Arbeitslos im Lebenslauf

Hallo,

wie sollen in einem lückenlosen tabellarischen Lebenslauf frühere und eine momentane Arbeitslosenzeit eingefügt werden?

Merci

Hallo,

04/1999-01/2000 Arbeitssuchend
06/2005-08/2005 Arbeitssuchend
ab 06/2007 Arbeitssuchend

So einfach.

Gruß

S.J.

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo legionär,

hab „ohne Beschäftigung“ reingeschrieben und gehört, dass man am Besten auch den Grund kurz vermerken sollte.

Gruß,
Schröti

Hi,

ich kann mich Steve´s Antwort nicht ganz anschließen.

Versuch die Zeiten positiv darzustellen. Z.B. Mitarbeit in Initiativen, die z.B. Arbeitslose betreuen, in Vereinen. Teilnahme an Seminaren, Sprach/Programmier-Kurse.

Du musst Aktivität zeigen.

Gruß Volker

Hallo

wie sollen in einem lückenlosen tabellarischen Lebenslauf
frühere und eine momentane Arbeitslosenzeit eingefügt werden?

  • Nicht aufgeführte Zeiträume sind Zeiten der aktiven Arbeitssuche -

Gruß,
LeoLo

Hallo Merci legionär,

also ich finde, dass man das nicht so pauschal sagen kann. Aber nun kommt wieder die Sache mit meiner krankhaften Neugier *fg*: Wie lange war denn die jeweilige Arbeitslosigkeit? Und was hast Du kurz vorher/nachher gemacht? Und was hast Du während dieser Zeit (gutwillig betrachtet) getan?

Also als Beispiel: wenn Du nach dem Studium 2 Monate arbeitssuchend warst und danach der Job 5 Jahre gedauert hat, würde ich das getrost rauslassen. Hast Du Dir nach der Ausbildung ein „Sabbatical“ gegönnt und bist dabei zweimal um die Welt gereist: dann schreib das rein.

Und im Fall einer längeren Arbeitslosigkeit würde ich das generell reinschreiben. Aber nicht als „(leider) arbeitslos“. Sondern "von… bis… (bzw. seit…) „intensive Jobsuche, folgende Weiterbildungen wurden besucht, folgende sozialen Engagement, folgende sonstigen erwähnenswerten Dinge sind passiert“. Also sowas wie

  • August/September 1999: Webdesign-Kurs, Abschlus „Volkshoschuldiplomierter Webdesigner mit güldenem Sternchen“
  • November 1999: Webprogrammierer mit silbernem Bändel
  • seit Januar 2000: Pflege und Aufzucht unserer 7 Kinder, damit meine Frau Karriere machen kann
  • seit März 2001: Vorstand im Verein „Vorlesen für Taubstumme Isländer“
  • seit August 2001: ehrenamtliches Engagement im Verein „Hilfe für Kinder in Tschernobyl“
  • Januar 2002 - Januar 2003: Weltreise „Work and Travel“

Je nachdem, was Du halt so gemacht hast :wink: Achja, auch kuriose „Übergangsjobs“ (vielleicht warst ja mal Statist bei „Richter Hold“ oder so?) sind da erwähnenswert. Wichtig ist halt, dass da nicht steht „daheim rumgehangen, mittags schon beschoffen gewesen, viel ferngesehen“…

*wink*

Petzi

Im lückenlosen Lebenslauf was rauslassen ?

Also als Beispiel: wenn Du nach dem Studium 2 Monate
arbeitssuchend warst und danach der Job 5 Jahre gedauert hat,
würde ich das getrost rauslassen.

Also ich würde bei einem gewünschten **lückenlosen Lebenslauf nichts rauslassen und würde das auch keinem empfehlen. Dann wäre er nämlich nicht mehr lückenlos sondern lückenhaft und genau das scheint ja nicht gewünscht zu sein.

Gruß

S.J.**

Hi Steve,

da hast Du natürlich recht :wink: Wobei man streng genommen über das „lückenlos“ diskutieren könnte (Achtung: wir reden hier um ca. 2 Monate nicht um halbe oder gar mehrere Jahre!). Ich hab zum Bleistift auch so eine Lücke nach dem Abi und vor dem Studium (die ergibt sich ja meist zwangsläufig) und lasse die Lücke auch als Lücke stehen und wurde noch nie danach gefragt. Wenn jedoch der Lebenslauf ausdrücklich als „lückenlos“ gefordert wird, dann hast Du natürlich recht und er muss das erwähnen.

*wink*

Petzi

Tach!

Hier ist Kreativität gefragt!

Mein „Vorschreiber“ war schon verdammt klasse mit seinen Vorschlägen! Chapeau und Sternchen für ihn!

Ehrenamtliche Tätigkeit kommt auch immer gut an (Heim für geistig und/oder körperlich behinderte Menschen, Heim für Demenzkranke…), Hospitzarbeit, Steward/-ess in Reisebussen (ist tatsächlich immer ohne Arbeitsvertrag , wirst auf Anfrage „gebucht“, monatlich für max. 400 Euro). (Hab ich tatsächlich gemacht, musste also nicht schwindeln) „Office Management“ für Ehemann oder -frau, die Eltern. Zeugnis is nich, da ihr zerstritten seid. War bei mir auch so… Schwöre!!! Und ist oke und legitim!!! (Obwohl ich von dem Heim für geistig und körperlich behinderte Menschen ein Zeugnis habe. Aber das nur am Rande!)

