.18 die Tür aufgeschlossen hat?tja, ich höre zwar dann meist um 17uhr auf bzw. kurz nach 17uhr. aber das missfällt ihm, hat er mir schonmal gesagt.
Vielleicht findet ihr ja einen Kompromiss, der beiden entgegen
kommt. Vielleicht kannst Du ja künftig „frühestens“ um 8.05
kommen. Wenn dann ein kleiner Stau ist unterwegs, kann es auch
mal 8.10 werden. Wenn der Chef um 8.00 da ist, muß er 5-10
Minuten auf Dich warten. Und wenn er - vielleicht sogar öfter
erst um 8.15 kommt, mußt Du halt 5 Minuten warten. Oder auch
LOL mein AG und kompromiss…
Ansonsten, vom Frieren im Winter mal abgesehen: Wenn Du abends
um 17.00 gehen kannst, sind doch morgens 15 Minuten im Auto
leicht verdientes Geld.
Der Tip, um einen Schlüssel zu bitten, kam ja schon.
tjs, hatte ich mal. aber dann hatte die frau des AG den
schlüssel gebraucht weil sie ab und an mal vorbeischaut und
buchhaltung macht. seit dem ist er weg ;(
Sorry, aber ich bekomme gerade den Mund nicht zu, … Schlüssel kann man nachmachen, und in größeren Betrieben ist es ein höchst umfangreicher (und vermutlich noch undankbarerer) Job, dafür Sorge zu tragen, dass jeder Mitarbeiter zu jeder Zeit genau die Schlüssel hat, die er braucht um seinen Job zu erledigen. Im Kleinbetrieb geht einfach einer los und lässt mal eben einen Schlüssel beim nächsten Schlüsseldienst nachmachen. Das kostet doch nur ein paar Euro und wenige Minuten. Dann ist Ruhe. Meine Leute hatten auch und gerade wenn/weil ich so einige Sachen vom Homeoffice aus gemacht habe, immer Haus- und Briefkastenschlüssel. Und weil man gut miteinander auskommt, versorgen die dann auch problemlos bei längerer Abwesenheit die Blumen, sortieren die private Post aus, auch wenn das Büro offiziell zu ist, sie aber gerade vorbei kommen. Wie gesagt, ein gutes Verhältnis hängt von beiden Seiten ab.