Arbeitsamt-Gerster und der Beratervertrag

Hallo!

Flexibilisierung der Arbeit, Lohnsenkung, Senkung der
Sozialversicherungsbeiträge, mehr Eigenbeteiligungen zur SV,
Senkung der Lonhsteuer, kompletter Subventionsverzicht, um nur
die wichtigsten zu nennen. Kurzformel: mehr netto für den AN,
weniger Arbeitskosten für den AG, mehr Beschäftigung, stärkere
Ausrichtung der Wirtschaftspolitik auf Allokation, weniger auf
Distribution (volkswirtschaftlich gesprochen), Ausrichtung der
Wirtschaftspolitik auf eine gesamte volkswirtschaftliche
Gesundung, weniger Berücksichtigung einzelner
Interessensgruppen

Die Bestandteile dieses „Instrumentariums“, einzeln und in unterschiedlichen
Kombinationen, sind uns allen als interfraktionelle Forderungen aus den Mündern
der Talkshow-Politiker hinlänglich bekannt; besonders die Floskel von der
„volkswirtschaftlichen Gesundung“ kommt nun wirklich jeden Abend wohlfeil daher.

Von einem in wirtschaftspolitischen Fragen so beschlagenen Experten wie Du es zu
sein vorgibst, hätte ich erwartet, daß er sich auch Gedanken darüber macht (und
diese äußert), wie denn das unter den Rahmenbedingungen a) globalisierter
Wirtschaft und b) der gegebenen politischen Entscheidungsstrukturen zu r e a l i
s i e r e n ist.

Da der „Kleine Mann“ aber doof ist und selten über den eigenen Tellerrand zu
blicken vermag, muss man ihm eine rosa Brille aufsetzen.

d) Lässt sich daraus schließen, daß Du selbst ein „großer
Mann“ bist?

Jetzt hast du es mir aber gegeben! Ich gehe aufgrund der
Fragestellung davon aus, dass du an einer ernsthafte Antwort,
warum ich über den Tellerrand zu blicken vermag, nicht
ernsthaft interessiert bist.

Ernsthaft interessiert war und bin ich daran, woher Du das gerüttelt Maß an
Arroganz beziehst, den „Kleinen Mann“ als doof und beschränkt zu bezeichnen.
Meine 25-jährige Praxis in der Wirtschaft u n d der Politik haben mich gelehrt,
daß es bei aller gebotenen Theorie unverzichtbar ist, dem „Kleinen Mann“ am
besten täglich aufs Maul zu schauen.
Mit Deiner, pardon, hochfahrenden Klugscheißerei beweist Du möglicherweise große
Distanz zu den Dingen, über die Du schreibst, nur leider keinen Weitblick. Aber
mach Dir keine Sorgen, für eine Karriere als Gast bei Christiansen bist Du
bestens gerüstet. Auf nach Berlin! Das Land braucht viel mehr Leute wie Dich.
Dringend. Viel Erfolg am tellerrand weiterhin wünscht M.

Hallo Klaus,

vielen Dank für Deinen umfangreichen Gedankenerguss auf mein Posting.

Schon die Tatsache Deiner arroganten Anrede (Hallo Dingens!) lässt jeden erkennen, dass Du wahrlich nicht der geeignete Gesprächspartner für eine (wie von Dir gefordert) sachliche Diskussion bist.

In der Hoffnung das auch Du irgendwann einmal Fortschritte in Sachen Anstand, Umgang, Niveau etc. nachweisen kannst, verbleibe ich

mit einem freundlichem Gruß

strangerone

P. S. ganz persönlich für DICH, zum Nachlesen!

stranger + one = strangerone Hallo Dingens! = eine Fehlinterpretation

Hallo Klaus,

Da der „Kleine Mann“
aber doof ist und selten über den eigenen Tellerrand zu blicken
vermag, muss man ihm eine rosa Brille aufsetzen. Das ist Sinn
und Zweck des Medienberatervertrages.

hab ich ganz einfach mal überlesen, es sei denn, der zu
schaffende Werbespot hätte den verallgemeinerten, nur im Rudel
auftretenden, vor sich hindarbenden aidskraken hungernden und
extrem vorzeitig ablebenden Schwarz-Afrikaner zeigen sollen,
was ich ehrlich gesagt auch in leicht oder stark
abgeschwächter Form nicht erwartet haben möchte.

