Arbeitsleben und Lebenserwartung

Hallo,

man stelle sich drei Drillingssschwestern vor:

Die eine arbeitet 50 Jahre im Büro, die nächste arbeitet 50 Jahre auf der Baustelle, die dritte ist ihr Leben lang Hausfrau. Andere Faktoren sind komplett gleich.

Welche hätte eine höhere Lebenserwartung und wieso?

Gruß und Dank
Desperado

Hallo,

die Hausfrau wird die höchste Lebenserwartung haben. Sie und ihr Lebenspartner sind so reich, dass sie es sich leisten können, dass die Frau zu Hause abhängt und den ganzen Tag mit wenig Streß das macht, was die beiden anderen Frauen nach Feierabend „nebenher“ machen. Sie können auf Grund dessen gesündere Lebensmittel leisten, es wird öfter gekochtes, gesundes Essen geben. Die Hausfrau wird ein eigenes Auto haben und damit weniger potentiell infektiöse Kontakte.

Die Frau vom Bau wird die kürzeste Lebenserwartung haben. Sie verschließt ihren Körper über die Maßen und bekommt dafür zu wenig Geld. All das, was die reiche Schwester als positives Merkmal hat, kehrt sich bei ihr ins Gegenteil um.

Wenn die Büro-Schwester ein wenig Sport treibt, und damit die Belastung durch das Sitzen ausgleicht, wird sie länger als die Bau-Schwester leben.

Soweit kann man das zumindest zusammenfassen, wenn man jede Menge Vorannahmen und sogar Vorurteile pflegt und aktuelle Studien als Grundlage für die Schätzung der potentiellen Lebenserwartung heranzieht. erste Quelle, die Google ausspuckte

Grüße
Pierre

1 Like

Die ijre Arbeit mit Freude macht
zb Mobbingfrei.

Danke, aber um die unterschiedlichen Einkommen ging es mir nicht, nur um die Unterschiede bezüglich des Arbeitslebens.

Ich denke, daß die mit der größten körperlichen Belastung als erste in den Hades fährt (bzw. den Job gar nicht erst 50 Jahre lang aushalten würde). Bei den beiden anderen bin ich mir unschlüssig, alldieweil die im Büro Beschäftigte auch einen Haushalt versorgen muß. Wenn dieser Faktor wegfällt, denke ich, daß die Bürobeschäftigte am längsten lebt.

„Altern“ ist eine Folge von vielen kleinen Zellschäden bei der Umwandlung von Nahrung in Energie (hab ich hier mal von einem gewissen Jochen gelernt), sodaß jemand, der viel Nahrung „umsetzt“, auch am schnellsten körperlich im Eimer ist.

Gruß T

Du schrubest: Andere Faktoren sind komplett gleich, demnach auch die Erbsubstanz. Wie willst du dass mit Dreieiigkeit hinbekommen?

Google hat mir - und hätte auch Dir - verraten, dass es eineiige Drillinge gibt.

Aber wie sieht es mit dem Faktor Stress aus? Dem dürfte die Büroangestellte eher ausgesetzt sein als die Hausfrau.

Hmmmmmmmmmmmm, da müßte man genauer die Tätigkeit spezifizieren. Nicht jede Bürotätigkeit bedeutet Streß.

Hallo,
ein befreundeter Mediziner berichtete, seine aeltesten Patienten seien Frauen, die immer gearbeitet hatten, nie besonders schwer, nie schmutzige giftige Arbeit, immer in Bewegung, oft und viel an der frischen Luft, keine Gifte wie Zigaretten Alkohol.
Gruss Helmut

Klingt interessant, um wieviele Damen handelt es sich?

Stümpt. Bei der EMA ist sie dem Vernehmen nach ziemlich erholsam und bequem. Es soll dort Mitarbeiter geben, die nur täglich gegen halb Zehn kurz reinschauen, um sich weiterhin unpässlich zu melden. Andere sehen das Gebäude nur von außen, weil sie morgens auf der Straße die von ihnen für Instandhaltungsarbeiten engagierten Handwerker abpassen müssen, um sie zu ihren Anwesen umzuleiten. Wieder andere halten an allen Tagen, die nicht mit R beginnen, Arbeitsfrühstücke bei Bagels & Beans ab, um Strategien zu entwickeln, wie man mittelfristig dem Mangel an dreifachen Durchschreibesätzen mit dem roten Streifen auf dem dritten Blatt abhelfen könnte.

Schöne Grüße

MM

Jeanne Calment ist sicher nicht dabei. Die hat erst mit 119 Jahren das Rauchen aufgegeben, als sie wegen Erblindung keine Zigarette mehr anzünden konnte. Ein vorheriger Versuch mit 117 Jahren blieb erfolglos.

Schöne Grüße

MM