Pflege der todkranken Eltern / Verwandten ist auch noch ne Möglichkeit, den Lebenslauf zu füllen. Finde ich zwar morbid, aber der Zweck heiligt die Mittel…

Oder auch Reha nach nem (erfundenen) Unfall wäre ne Möglichkeit.

Weiter-/Fortbildung (auch ohne Zeugnis) sind auch nicht schlecht: Nur musste die Kenntnisse dann in der Praxis auch tatsächlich vorweisen können!

Weiteres per Mail auf Anfrage.

Lieben Gruß und viel Glück,

Golden Luzie
(nach Monaten ohne Internet nach Sternchen lechzend! :wink: )

KLASSE!!! Off topic
Petz, du hast den Vogel mal wieder abgeschossen! Fetten Stern von mir!

Lieben Gruß in die Schweiz,

Luzie

1 „Gefällt mir“

Hallo?
Morgen!

Also ich würde bei einem gewünschten
lückenlosen Lebenslauf nichts rauslassen
und würde das auch keinem empfehlen. Dann wäre er nämlich
nicht mehr lückenlos sondern lückenhaft und genau das scheint
ja nicht gewünscht zu sein.

Ja neee. Is klar.

Stell dir mal so vor, dass du seit zig Jahren von Hartz IV lebst und nu ne Möglichkeit hast, einen Job zu bekommen. Was schreibst n da in deinem Lebenslauf? „Sozialschmarotzer aus Faulheit“? Oder versuchste mit „Schönschreiben“ den Job zu ergattern? Lüge und Lüge sind zwei verschiedene Schuhe und unter Umständen legitim.

Aber das wissen und können wohl nur Menschen verstehen, die es leid sind / waren, am Sozialtropf zu hängen!

Aber verschone uns dann auch bitte mit Kommentaren über die Faulenzer, die keine Arbeit finden wollen/können!!!

Nach 223 Bewerbungen, die „ehrlich“ mit meiner Hartz IV-Vergangenheit waren, bin ich froh und glücklich, nun eine gutbezahlte Arbeit gefunden zu haben. Und das auch nur, weil ich ein wenig „kreativ“ war…

Versetze dich doch mal kurzfristig in

a) die Position eines (unter Umständen älteren) Menschen, der Arbeit sucht und aufgrund seines Alters in die Hartz IV-Schleife geraten ist.

b) die Position eines Personalchefs, der einen Lebenslauf liest.

Und dann gehe mal in dich und entscheide:
„Ehrlich“ jahrelang ohne Arbeit oder „schöngeschrieben“ mit Chance auf einen Job?

Kopfschüttelnden Gruß,

Luzie

2 „Gefällt mir“

Schöngeschrieben gleicht der Täuschung
Hi!

„Ehrlich“ jahrelang ohne Arbeit oder „schöngeschrieben“ mit

Chance auf einen Job?

Wenn „schöngeschrieben“ gleichbedeutend damit iast, dass es nicht der Wahrheit entspricht, dann kann der Arbeitgeber, wenn er davon erfährt, den Vertrag anfechten.
Das wäre dann sogar noch „besser“ als eine fristlose Kündigung, da bei Wirksamkeit der Anfechtung ein Arbeitsvertrag quasi nie wirklich zustande kam!

Kopfschüttelnden Gruß,

Bevor Du hier zu solch einem Müll aufrufst und dann mit dem Kopf schüttelst, solltest Du Dich mal mit den möglichen Folgen befassen!

Gruß
Guido, Personaler mir langem Arbeitslosenloch im Lebenslauf (der aber schön - und ungelogen - verpackt ist)

Geht es denn noch ?!?
Sag mal was rastest Du denn hier gleich aus?

Ließ Dir bitte den Beitrag, auf den sich meine Antwort bezieht, nochmals aufmerksam durch und versuche ihn zu verstehen. Das gleiche machst Du dann mit meiner Antwort. Und dann wirst Du feststellen, dass dein Beitrag überhaupt nichts damit zu tun hat.

Ich habe keinerlei "Kommentaren über die Faulenzer, die keine Arbeit finden wollen/können!!! abgegeben und verbitte mir hier derartige Anfeindungen`und Unterstellungen.

Hier wurde sachlich diskutiert und plötzlich machst Du hier ein riesen Fass auf. Verstehe ich nicht.

Erst recht kopfschüttel

S.J.

Ja neee. Is klar.

Stell dir mal so vor, dass du seit zig Jahren von Hartz IV
lebst und nu ne Möglichkeit hast, einen Job zu bekommen. Was
schreibst n da in deinem Lebenslauf? „Sozialschmarotzer aus
Faulheit“? Oder versuchste mit „Schönschreiben“ den Job zu
ergattern? Lüge und Lüge sind zwei verschiedene Schuhe und
unter Umständen legitim.