Ich habe nicht verstanden, was du mit dem letzten Abschnitt
sagen willst.

SPOT:
„…schau mal das Elend auf der Welt, wirklich schrecklich oder, aber das gibts ja bei uns (noch) nicht, so gesehen müßte ich Dir eigentlich gar nichts mehr geben, wie Du aufgrund der schrecklichen Bilder gesehen hast und wie gut es Dir vergleichsweise geht, aber ich geb Dir trotzdem noch was, ist zwar nicht so viel wie letztes Mal aber das macht Dir sicher nichts aus, oder?
ENJOY - DEIN ARBEITSAMT!..“

Gruß Torsten

Also nochmal auf den Punkt gebracht: warum gibt das Arbeitsamt
an dieser Stelle Geld aus, wenn es nicht desghalb passiert,
weil der Staat Angst vor unberechenbaren stetig in Ihrer Zahl
zunehmenden Massen hätte?

Weil ich den Zusammenhang nicht sehe. Das Arbeitsamt ist
zuerst eine Auszahlungstelle für Arbeitsersatzzahlungen oder
Gelder für Qualifizierungsmassnahmen.

Hallo Klaus,

Der Bund wird für derlei ideologische Kriegsführung kein „Ministerium für Volksverdummung“ gründen, das wir halt übers Arbeitsamt (gleiche Zielgruppe) realisiert.

Gruß Torsten

PS:smiley:aß man (der Bund) es nicht an den großen Nagel hängen wollte beweist ja die Vergabe ohne vorherige Ausschreibung.

Hallo Mennekens,

schade, keine Antwort. Ach doch, die mit dem Tellerrand, Danke Klaus!
Vielleicht wirds ja doch noch was mit den Drogen auf Rezept!

Grüße Torsten

Hallo Frank,

Diese Wirtschaft bastelt eifrig an ihrer eigenen
Krise. Schöner Text dazu:
http://kalaschnikow.net/de/artikel_anzeige.php3?id=109 (deckt
sich fast mit meinem, hat wohl abgeschrieben :smile: )

Hoffentlich nicht die Rechtschreibung, Rest ist nicht übel!

Gruß Torsten

Hallo Frank,

Diese Wirtschaft bastelt eifrig an ihrer eigenen
Krise. Schöner Text dazu:
http://kalaschnikow.net/de/artikel_anzeige.php3?id=109 (deckt
sich fast mit meinem, hat wohl abgeschrieben :smile: )

Hoffentlich nicht die Rechtschreibung, Rest ist nicht übel!

Von mir ist der: http://masei.kds-nano.com/physik/Kapitalismus.htm
Wird am WE noch vervollständigt mit Wertanalysen.

Gruß
Frank

Hallo Strangerone!

Schon die Tatsache Deiner arroganten Anrede (Hallo Dingens!)
lässt jeden erkennen, dass Du wahrlich nicht der geeignete
Gesprächspartner für eine (wie von Dir gefordert) sachliche
Diskussion bist.

Ich finde die Anrede „Dingens“ höflicher und niveauvoller als „Strangerone“. Vielleicht kannst du dich dazu durchringen, mit einem wirklichen Namen zu unterzeichnen. An einer sachlichen Diskussion bin ich allerdings interessiert. Deine Annhame ist diesbezüglich falsch.

Gruß
Lonesome Wolfe (scnr)

Fragen wurden beantwortet …
… aber die Antworten gefallen offensichtlich nicht! :frowning:

Hallo M.!

Die Bestandteile dieses „Instrumentariums“, einzeln und in
unterschiedlichen
Kombinationen, sind uns allen als interfraktionelle
Forderungen aus den Mündern
der Talkshow-Politiker hinlänglich bekannt; besonders die
Floskel von der
„volkswirtschaftlichen Gesundung“ kommt nun wirklich jeden
Abend wohlfeil daher.

Eher selten. Mainstream sind Begriffe wie: „soziale Gerechtigkeit“, „an den kleinen Mann denken“, „Reiche werden immer reicher, arme immer ärmer“. Damit kann man punkten. Mit wirtschaftspolitischen Fakten kaum. Weder in Talkshows noch in diesem kuscheligen Forum.

