Hallo,
eine Bekannte von mir hat ein kleineres Problem mit einem Weiterbildungsberater des Arbeitsamtes. Da sie keinen Internetzugang hat, stelle ich hier die Frage.
Der besagte Weiterbildungsberater hat in einem Beratungsgespräch sich im Wesentlichen darauf konzentriert, die zur Verfügung stehende tägliche Arbeitszeit (gesucht wird eine Teilzeitbeschäftigung vormittags, dann sind die Kinder im KiGa) zu reduzieren. Damit würde dann auch der Arbeitsgeldanspruch reduziert. Eine Beratung zu einer beruflichen Weiterbildung fand nur am Rande statt und dann nicht mal besonders kompetent. Nachdem er gezielt gefragt wurde, warum er sich primär mit Abwiegelung statt mit Beratung beschäftigen würde, kam die Drohung, dann würde er jegliche auch nur ansatzweise in Frage kommende Arbeit heraussuchen und weiterreichen; natürlich auch solche, bei denen eine Anfahrt von einer Stunde notwendig wäre (was bei einer Halbtagsstelle natürlich wenig Sinn macht, da man da sein gesamtes Gehalt verfahren würde). Mir sieht das verdammt nach Schikane aus (insbesondere die o.g. nachgeschobene Drohung). Der zuständige Arbeitsvermittler hat mit allen eingereichten Daten, auch mit der möglichen Arbeitszeit, kein Problem gesehen.
Frage: Wie kann man sich hier wehren? Meine Bekannte sucht Arbeit (Berufseinstieg nach Erziehungsurlaub), allerdings zu vertretbaren Konditionen, (also bitte keine Kommentare, die ihre Arbeitswilligkeit anzweifeln). Halbtagsstellen sind, wie sie festgestellt hat, hier allerdings relativ spärlich zu finden.
Danke und Gruß
abi
Und wenn das nix bewirkt,dann wirklich eine solche Beschwerde einlegen… Ist zwar nicht die feine englische Art,aber wenn der Berater einem das Leben zur Hölle machen will,dann kann er auch gerne das Echo haben. Auf die Art hab ich beim AA schon mehr erreicht als auf die freundliche Tour…