Aber das wissen und können wohl nur Menschen verstehen, die es
leid sind / waren, am Sozialtropf zu hängen!

Aber verschone uns dann auch bitte mit Kommentaren über die
Faulenzer, die keine Arbeit finden wollen/können!!!

Nach 223 Bewerbungen, die „ehrlich“ mit meiner Hartz
IV-Vergangenheit waren, bin ich froh und glücklich, nun eine
gutbezahlte Arbeit gefunden zu haben. Und das auch nur, weil
ich ein wenig „kreativ“ war…

Versetze dich doch mal kurzfristig in

a) die Position eines (unter Umständen älteren) Menschen, der
Arbeit sucht und aufgrund seines Alters in die Hartz
IV-Schleife geraten ist.

b) die Position eines Personalchefs, der einen Lebenslauf
liest.

Und dann gehe mal in dich und entscheide:
„Ehrlich“ jahrelang ohne Arbeit oder „schöngeschrieben“ mit
Chance auf einen Job?

Kopfschüttelnden Gruß,

Luzie

Hallo Luzie,

erstmal: welcome back, ich freu mich, dass Du wieder da bist und’s Dir gut geht :smile:

Und ich glaube, dass Ihr - also Du und Steve - grad ein wenig aneinander vorbei redet. Will sagen: Ich habe in meinem jugendlichen Leichtsinn das „lückenlos“ in der Fragestellung überlesen. Deshalb war ich von einer „normalen“ Bewerbung ausgegangen, wo es eben unter Umständen nicht notwendig ist, jede Lücke von 2 Monaten zu füllen.

Steve hatte aber völlig zurecht darauf hingewiesen, dass der Fragesteller nach einem lückenlosen Lebenslauf gefragt hatte. Und da muss das natürlich rein.

Womit man die Lücken dann füllt ist so ne Sache, wobei ich ja auch schreib „gutwillig betrachtet“ :wink: Wie das zu interpretieren ist, mag jeder selber mit seinem Gewissen ausmachen. Meine grössere Lücke hab ich durchaus wohlwollend aber belegbar und wahrheitsgemäss gefüllt.

*wink*

Petzi

off topic
Hiho Guido!

Ruuuuhig, Brauner, ruhig! Wir Bochumer müssen doch zusammenhalten!

Wenn „schöngeschrieben“ gleichbedeutend damit iast, dass es
nicht der Wahrheit entspricht, dann kann der Arbeitgeber, wenn
er davon erfährt, den Vertrag anfechten.

Right! Mit Recht!

Das wäre dann sogar noch „besser“ als eine fristlose
Kündigung, da bei Wirksamkeit der Anfechtung ein
Arbeitsvertrag quasi nie wirklich zustande kam!

Auch richtig!

Bevor Du hier zu solch einem Müll aufrufst und dann mit dem
Kopf schüttelst, solltest Du Dich mal mit den möglichen Folgen
befassen!

Hab ich - und zwar schon längst. Mit dem Ergebnis, dass die Erwähnung meiner ehrenamtlichen Tätigkeiten „Löcher“ gefüllt haben (jedoch durch Arbeitsnachweise belegt) und sich plöööötzlich alles viel „schöner“ las.

Und nu hab ich einen Job.

Frage beim Vorstellungsgespräch: „Und, Frau … , was hammse sonst noch gemacht?“ konnte ich Gott-sei-Dank mit der „Reisebusbegleitung“ (in Bochum ansässig!) beantworten.

Mehr zu diesem Thema lieber per Mail.

Hey, nimms nicht so suuuperernst und fühl dich nicht vor den Koffer…

Gruß,

L.

2 „Gefällt mir“

Kam halt anders rüber
Hi!

Wir Bochumer müssen doch
zusammenhalten!

Wer sacht, datt ich von Bochum wech komm?

Da steht: TIEFER als Bochum - ca 50 km tiefer!

Zum Thema:

Hab ich - und zwar schon längst. Mit dem Ergebnis, dass die
Erwähnung meiner ehrenamtlichen Tätigkeiten „Löcher“ gefüllt
haben (jedoch durch Arbeitsnachweise belegt) und sich
plöööötzlich alles viel „schöner“ las.

OK - kein Thema! Wenn da etwas nachweislich gemacht wurde, sach ich ja auch gar nix. Aber Deine Wortwahl implizierte halt so ein wenig „kosmetische Änderung“ ohne tatsächliche Fakten. Dazu kam, dass Du aus welchen Gründen auch immer Steve hier völlig derbe angegenagen bist, was den Eindruck noch verstärkte.

Und nochmal: Wenn ein Lebenslauf OHNE Lücken verlangt wird, dann sollte man auch einen solchen abgeben. Habe ich Löcher im Lebenslauf vor mir, ist das ein KO-Kriterium für einen Bewerber!
Mit einer Arbeitslosigkeit kann ich leben, mit Heimlichtuerei nicht.

Und nu hab ich einen Job.

Glückwunsch! Ist nach längerer Arbeitslosigkeit besser als ein Orgasmus, oder? (Spreche da aus Erfahrung)

LG
Guido