Von einem in wirtschaftspolitischen Fragen so beschlagenen
Experten wie Du es zu
sein vorgibst, hätte ich erwartet, daß er sich auch Gedanken
darüber macht (und
diese äußert), wie denn das unter den Rahmenbedingungen a)
globalisierter
Wirtschaft und b) der gegebenen politischen
Entscheidungsstrukturen zu r e a l i
s i e r e n ist.

Lustig. Die globalisierten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen machen dieses Instrumentarium erforderlich und verhindern diese nicht. Hier ist dir aber ein Klops passiert! Die gegebenen politischen Entscheidungsstrukturen sind ausreichend. Die Strukturen! Das Problem ist aber, dass die derzeitigen Entscheidungsträger allesamt Umverteiler sind. Je weniger es umzuverteilen gibt, umso obsoleter wird eine solche Politik. Dass solche Instrumentarien einsetzbar sind, zeigen erfolgreichere Volkswirtschaften im europäischen Ausland.

Da der „Kleine Mann“ aber doof ist und selten über den eigenen Tellerrand zu

Ernsthaft interessiert war und bin ich daran, woher Du das
gerüttelt Maß an
Arroganz beziehst, den „Kleinen Mann“ als doof und beschränkt
zu bezeichnen.
Meine 25-jährige Praxis in der Wirtschaft u n d der Politik
haben mich gelehrt,
daß es bei aller gebotenen Theorie unverzichtbar ist, dem
„Kleinen Mann“ am
besten täglich aufs Maul zu schauen.

Das ist Mainstream. Ich als neoliberaler Revolutionär stelle eben eine neue geänderte Sicht der Dinge auf. Weg von der Betrachtung des Individuums, zB noch gestern vom Chef-Umverteiler, Müntefering, wunderbar als „Menschen, die sich bei der Arbeit noch schmutzig machen“ bezeichnet und hin zu einer Betrachtung der globalen volkswirtschaftlichen Verbesserung, ohne Proletenromantik.

Mit Deiner, pardon, hochfahrenden Klugscheißerei beweist Du
möglicherweise große
Distanz zu den Dingen, über die Du schreibst, nur leider
keinen Weitblick. Aber
mach Dir keine Sorgen, für eine Karriere als Gast bei
Christiansen bist Du
bestens gerüstet. Auf nach Berlin! Das Land braucht viel mehr
Leute wie Dich.
Dringend. Viel Erfolg am tellerrand weiterhin wünscht M.

Kann ich davon ausgehen, dass du dich mit deiner letzten Bemerkung aus einer sachlichen Diskussion über die geeignete Wirtschaftspolitik für Deutschland im Jahre 2003 mit mir verabschiedet hast? Es wäre kein grosser Verlust, denn du hast bisher keine ernsthaften Beiträge gebracht. Ich weiss nun, dass du das von mir vorgeschlage Instrumentarium nicht für realisierbar hälst in einem globalen Markt und dass du mich überdies für arrogant hälst. Mit anderen Worten: du scheinst einer argumentativen Diskussion nicht gewachsen zu sein. Damit befindest du dich in guter Gesellschaft. Sorry, das sind die Fakten.

Gruss,
Klaus

Hallo Frank,

Von mir ist der:
http://masei.kds-nano.com/physik/Kapitalismus.htm
Wird am WE noch vervollständigt mit Wertanalysen.

Ich hab da mal reingesehen. … :wink:
Bei den Ursachen für wirtschaftliche Probleme hast Du einiges vergessen, unterschlagen, nicht gewußt?

Gerade Ostdeutschland hatte einen entschiedenen Mangel an Rohstoffen,
welche im kapitalistischen Wirtschaftssystem besorgt werden mussten.

??? Der größte Anteil an Rohstoffen, die eingekauft wurden, dürften wohl Erdöl und Erdgas aus der UdSSR ausgemacht haben. Diese wurden zum Teil mit dem doppelten des Weltmarktpreises bezahlt. An dieser Stelle hat die UdSSR ihre Macht gegenüber der DDR ausgespielt. Da ist der Mehrwert geblieben!

Aber selbst das war nicht die Ursache für Mängel in der Versorgung, sondern das Problem lag vielmehr in der Staasführung, der Planwirtschaft selbst.
Das Problem war, daß es den Herren, die Entscheidungen hätten treffen sollen, persönlich gut ging und daß genau diese von der allgemeinen Situation nicht betroffen waren. Es gab keine Anreize, diese Arbeit ‚richtig‘ zu machen.
Da Menschen nun mal egoistisch veranlagt sind, wurden Entscheidungen verschoben um Fehler zu vermeiden, die den Job hätten kosten können.

Eine Wirtschaft funktioniert nur dann gut, wenn Personen einen Vorteil für sich dabei finden. Fehlende Motivation bei Entscheidungsträgern führt zu Mangelerscheinungen. Eine fehlende Kontrolle der Entscheidungsträger bedeutet fehlende Motivation.

Dazu kommen noch Fehlberechnungen und Fehlinterpretationen von Statistiken.
Beispiel: In einer Schuhfabrik brennt das Farblager ab, kurz bevor rote Farbe geliefert wird. Als Folge werden vorläufig nur rote Schuhe produziert. In der Statistik steht dann, daß nur rote Schuhe verkauft wurden. In einer Planwirtschaft führt das zu dem Schluß, daß die Kunden nur rote Schuhe wollten, weil die Entscheidung von Personen getroffen wird, die von dem Brand nichts wissen. Folglich werden künftig nur noch rote Schuhe produziert.
Schlimmer wird es, wenn die einzige Schuhfabrik abbrennt und die Schuhproduktion ganz eingestellt wird, weil ja offensichtlich niemand Schuhe gekauft hat. :wink:

Das Problem ist die Planwirtschaft selbst. Sie kann nicht funktionieren.

cu Rainer

Hallo Frank,

Von mir ist der:
http://masei.kds-nano.com/physik/Kapitalismus.htm
Wird am WE noch vervollständigt mit Wertanalysen.

Ich hab da mal reingesehen. … :wink:
Bei den Ursachen für wirtschaftliche Probleme hast Du einiges
vergessen, unterschlagen, nicht gewußt?

Ich habe eindeutig auf meiner Seite zur Kritik aufgerufen, da Dokunente aus dieser Zeit tatsäxchlich rar sind. Ich war zur Wende 23 und Elektriker - von Wirtschaft keine Ahnung, damals.

Gerade Ostdeutschland hatte einen entschiedenen Mangel an Rohstoffen,
welche im kapitalistischen Wirtschaftssystem besorgt werden mussten.

??? Der größte Anteil an Rohstoffen, die eingekauft wurden,
dürften wohl Erdöl und Erdgas aus der UdSSR ausgemacht haben.
Diese wurden zum Teil mit dem doppelten des Weltmarktpreises
bezahlt. An dieser Stelle hat die UdSSR ihre Macht gegenüber
der DDR ausgespielt. Da ist der Mehrwert geblieben!

Auch, richtig. Nur ging es hier um die Gegenüberstellung und Auswirkungen der beiden nicht konvertierbaren Wiertschaftssysteme zueinander.

Aber selbst das war nicht die Ursache für Mängel in der
Versorgung, sondern das Problem lag vielmehr in der
Staasführung, der Planwirtschaft selbst.
Das Problem war, daß es den Herren, die Entscheidungen hätten
treffen sollen, persönlich gut ging und daß genau diese von
der allgemeinen Situation nicht betroffen waren. Es gab keine
Anreize, diese Arbeit ‚richtig‘ zu machen.

Völlig richtig. Hat bei uns jeder bemängelt. Die Mängel waren tatsächlich künstlischer Natur.

Da Menschen nun mal egoistisch veranlagt sind, wurden
Entscheidungen verschoben um Fehler zu vermeiden, die den Job
hätten kosten können.

Eine Wirtschaft funktioniert nur dann gut, wenn Personen einen
Vorteil für sich dabei finden. Fehlende Motivation bei
Entscheidungsträgern führt zu Mangelerscheinungen. Eine
fehlende Kontrolle der Entscheidungsträger bedeutet fehlende
Motivation.

Dazu kommen noch Fehlberechnungen und Fehlinterpretationen von
Statistiken.
Beispiel: In einer Schuhfabrik brennt das Farblager ab, kurz
bevor rote Farbe geliefert wird. Als Folge werden vorläufig
nur rote Schuhe produziert. In der Statistik steht dann, daß
nur rote Schuhe verkauft wurden. In einer Planwirtschaft führt
das zu dem Schluß, daß die Kunden nur rote Schuhe wollten,
weil die Entscheidung von Personen getroffen wird, die von dem
Brand nichts wissen. Folglich werden künftig nur noch rote
Schuhe produziert.
Schlimmer wird es, wenn die einzige Schuhfabrik abbrennt und
die Schuhproduktion ganz eingestellt wird, weil ja
offensichtlich niemand Schuhe gekauft hat. :wink:

„gg“ so ähnlich müssen die tatsächlich gedacht haben.

Das Problem ist die Planwirtschaft selbst. Sie kann nicht
funktionieren.

Hier redest du aber ausschliesslich von der zentralistischen Version. Soweit richtig, dass das Nonsens ist. Ich habe hier Planwirtschaft als Synonym für eine Wirtschaft nach Arbeitswerttheorie verwendet. Man kann eine Planwirtschaft auch dezentral mit freiem Markt gestalten!

Gruß
Frank

Hallo Frank,

??? Der größte Anteil an Rohstoffen, die eingekauft wurden,
dürften wohl Erdöl und Erdgas aus der UdSSR ausgemacht haben.
Diese wurden zum Teil mit dem doppelten des Weltmarktpreises
bezahlt. An dieser Stelle hat die UdSSR ihre Macht gegenüber
der DDR ausgespielt. Da ist der Mehrwert geblieben!

Auch, richtig. Nur ging es hier um die Gegenüberstellung und
Auswirkungen der beiden nicht konvertierbaren
Wiertschaftssysteme zueinander.

Wenn die Ursache in der Hegemonialmacht der SU lag, kannst du das aber nur schwer dem Kapitalismus anlasten.

Hier redest du aber ausschliesslich von der zentralistischen
Version. Soweit richtig, dass das Nonsens ist. Ich habe hier
Planwirtschaft als Synonym für eine Wirtschaft nach
Arbeitswerttheorie verwendet. Man kann eine Planwirtschaft
auch dezentral mit freiem Markt gestalten!

Was genau habe ich an dem Wort ‚PLAN‘ falsch verstanden?

cu Rainer

Hallo Frank,

??? Der größte Anteil an Rohstoffen, die eingekauft wurden,
dürften wohl Erdöl und Erdgas aus der UdSSR ausgemacht haben.
Diese wurden zum Teil mit dem doppelten des Weltmarktpreises
bezahlt. An dieser Stelle hat die UdSSR ihre Macht gegenüber
der DDR ausgespielt. Da ist der Mehrwert geblieben!

Auch, richtig. Nur ging es hier um die Gegenüberstellung und
Auswirkungen der beiden nicht konvertierbaren
Wiertschaftssysteme zueinander.

Wenn die Ursache in der Hegemonialmacht der SU lag, kannst du
das aber nur schwer dem Kapitalismus anlasten.

Es geht doch dabei garnicht um politische Machtbereiche. Es geht ausschliesslich um die abstrakte Wirtschaftsform.

Hier redest du aber ausschliesslich von der zentralistischen
Version. Soweit richtig, dass das Nonsens ist. Ich habe hier
Planwirtschaft als Synonym für eine Wirtschaft nach
Arbeitswerttheorie verwendet. Man kann eine Planwirtschaft
auch dezentral mit freiem Markt gestalten!

Was genau habe ich an dem Wort ‚PLAN‘ falsch verstanden?

Eine Wirtschaft nach Arbeitswerttheorie ist planbar, da sie ganz klar zwischen den Wertformen unterscheidet. DAS ist das entscheidende. dinge haben keinen inneren Wert, im Gegenteil muss der ihnen zugemessene Wert täglich aufs neue wiederhergestellt werden. Ausschliesslich die Arbeit des Menschen hat einen bemessbaren Wert. Deshalb konnte auch eine Planwirtschaft nie Pleite gehen im ökonomischen Sinne, eine kapitalistische wird es immer wieder, da der Wachstumszwang dazu führt, dass die Arbeitskraft immmer mehr nur zum Werterhalt verwendet wird, vorbei an den eigentlichen Interessen des Menschen. Es ist Zettelsortierei und Warenfetischismus.

Gruß
Frank

Planwirtschaft
Hallo,

Wenn die Ursache in der Hegemonialmacht der SU lag, kannst du
das aber nur schwer dem Kapitalismus anlasten.

Es geht doch dabei garnicht um politische Machtbereiche. Es
geht ausschliesslich um die abstrakte Wirtschaftsform.

??? Weiter oben hast Du versucht nachzuweisen, daß der Mehrwert, der in der DDR geschaffen wurde dem Kapitalismus zugute kam, obwohl der statt in den Westen in die SU geflossen ist, das System also nicht verlassen hat. Hab ich was verpasst?

Was genau habe ich an dem Wort ‚PLAN‘ falsch verstanden?

Eine Wirtschaft nach Arbeitswerttheorie ist planbar, da sie
ganz klar zwischen den Wertformen unterscheidet.

Nur theoretisch. Praktisch muß der Plan ja erstellt werden, da fängt das Problem an. Die schöne Theorie kann in der praxis nicht funktionieren. Was nützt die Theorie, wenn sie nicht praktikabel ist?

DAS ist das
entscheidende. dinge haben keinen inneren Wert, im Gegenteil
muss der ihnen zugemessene Wert täglich aufs neue
wiederhergestellt werden. Ausschliesslich die Arbeit des
Menschen hat einen bemessbaren Wert. Deshalb konnte auch eine
Planwirtschaft nie Pleite gehen im ökonomischen Sinne,

Wie würdest Du dann ein vollständiges Fehlen von Produktionsmitteln und Waren in einem Staat mit Planwirtschaft bezeichnen? Dann mußt Du halt ein neues Wort erfinden, wenn Du das alte nicht verwenden willst. Das ist doch Augenwischerei!

Wenn Durch Planungsfehler die Produktionsmittel nicht weiterentwickelt und noch nicht einmal erneuert oder erhalten werden, führt das zu einem Ausfall der Produktion und damit zur Pleite.

Beispiel gefällig? Kennst Du den Grund für die spricjwörtliche Bananenknappheit in der DDR? :wink: Die Geschichte wäre lustig, wenn sie nicht wahr wäre. :wink:

cu Rainer

Hallo,

Wenn die Ursache in der Hegemonialmacht der SU lag, kannst du
das aber nur schwer dem Kapitalismus anlasten.

Es geht doch dabei garnicht um politische Machtbereiche. Es
geht ausschliesslich um die abstrakte Wirtschaftsform.

??? Weiter oben hast Du versucht nachzuweisen, daß der
Mehrwert, der in der DDR geschaffen wurde dem Kapitalismus
zugute kam, obwohl der statt in den Westen in die SU geflossen
ist, das System also nicht verlassen hat. Hab ich was
verpasst?

Was genau habe ich an dem Wort ‚PLAN‘ falsch verstanden?

Eine Wirtschaft nach Arbeitswerttheorie ist planbar, da sie
ganz klar zwischen den Wertformen unterscheidet.

Nur theoretisch. Praktisch muß der Plan ja erstellt werden, da
fängt das Problem an. Die schöne Theorie kann in der praxis
nicht funktionieren. Was nützt die Theorie, wenn sie nicht
praktikabel ist?

DAS ist das
entscheidende. dinge haben keinen inneren Wert, im Gegenteil
muss der ihnen zugemessene Wert täglich aufs neue
wiederhergestellt werden. Ausschliesslich die Arbeit des
Menschen hat einen bemessbaren Wert. Deshalb konnte auch eine
Planwirtschaft nie Pleite gehen im ökonomischen Sinne,

Wie würdest Du dann ein vollständiges Fehlen von
Produktionsmitteln und Waren in einem Staat mit Planwirtschaft
bezeichnen? Dann mußt Du halt ein neues Wort erfinden, wenn Du
das alte nicht verwenden willst. Das ist doch Augenwischerei!

Nein, ist es nicht! Auch wenn alles fehlen würde, hättest du dennoch ein gut gebildetes und gesundes Volk übrig. Egal wie, würde dieses sofort in der Lage sein, wieder kleinste Wirtschaftsleistungen zu vollbringen.

Wenn Durch Planungsfehler die Produktionsmittel nicht
weiterentwickelt und noch nicht einmal erneuert oder erhalten
werden, führt das zu einem Ausfall der Produktion und damit
zur Pleite.

Richtig. Sieht man heute oft genug, Tendenz steigend. In diesem Land ist nämlich so gut wie nix wirtschaftlich planbar. Dennoch muss jede (!) Firma auf dieser Welt planen.

Fehlplanuingen passieren überall, besonders häufig, wenn es zentral versucht wird. Im Prinzip kannst du eine DDR direkt als einen kapitalistischen Großkonzern sehen, der innerhalb besondere Zahlungsmittel hatte. Dieser Vergleich hinkt kein bisschen.

Frage: Was war genau der Unterschied zwischen Ost- und Westgeld, dass es nicht ineinander konvertierbar war? Bitte keine Pauschalantworten, wie: „Weil es wertlos war“.

Gruß
Frank

Hallo,

Wie würdest Du dann ein vollständiges Fehlen von
Produktionsmitteln und Waren in einem Staat mit Planwirtschaft
bezeichnen? Dann mußt Du halt ein neues Wort erfinden, wenn Du
das alte nicht verwenden willst. Das ist doch Augenwischerei!

Nein, ist es nicht! Auch wenn alles fehlen würde, hättest du
dennoch ein gut gebildetes und gesundes Volk übrig. Egal wie,
würde dieses sofort in der Lage sein, wieder kleinste
Wirtschaftsleistungen zu vollbringen.

Gesund wohl weniger, wenn es an Nahrungsmitteln aller Art fehlt. das ist ne Pleite, auch wenn Dir der Begriff nicht gefällt. :wink:

Wenn Durch Planungsfehler die Produktionsmittel nicht
weiterentwickelt und noch nicht einmal erneuert oder erhalten
werden, führt das zu einem Ausfall der Produktion und damit
zur Pleite.

Richtig. Sieht man heute oft genug, Tendenz steigend. In
diesem Land ist nämlich so gut wie nix wirtschaftlich planbar.
Dennoch muss jede (!) Firma auf dieser Welt planen.

Das ist richtig, hat aber nur auch gar nichts mit Planwirtschaft zu tun.

Fehlplanuingen passieren überall, besonders häufig, wenn es
zentral versucht wird. Im Prinzip kannst du eine DDR direkt
als einen kapitalistischen Großkonzern sehen, der innerhalb
besondere Zahlungsmittel hatte. Dieser Vergleich hinkt kein
bisschen.

Wieder richtig. Das bessert die Planwirtschaft aber auch nicht.

Frage: Was war genau der Unterschied zwischen Ost- und
Westgeld, dass es nicht ineinander konvertierbar war? Bitte
keine Pauschalantworten, wie: „Weil es wertlos war“.

Gute Frage, sag’s mir! Ich kenn den Grund nämlich wirklich nicht. Keine Ahnung, wer das nicht wollte. Die SED?

Du hast übrigens immer noch nicht angedeutet, inwieweit Deine Theorie etwas mit der Wirklichkeit zu tun haben könnte.

cu Rainer

Hallo,

Gesund wohl weniger, wenn es an Nahrungsmitteln aller Art
fehlt. das ist ne Pleite, auch wenn Dir der Begriff nicht
gefällt. :wink:

Stell dir einfach vor, diese DDR wäre das einzige Land/Volk auf der Welt gewesen. Was hätten die dann wirtschaftlich gemacht?

Richtig. Sieht man heute oft genug, Tendenz steigend. In
diesem Land ist nämlich so gut wie nix wirtschaftlich planbar.
Dennoch muss jede (!) Firma auf dieser Welt planen.

Das ist richtig, hat aber nur auch gar nichts mit
Planwirtschaft zu tun.

Ja, genau! Deshalb rede ich doch von Planbarkeit!

Fehlplanuingen passieren überall, besonders häufig, wenn es
zentral versucht wird. Im Prinzip kannst du eine DDR direkt
als einen kapitalistischen Großkonzern sehen, der innerhalb
besondere Zahlungsmittel hatte. Dieser Vergleich hinkt kein
bisschen.

Wieder richtig. Das bessert die Planwirtschaft aber auch
nicht.

Nicht so, wie du sie kanntest und ich. Wie gesagt, letztlich war ne DDR auch nur ein besonderer Großkonzern.

Frage: Was war genau der Unterschied zwischen Ost- und
Westgeld, dass es nicht ineinander konvertierbar war? Bitte
keine Pauschalantworten, wie: „Weil es wertlos war“.

Gute Frage, sag’s mir! Ich kenn den Grund nämlich wirklich
nicht. Keine Ahnung, wer das nicht wollte. Die SED?

Werde es am WE noch herausarbeiten.

Du hast übrigens immer noch nicht angedeutet, inwieweit Deine
Theorie etwas mit der Wirklichkeit zu tun haben könnte.

Hat auch was mit dem Zeitbegriff zu tun. http://masei.kds-nano.com/physik/Zeitbegriff.htm
Gruß
Frank

Hallo,

Gesund wohl weniger, wenn es an Nahrungsmitteln aller Art
fehlt. das ist ne Pleite, auch wenn Dir der Begriff nicht
gefällt. :wink:

Stell dir einfach vor, diese DDR wäre das einzige Land/Volk
auf der Welt gewesen. Was hätten die dann wirtschaftlich
gemacht?

Verhungern oder ne Revolution?

Ne, dafür haben den Quatsch zu viele geglaubt.

cu Rainer

Hallo,

Gesund wohl weniger, wenn es an Nahrungsmitteln aller Art
fehlt. das ist ne Pleite, auch wenn Dir der Begriff nicht
gefällt. :wink:

Stell dir einfach vor, diese DDR wäre das einzige Land/Volk
auf der Welt gewesen. Was hätten die dann wirtschaftlich
gemacht?

Verhungern oder ne Revolution?

Ne, dafür haben den Quatsch zu viele geglaubt.

WIRTSCHAFTLICH!
Was soll die Revolutzion bringen? wohin Revolution?
Sie hätten ganz einfach wieder anfangen müssen, Radieschen zu züchten oder wären ausgestorben.
Genau darim liegt nämlich die eigentliche Stabilität dieser Wirtschaft - man kann sie theoretisch bis auf Null runterfahren, anderseits enthält sie keinen Wachstumszwang, pendelt sich (wenn man auch noch Markt einbaut) also auf ein realistisches und gewolltes Niveau ein.
So, der Rest nach meinem Werteinbau :smile:

Schönes WE
Frank

Andere Meinung
Hallo Torsten,

ich kann nicht beurteilen, ob Florian Gerster (Chef der Bundesanstalt für Arbeit) eine vorgeschriebene Ausschreibungspflicht übersehen hat.
Selbst, wenn diese so wäre, ließe sich dieser Vorgang möglicherweise heilen.

Der Etat der BA beträgt ca. 55 Mrd. Euro, davon werden etwa 29 Mrd. Euro für Arbeitslosengeld ausgegeben. Der Rest verteilt sich auf Auftragsmaßnahmen (Umschulungen; Qualifizierunge; Trainings: derzeit wird das umgebaut auf eher kurzfristige, bundeseinheitliche Module) und die - so vermute ich zumindest - Bezahlung der ca. 99.000 Mitarbeiter.
Vor diesem Hintergrund relativiert sich die Höhe der Ausgaben für die geplante Werbekampagne: der Beratervertrag liegt - wenn ich es richtig behalten habe bei 1,2 Millionen Euro. Ein - im Verhältnis zum Gesamtetat - vertretbarer Ausgabeposten.

Interessant ist die - wie fast immer durch schlechtinformierte und vermutlich sehr einfältige Journalisten - veröffentliche Bewertung dieses Vorganges.
Nüchtern betrachtet bleibt doch nur übrig:

  1. Gerster (und mit ihm vermutlich noch ein Mit-verantwortliche) haben möglicherweise einen Verfahrensfehler gemacht.
  2. Der Betrag steht in einem vertretbaren Verhältnis zum Etat und zur enormen Aufgabe „Reformierung der Bundesanstalt für Arbeit“.

Die ganze Aufregung resultiert wohl daher, dass die Bundesanstalt für Arbeit wieder einmal dafür verantwortlich gemacht wird, dass Sie schlecht vermittelt: also nicht effizient arbeitet. Zudem werden alle Aggressionen abgeladen, die sich daraus ergeben, dass wir uns derzeit mitten in einem epochalen, tiefgreifenden Wandel der sozialen Sicherungssysteme befinden und die Menschen erheblich verunsichert sind.
Ob Florian Gerster allerdings der richtige „Sündenbock“ für diese Sorgen und Ängste ist, fragt

Heiner Gierling
Grüsse aus Lüneburg